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Ende der Anleihekäufe EZB läutet Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik ein

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Noch dieses Jahr will die Europäische Zentralbank ihre monatlichen Anleihekäufe beenden. Damit nährt sie die Hoffnung auf künftig steigende Zinsen.
Die EZB will ihre Anleihekäufe noch dieses Jahr beenden.

Die EZB will ihre Anleihekäufe noch dieses Jahr beenden.

Seit rund drei Jahren flutet die Europäische Zentralbank (EZB) die Geldmärkte monatlich mit Milliardenbeträgen. Damit soll noch dieses Jahr Schluss sein: Aus den aktuell 30 Milliarden Euro, mit denen die Zentralbank monatlich Staatsanleihen der Euro-Staaten erwirbt, sollen ab Oktober nur noch 15 Milliarden werden. Zum Jahreswechsel soll dann sogar endgültig Schluss sein – sofern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht unvorhergesehen ändern. Das Kaufprogramm, bei dem die EZB ursprünglich jeden Monat Staatsanleihen im Wert von 60 Milliarden erwarb, wurde bereits mit dem letzten Jahreswechsel um die Hälfte gekürzt.

Bliebe da noch der für Sparer so ärgerliche Nullzins: Hieran will die Zentralbank weiterhin nichts ändern. „Mindestens bis zum Ende des Sommers 2019“ werden die aktuellen Leitzinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben, gegebenenfalls auch länger, heißt es von der EZB.

Die Leitzinsen sind für Verbraucher deshalb von so großer Bedeutung, weil sie unter anderem großen Einfluss auf die Spar- und Kreditzinsen haben. Seitdem der Leitzins bei null Prozent liegt, haben sich sowohl Spar- als auch Kreditzinsen auf historischen Tiefstständen eingependelt.

Deutsche Banken hoffen auf baldiges Ende des Nullzins

Bei den Vertretern der Deutschen Banken weckt die jüngste EZB-Entscheidung bereits große Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Nullzins-Politik: „Endlich macht die Europäische Zentralbank einen deutlichen Schritt, um aus dem geldpolitischen Krisenmodus auszusteigen. Nun sollte sie zügig auch das Ende der Negativzinsen angehen“, sagt etwa Hans-Walter Peters, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken. Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken hält die heutige Entscheidung sogar für „überfällig“. „Nun sollte die EZB auch die Zinswende möglichst bald im Jahr 2019 einleiten. Strafzinsen auf Bankeinlagen bei der EZB passen nicht zu einem Währungsraum, der sich im vierten Jahr des Aufschwungs befindet", sagt Martin.

Was machen eigentlich Zentralbanken? Wie die Zentralbanken funktionieren, welche Aufgaben und Ziele die Zentralbanken verfolgen, lesen Sie im neuesten Teil unserer Serie Finanzwissen.

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