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Umfrage zur Internetsicherheit Kein Online-Banking aus Angst vor Datenklau

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Jeder zweite Internetnutzer wurde in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Kriminellen. Die meisten Deutschen verzichten laut einer Bitkom-Studie aus Furcht davor auf die Nutzung bestimmter Dienste wie Online-Banking oder das Einkaufen im Netz.
Verhüllte Person steht vor einem PC und suggeriert ein Cyberverbrechen.

Die Angst vor dem Missbrauch von Daten durch Kriminelle wächst.

Die E-Mail sieht auf den ersten Blick aus wie die der eigenen Bank: Logo und Kontaktdaten stimmen, der Text ist in geschäftsmäßigem Ton geschrieben. Das Konto sei vorübergehend gesperrt worden, heißt es darin. Der Empfänger solle bitte auf einen Link klicken und sein Konto durch Eingabe persönlicher Nutzungsdaten wie IBAN und einer TAN wieder freischalten. Wer der Aufforderung folgt, läuft Gefahr, in die Falle von Online-Betrügern zu tappen. Und das passiert offenbar nicht gerade selten: Fast jeder zweite Internetnutzer ist in den zurückliegenden zwölf Monaten Opfer von Kriminalität im digitalen Raum geworden. Das hat der IT-Branchenverband Bitkom in einer Umfrage unter 1.017 Internetnutzern herausgefunden.

Jedes fünfte Opfer wurde bei Online-Geschäften betrogen, zwölf Prozent berichten von der illegalen Nutzung ihrer persönlichen Daten. Bei jedem zweiten Betrugsfall erlitt der Betroffene einen finanziellen Schaden, musste also etwa für Waren bezahlen, die ein anderer in seinem Namen und mit seinen Zahlungsdaten in einem Online-Shop kaufte.

Vertrauen in die Datensicherheit kehrt nur langsam zurück

Das Vertrauen in die Datensicherheit im Internet sei in der Bevölkerung hierzulande „mehr als angeschlagen“, sagte Winfried Holz aus dem Bitkom-Präsidium bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse an diesem Donnerstag. Er zeigte auf, wie sich das Vertrauen von Verbrauchern in die Sicherheit ihrer Daten in den vergangenen fünf Jahren verändert hat. Anfang 2011 vertrauten noch 41 Prozent der Internetnutzer auf die Sicherheit ihrer Daten im Netz – das war noch, bevor das massenhafte Ausspähen von Daten durch den US-Geheimdienst NSA öffentlich bekannt wurde. Nach einem deutlichen Dämpfer infolge dieser Affäre kehrt das Vertrauen laut dem Bitkom zwar nach und nach zurück, laut Holz aber „mehr als schleppend“. 21 Prozent und somit nur gut jeder Fünfte hält heute seine Daten bei der Nutzung von Online-Diensten für geschützt.

Während die Furcht vor staatlicher Überwachung wieder zurückgegangen ist, steigt die Angst vor illegaler Nutzung persönlicher Daten durch Kriminelle stetig an. Mehr als 60 Prozent der Befragten haben davor Bedenken. Verbraucher verändern deswegen ihr Verhalten, wie die Studie zeigt. Fast drei von vier Befragten halten sich mit Blick auf ihre Sicherheit von bestimmten Online-Diensten fern. In dieser Gruppe von Verbrauchern nutzen 30 Prozent kein Online-Banking, 18 Prozent verzichten auf Einkäufe übers Internet. „Innovative Dienste verbreiten sich deutlich langsamer, als das ansonsten zu erwarten wäre“, sagt Winfried Holz.

An welcher Stelle genau Verbraucher etwa bei Einkäufen in Internetshops Opfer von Verbrechern werden, geht aus der Umfrage des Bitkom nicht hervor. Holz appelliert generell an Verbraucher, „sich bewusst mit dem Thema Sicherheit im Internet auseinandersetzen.“ Jeder sei gefordert, sich über aktuelle Betrugsmaschen auf dem Laufenden zu halten. 

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