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Clever sparen Gute Zinsen, kaum Risiko - wie Sie Festgeld im Ausland anlegen

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Deutsche Banken zahlen auf Tagesgeld- und Festgeldkonten derzeit nur geringe Zinsen. Anders sieht es für Sparer aus, die ihr Geld bei Banken im europäischen Ausland anlegen: Wer clever vorgeht, kann sich wirkungsvoll vor Risiken schützen und ganz ohne Fremdsprachenkenntnisse von den höheren Zinssätzen profitieren.
Geldanlage im Ausland zu guten Festgeldzinsen - Münzen in Glas vor Sonnenuntergang

Bei der Geldanlage im Ausland können sich Sparer gute Festgeldzinsen sichern. Bild: getty, Farizun Amrod / EyeEm

Während mit der steigenden Inflation die schleichende Entwertung des Ersparten zuletzt wieder an Fahrt aufnahm, wird es für Sparer immer schwieriger, mit ihrer Geldanlage noch eine ordentliche Rendite zu erwirtschaften. Zumindest bei Banken in Deutschland liegen die Tagesgeldzinsen derzeit bestenfalls noch symbolisch über der Null-Prozent-Marke. Vielerorts verlangen die Kreditinstitute für Spareinlagen auf Tagesgeldkonten bereits Strafzinsen von ihren Kunden oder erheben ein sogenanntes Verwahrentgelt, das faktisch einer negativen Verzinsung durch die Hintertür gleichkommt. Die Kreissparkasse Augsburg etwa berechnet für Geld auf Girokonten, Tagesgeldern und Geldmarktkonten über 25.000 Euro einen negativen Zinssatz von derzeit 0,5 Prozent.

Es geht aber auch anders, wie ein Blick über die Landesgrenzen zeigt. In anderen Ländern der Europäischen Union erhalten auch deutsche Sparer auf Tagesgeld und Festgeld noch nennenswerte Zinsen gezahlt. Gerade bei Festgeldkonten ab einer Laufzeit von 12 Monaten bieten Banken im EU-Ausland häufig gute Zinsen. Der Top-Zins im CHECK24 Geldanlage-Vergleich liegt derzeit für einjährige Festgeldanlagen bei ausländischen Banken um mehr als 0,60 Prozentpunkte höher als bei deutschen Geldhäusern. Je nach Anlagebetrag kann dies pro Jahr schnell mehrere hundert Euro Unterschied beim Zinsertrag ausmachen.

Die besten Festgeldzinsen im CHECK24 Geldanlage-Vergleich

Bank Laufzeit Zins Einlagensicherung Landesbonität
Rietumu Bank 5 Jahre 1,27 % eff. p.a. Lettland A+
Rietumu Bank 3 Jahre 1,06 % eff. p.a. Lettland A+
BlueOrange Bank 1 Jahr 0,72 % eff. p.a. Lettland A+

Warum die Zinsen im Ausland höher sind

Deutsche Sparer sind manchmal noch etwas vorsichtiger, wenn es darum geht, ihr Geld bei Banken im Ausland anzulegen. In vielen Fällen ist diese Vorsicht jedoch unbegründet. Meist bieten die ausländischen Kreditinstitute die guten Zinssätze vor allem deshalb an, um sich im Werben um Anleger aus Deutschland zu behaupten. Aber auch andere ökonomische Faktoren können die höheren Zinsen begünstigen.

Dabei sind die vergleichsweise hohen Zinsen für Sparer nicht automatisch mit höheren Risiken verbunden. Allerdings gibt es rund um die deutsche Steuererklärung bei ausländischen Geldanlagen einige Besonderheiten zu beachten. Wir haben in einem gesonderten Beitrag übersichtlich zusammengefasst, welche Steuern bei Tagesgeld und Festgeld im Ausland gelten und wie sich eine doppelte Besteuerung vermeiden lässt.

Immer zum besten Zins anlegen – mit dem CHECK24 Anlagekonto:

Sie wollen jederzeit zu dem Tagesgeld mit den höchsten Zinsen wechseln können? Oder Ihr Festgeld zum Ende der Laufzeit so einfach wie möglich erneut zum Top-Zins anlegen? Mit dem CHECK24 Anlagekonto können Sie mit einem einzigen Zugang Ihre Tages- und Festgeldkonten bei zahlreichen europäischen Banken verwalten.

Ihre Vorteile mit dem CHECK24 Anlagekonto im Überblick:

Ein einziges Passwort für alle Ihre Tages- und Festgelder, die Sie über das CHECK24 Anlagekonto abschließen.
Keine erneute Identifikation notwendig, wenn Sie über das CHECK24 Anlagekonto zu einem anderen Tagesgeld wechseln.
Deutscher Kundenservice und kostenlose Expertenberatung, egal wo Sie über CHECK24 Geld anlegen.

