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Häufige Fragen zum Immobilienkredit

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Wofür kann ein Immobilienkredit verwendet werden?

Da es sich bei einem Immobilienkredit um ein zweckgebundenes Darlehen handelt, kann der Schuldner über das geliehene Geld nicht frei verfügen. Ein normale Ratenkredit ist in der Regel nicht zweckgebunden, daher können Schuldner das Geld für Konsumfinanzierungen, Umschuldungen oder den Ausgleich des Dispokredites verwenden. Immobilienkredite vergeben Banken in der Regel für den Kauf oder Bau einer Wohnung oder eines Hauses. Meist ist die Finanzierung des Kaufes von gewerblich genutzten Häusern oder Wohnungen über einen Immobilienkredit kein Problem – einige Banken schließen eine derartige Finanzierung jedoch aus.  

Zudem kann der Immobilienkredit für die Sanierung oder Renovierung von Immobilien verwendet werden. Umbaumaßnahmen, die darauf abzielen, die Energieeffizienz einer Immobilie zu verbessern können natürlich über einen klassischen Immobilienkredit von einer privaten Bank finanziert werden. Oftmals ist es jedoch deutlich günstiger, für einen Teil oder den gesamten Finanzierungsbedarf dieser Renovierungsmaßnahmen, einen Modernisierungskredit der staatlich geförderten Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufzunehmen. Egal, ob es um den Einbau einer Photovoltaik oder Solaranlage geht oder um den altersgerechten Umbau der Immobilie, die staatlich geförderten Darlehen überzeugen meist mit deutlich günstigeren Konditionen als normale Bankdarlehen. Die Produkte der KfW-Bank können jedoch nicht bei der Förderbank selbst beantragt werden, sondern müssen über Drittanbieter, also private Banken oder Vermittler, angefordert werden. Die Bank stellt gewisse Voraussetzungen an die Vergabe der günstigen Darlehen – hierzu kann Sie ein Berater unterstützen. Die Nutzung der günstigsten KfW-Darlehen ist für gewerblich genutzte Immobilien meist ausgeschlossen.

Bei der Berechnung des Finanzierungsbedarfes sollten Verbraucher stets bedenken, dass der Immobilienkredit nicht für alle Kosten verwendet werden kann, die in Zusammenhang mit dem Immobilienkauf anfallen: Die Maklercourtage und die Gebühren für den Grundbucheintrag eines Notares können Schuldner nicht über den Kredit begleichen. Daher ist es sinnvoll, diese Kosten direkt bei der Berechnung des Finanzierungsbedarfes vom Eigenkapital des Verbrauchers abzuziehen. Je nach Kaufpreis der Immobilie wird für diese beiden Posten ein nicht unerheblicher Geldbetrag fällig. Für die Vermittlung der Immobilie durch einen Makler muss der künftige Eigentümer je nach Region im Schnitt zwischen 5,95 und 7,14 Prozent des Kaufpreises bezahlen, der Notar verlangt für den Eintrag der Schuld in das Grundbuch 1,5 Prozent des Kaufpreises. Je nachdem, in welchem Bundesland die erworbene Immobilie steht, werden beim Kauf zwischen 3,5 und 5,5 Prozent des Kaufpreises für die Grunderwerbsteuer fällig. Dieser Posten kann ebenfalls nicht über den Immobilienkredit finanziert werden.

Übrigens: Die Finanzierung einer Immobilie im Ausland über einen Bankkredit ist meist kein Problem, wenn sich die beliehene Immobilie, also die Kreditsicherheit, in Deutschland befindet. Die meisten Banken akzeptieren als Sicherheit für den Immobilienkredit jedoch kein Objekt im Ausland. Bei einer Immobilie im Ausland sind die Bewertung und der möglicherweise notwendige Verkauf des Objekts für die Bank zu kostspielig und zu aufwendig.
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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