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Womit Bankkunden rechnen müssen Die Gebühren und die Zinsen steigen - aber langsam

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Immer mehr Gebühren, immer weniger Filialen, steigende Zinsen: Bei den großen Trends und Aufregern unter den Finanzthemen der letzten Jahre wird vieles womöglich doch nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. So lassen sich jedenfalls die Ergebnisse einer Studie des Beratungsunternehmens EY lesen.
Bankenbarometer

Gebührenerhöhungen werden seltener, die Zinsen steigen nur langsam - In der Welt der Banken bewegt sich derzeit nur wenig.

Wie viele Banken haben zuletzt die Gebühren erhöht? Und wie viele von ihnen rechnen mit steigenden Zinsen? Auf derlei Fragen gibt das jährlich erscheinende Bankenbarometer der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (EY) Auskunft. Dafür wurden auch dieses Jahr wieder 120 deutsche Banken befragt. Die für Bankkunden wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
  • Die Gebühren steigen langsamer
Die Bankgebühren zählten letztes Jahr zu den Daueraufregern unter den Finanzthemen. Dieses Jahr war davon bislang weniger zu lesen. Tatsächlich scheint die Gebührenwelle langsam abzuebben: Vergangenes Jahr noch hat etwa jede dritte (32 Prozent) von EY befragte Bank angegeben, zuletzt die Gebühren erhöht zu haben. In diesem Jahr trifft das nur noch auf etwa jede sechste Bank (14 Prozent) zu. Wie im Vorjahr wurden dabei hauptsächlich die Girokonten teurer.
  • Immobilien- und Ratenkredite werden eher teurer als günstiger
Die Zeiten historisch niedriger Zinsen bei Raten- und Immobilienkrediten nähern sich nur langsam ihrem Ende: Etwa jede dritte Bank (je 32 Prozent) rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit einer Anpassung ihrer Kreditkonditionen nach oben, nur drei Prozent gehen von einer noch lockereren Kreditvergabe aus. Die große Mehrheit (je 65 Prozent) geht hingegen davon aus, dass die Kreditkonditionen bei Bau- und Ratenkrediten unverändert bleiben.
  • Bank- und Filialsterben – erstmal vertagt
Weil die Bankkunden immer seltener in die Filiale gehen und die Geldinstitute sparen müssen, gibt es hierzulande immer weniger Filialen. Auch einzelne Banken werden vielerorts aus Kostengründen zusammengelegt, sodass ihre Anzahl insgesamt immer weiter sinkt. Das war jedenfalls die Entwicklung der letzten Jahre. Die EY-Studie deutet aber an, dass es in diesem Tempo nicht mehr weitergehen muss. Wollten in der Befragung von 2016 noch 61 Prozent der Banken ihr Personal zusammenstreichen, so waren es zuletzt nur noch 11 Prozent. In etwa genauso viele Banken wollen mittlerweile sogar mehr Mitarbeiter ein- als ausstellen. Der Anteil an Banken, die binnen drei Jahren mit einer erheblichen Konsolidierung in ihrem Sektor rechnen, hat sich in der Zwischenzeit ebenfalls mehr als halbiert (von 38 auf 16 Prozent).
  • Die Leitzinsen steigen – eher später als früher
Des einen Leid, des anderen Freud: Die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank sorgen dafür, dass Geldleihen derzeit historisch günstig ist, die meisten Sparkonten aber kaum noch Zinsen abwerfen. Vertraut man der mehrheitlichen Einschätzung der Banken, dann dürfte das auch noch eine Weile so bleiben. Mit einem Zinsanstieg in diesem Jahr rechnen gerade mal sechs Prozent von ihnen. Etwa zwei Drittel (67 Prozent) der Banken gehen eher von einer Zinserhöhung im kommenden Jahr aus. Die übrigen 27 Prozent rechnen sogar erst ab 2020 mit einem Anstieg der Leitzinsen.

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