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Eindeutiger Trend Inflation im Euroraum steigt weiter

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Im Oktober steigen die Verbraucherpreise im Euroraum erneut. Auch die Teuerungsrate der Europäischen Union weist auf einen langfristigen Trend zu steigender Inflation hin. Verantwortlich dafür sind vor allem langsamer sinkende Energiepreise. 
Inflation-Euroraum-November

Der erneute Anstieg der Inflation im Euroraum im Oktober lässt einen Trend erkennen

Die Inflation im Euroraum steigt weiter. Für den Oktober ermittelte Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, für den gesamten Euroraum eine Inflation von 0,5 Prozent. Schon im Vormonat September erreichte die Teuerungsrate mit 0,4 Prozent ein Zwei-Jahres-Hoch. Im September 2015 betrug die Inflation in der Eurozone dagegen noch 0,1 Prozent. Langfristig zeichnet sich damit ein Trend ab – die Inflation zieht allmählich an. Dennoch bleibt sie auch im Oktober noch deutlich unter dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von knapp unter zwei Prozent.

Energiepreise nicht mehr das größte Inflationshemmnis

Vor allem gestiegene Preise für Restaurant- und Cafébesuche wirkten sich auf den Anstieg der Inflation aus. Diese legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 Prozent zu. Wie schon in den Monaten zuvor wurde das Wohnen im Vergleich zum letzten Jahr für Einwohner der Eurozone um 1,2 Prozent teurer. Den stärksten Preisanstieg gegenüber Oktober 2015 verzeichneten Tabakwaren. Hier verteuerten sich die Produkte für Verbraucher um 2,3 Prozent.

Deutlich billiger wurde dagegen Gas mit einem Preisrückgang von 5,6 Prozent. Auch gesunkene Preise für Nahrungsmittel wie Gemüse (-2,8 Prozent) und Milch, Käse und Eier (-1,9 Prozent) entlasteten die Verbraucher im Euroraum. Abgesehen vom Gas wirken sich die Energiepreise nicht mehr so stark inflationshemmend aus wie in den vorangegangenen Monaten. Das zeigt sich auch daran, dass die Inflationsrate bei 0,7 Prozent liegen würde, nähme man die Energiepreise aus der Berechnung heraus. In den Monaten zuvor war dieser Unterschied noch deutlich größer. Der Grund dafür ist, dass die Energiepreise mittlerweile langsamer sinken.

In immer mehr Mitgliedsstaaten steigt die Inflation

Auch die Inflationsrate der Europäischen Union weist auf einen Trend hin: Sie lag im Oktober ebenfalls bei 0,5 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie noch bei 0,0 Prozent. Zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten gibt es jedoch große Unterschiede. So haben Bulgarien und Zypern mit je -1,0 Prozent die niedrigsten Raten. Die höchsten jährlichen Raten errechnete Eurostat im Oktober für Belgien (1,9 Prozent) und Österreich (1,4 Prozent). Insgesamt stieg die Inflation in 21 von 28 Mitgliedsstaaten. Im Vormonat war das nur bei 16 Mitgliedsstaaten der Fall. In Deutschland lag die Inflation nur knapp über der Inflation in der Europäischen Union. Das Statistische Bundesamt ermittelt die Inflation in Deutschland zusätzlich mit einem nur für die Bundesrepublik geltenden Preisindex und kommt im Oktober auf einem Wert von 0,8 Prozent.  

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