Warum Festgeld besonders sicher ist

Die Beliebtheit von Festgeldkonten liegt nicht nur in der guten Planbarkeit begründet, die sowohl die feste Laufzeit als auch die feste Verzinsung bieten. Darüber hinaus gelten solche klassischen Anlageformen, zu denen auch das täglich verfügbare Tagesgeld zählt, als besonders sicher. Das liegt daran, dass Banken in der Europäischen Union gesetzlich zur Absicherung privater Spareinlagen verpflichtet sind. Bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde sind bei jedem Geldhaus in der EU auch die Spareinlagen von Anlegern in Deutschland durch die Einlagensicherung geschützt.
Um auch im Falle einer Bankenpleite ruhig schlafen zu können, sollten Sparer zudem einen Blick auf die Bonität des Landes werfen, in dem das Kreditinstitut ansässig ist. Ist eine Bank zahlungsunfähig greift zunächst ein nationaler Einlagensicherungsfonds, um Privatanleger zu entschädigen. Teilweise geht die hierdurch abgesicherte Summe deutlich über die gesetzliche Mindestgrenze hinaus. Sollte jedoch auch der Fonds nicht für den entstandenen Schaden aufkommen können, muss der jeweilige Staat die Rückerstattung der Gelder übernehmen.

Diese Länderratings bieten die höchste Sicherheit

Im Geldanlage-Vergleich von CHECK24 finden Sie bei jedem Tagesgeld- oder Festgeld-Angebot einen Hinweis, in welchem Land die Bank ihren Sitz hat. Damit Sie die Bonität des EU-Mitgliedstaats einschätzen können, führt CHECK24 dort immer auch die Bewertung der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) an.

Länder wie Deutschland, Schweden oder die Niederlande werden von S&P derzeit (Stand: 19.05.2021) mit der Bestnote AAA bewertet und bieten daher für Sparer die größte Sicherheit. Aber auch Anlageländer wie Lettland oder Malta  weisen mit Ratings von A+ und A- noch eine überdurchschnittlich gute Bonität auf.  Oft bietet sich bei dortigen Banken eine gute Kombination aus attraktiven Zinsen bei gleichzeitig solider Landesbonität.

Gut zu wissen: Zum Schutz vor unsicheren Geldanlagen stammen alle Tages- und Festgeldkonten im CHECK24 Geldanlage-Vergleich von Banken aus Ländern, die von S&P mindestens mit dem Rating BB- eingestuft werden.

Welche Rolle Wechselkurse bei der Geldanlage spielen können

Auch in der Europäischen Union gibt es noch einige Länder, die nicht den Euro als Landeswährung haben. Legen Sparer ihr Geld dort auf Tages- oder Festgeldkonten in der nationalen Währung an, kann ihre tatsächliche Rendite in hohem Maße von schwankenden Wechselkursen an den Devisenmärkten abhängen. Verliert eine Währung beispielsweise über die Laufzeit einer Festgeldanlage an Wert, kann der ausgezahlte Betrag inklusive Zinsen nach dem Rücktausch in Euro niedriger liegen als der eingezahlte Euro-Betrag.

Um Sparer vor solchen Währungsturbulenzen zu schützen, erfolgt die Geldanlage bei allen Tages- und Festgeldern im CHECK24 Geldanlage-Vergleich immer in Euro. Es erfolgt kein Umtausch in die Landeswährung. Das gilt auch für Banken aus Ländern wie Schweden, in denen der Euro nicht das offizielle Zahlungsmittel ist. CHECK24 Kunden müssen sich bezüglich der Wechselkurse ausländischer Devisen also keine Gedanken machen.

Wie Sparer die passende Laufzeit finden

Um größere Summen nicht unverzinst auf dem Girokonto liegen zu lassen, kann ein Tagesgeldkonto bei einer ausländischen Bank weiterhin eine gute Alternative bieten, bei der Anleger jederzeit auf das Ersparte zugreifen können. Bessere Renditen erzielen Sparer allerdings, wenn sie Banken ihr Geld fest für einen längeren Zeitraum anvertrauen.

Um hier passend zu den eigenen Lebensumständen die richtige Laufzeit der Festgeldanlage zu finden, sollten sich Sparer die Frage beantworten, wie lange sie auf diesen Teil ihres Ersparten verzichten können. Benötigen sie nur einen Teil in absehbarer Zukunft, ist oft die Aufteilung auf mehrere Festgelder mit unterschiedlich langen Laufzeiten die beste Lösung. So können Anleger sich mit einem Teil ihrer Ersparnisse die guten Zinsen langer Laufzeiten sichern und gleichzeitig den Rest für anstehende Anschaffungen flexibler verfügbar halten, indem sie diesen zu einer kürzeren Laufzeit anlegen.

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