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Verwahrentgelt für Reiche Zweitgrößte Sparkasse verlangt Strafzinsen

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Erstmals wird bekannt, dass eine Sparkasse Negativzinsen von Privatkunden verlangt: Wer bei der Sparkasse Köln-Bonn Millionenbeträge auf dem Konto hat, muss zahlen. Betroffen sind der Bank zufolge aber nur wenige Kunden.
Köln Dom Rhein

Negativzinsen am Rhein: Bei der Sparkasse Köln-Bonn trifft das einige Kunden mit Millionenbeträgen auf dem Konto.

„Von der großen Mehrheit“ der Kunden will die Sparkasse Köln-Bonn Negativzinsen mit aller Macht fernhalten. Das versicherte der Vorstandsvorsitzende Artur Grzesiek an diesem Donnerstag bei der Vorstellung der Bilanz für 2016. Die große Mehrheit sind nun eben aber nicht alle Kunden. Und so gab Grzesiek laut einer Pressemitteilung der Bank auch bekannt, dass die laut Bilanzsumme zweitgrößte Sparkasse in Deutschland ein „Verwahrentgelt derzeit für einige größere Einlagen im Millionenbereich“ erhebe.  

Betroffen davon seien vor allem institutionelle Kunden, aber auch einige private. Das erfuhr das Handelsblatt auf Nachfrage von Privatkundenvorstand Christoph Siemons. Nicht mehr als „zwei Handvoll“ Kunden seien betroffen, zitiert die Online-Ausgabe der Zeitung Siemons. Konkreter wurde er offenbar nicht. Das Handelsblatt spekuliert, es gehe um Beträge von mindestens drei Millionen Euro. „Normale private Kunden“ wolle die Sparkasse Köln-Bonn auch dauerhaft vor Minuszinsen verschonen, so der Vorstand.

Stadtsparkasse München sagt Domino-Effekt voraus

Banken versuchen zwar bisher, Strafzinsen von Privatkunden fernzuhalten. Ob es auf Dauer dabei bleiben wird, ist aber unsicher. Die Hamburger Volksbank verzinst Guthaben von Privatkunden seit Anfang Februar mit -0,20 Prozent pro Jahr. Und der Chef der Stadtsparkasse München schließt die Einführung von Negativzinsen ausdrücklich nicht aus. „Sobald der erste große Marktteilnehmer Negativzinsen für Privatkunden erhebt, werden auch wir gezwungen sein, nachzuziehen“, sagte er Anfang des Jahres gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

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