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Lebensmittel werden deutlich teurer Weiterer Sinkflug für Inflation im Euroraum

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Das Inflationsziel der EZB, dass die Inflation bei knapp zwei Prozent liegt, rückt wieder in die Ferne. Die Teuerung im Euroraum ist im Januar erneut gesunken. Besonders Energie und Lebensmittel wirkten aber preistreibend.
Die Inflationskurve im Euroraum seit einem Jahr.

Gut für die Verbraucher: Eine sinkende Inflation.

Ein Einkaufswagen voller Lebensmittel ist in Europa im Vergleich zum letzten Jahr teurer geworden. Trotzdem ist die Inflation im Euroraum erneut gesunken. Laut Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, liegt die Teuerungsrate für Januar 2018 in der EU bei 1,3 Prozent. Damit ging die Inflationsrate seit November kontinuierlich zurück.

Was gut für die Verbraucher ist, bedeutet das für die Europäische Zentralbank (EZB) und ihren Präsidenten Mario Draghi keine gute Nachricht. Die Währungshüter versuchen mit ihrer lockeren Geldpolitik, die Inflation auf einen Wert von knapp unter zwei Prozent zu treiben. Vor einem Jahr war die EZB dem Ziel sehr nah, als die Inflation noch bei 1,8 Prozent lag.

Lebensmittel und Alkohol werden teurer

Der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum ging im Januar von den Dienstleistungen aus, die mit 0,56 Prozentpunkten zum Preisanstieg beitrugen und zum Januar letzten Jahres um 1,2 Prozent teurer geworden sind. Außerdem sind die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak um 1,9 Prozent gestiegen. Das gilt jedoch nicht für alle Lebensmittel. Gemüse ist zum Beispiel ein wenig billiger geworden (um 0,07 Prozent).

Energie wirkte ebenfalls inflationstreibend. 2,2 Prozent mussten die Verbraucher für Benzin und Heizöl mehr bezahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings gingen die Preise zwischen Dezember und Januar um 1,9 Prozent zurück. Beim Telefonieren kamen die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat günstiger weg. Ebenso sanken die Preise für Elektronikartikel.

Zypern mit negativer Inflationsrate

Die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel lag im Januar bei 1,0 Prozent. Gegenüber Dezember ging die jährliche Inflationsrate in 21 Mitgliedstaaten der EU zurück, blieb in einem unverändert und stieg in sechs weiteren an. In Zypern ist die Teuerungsrate nochmal deutlich von -0,4 Prozent auf -1,5 Prozent gesunken. Knapp im positiven Bereich liegen Griechenland (0,2 Prozent) und Irland (0,3 Prozent). Deutschlands Inflationsrate von 1,4 Prozent liegt im europäischen Mittel. In Estland, Litauen und Rumänien lag die jährliche Teuerungsrate im Januar bei mehr als drei Prozent.

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