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Mobile Payment Apps im Test Bezahlen mit dem Handy - Welche Anwendungen sich lohnen und wie sicher sie sind

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Von der Smartwatch bis zur Sparkassen-App: An Möglichkeiten, an der Kasse mobil zu bezahlen mangelt es längst nicht mehr. Doch welche davon lohnen sich wirklich? Und wie schneiden die Anwendungen in Sachen Sicherheit, Datenschutz und Komfort ab? Diesen Fragen hat sich das c’t Magazin angenommen. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.
Mobile Payment

Wer mit Handy oder Smartwatch bezahlen möchte, hat mittlerweile die Wahl zwischen zahlreichen Apps.

Wer an der Kasse mit Smartphone oder -watch bezahlt, der kann den Geldbeutel zuhause lassen. Das ist aber noch nicht der einzige Vorteil des sogenannten Mobile Payments. Einige Anwendungen bieten darüber hinaus beispielsweise auch Rabattprogramme oder die Möglichkeit, Kassenzettel digital abzuspeichern.

Dass auch immer mehr deutsche Banken ihren Kunden Bezahldienste für das Mobile Payment anbieten, hat das c’t Magazin zum Anlass genommen, sich in seiner neuesten Ausgabe (16/2018) dem Thema ausführlich zu widmen. Dabei hat es sowohl die einzelnen Anwendungen als auch allgemeine Fragen zu Sicherheit und Datenschutz unter die Lupe genommen.

Getestet wurden insgesamt zehn verschiedene Anwendungen, unter anderem

Das können die Dienste

Zahlen natürlich – aber braucht es dafür wirklich eine App? Ob jemandem das Bezahlen mit Telefon oder Armbanduhr behagt, ist sicherlich Geschmackssache. Für viele dürfte die Technologie daher erst interessant werden, wenn die entsprechenden Anwendungen noch mit Zusatzfunktionen punkten, die Plastikkarten, Scheine und Münzen nicht bieten können. Manche der Anwendungen sind in dieser Hinsicht bereits heute schon gut aufgestellt: So können die Bezahldienste von Google und Apple einige Kundenkarten einbinden, so dass der Bezahlende automatisch an den jeweiligen Rabatt- oder Treue-Aktionen des Händlers teilnimmt. Apple Pay kann sogar Eintrittskarten und Tickets abspeichern. Die Apps von Payback, Glase sowie der Supermarktketten Edeka, Netto und Marktkauf bieten darüber hinaus eigene Rabatt- beziehungsweise Treue-Aktionen. Payback und die Supermarkt-Apps speichern zudem automatisch den Kassenzettel ab.

Mobile Payment im Test

Beim Test ist c’t vor allem auf die Unterschiede und Besonderheiten der verschiedenen Bezahlsysteme eingegangen. Eine Note für die jeweiligen Anwendungen wurde aber nicht vergeben. Dabei fällt vor allem auf, wie stark sich die Bezahllösungen nach wie vor unterscheiden. Bei den neueren Anwendungen reicht es zum Beispiel, das Handy ans Terminal zu halten und die Zahlung wird wie bei kontaktlosfähigen Bankkarten per NFC eingeleitet. Dabei handelt es sich um ein Funksignal, das über kurze Distanz übertragen wird. Nur bei Payback Pay wird in vielen Fällen noch ein QR-Code am Handy erzeugt, der dann an der Kasse eingescannt wird.

Wie die Zahlfunktion aktiviert wird, hängt neben der verwendeten App zum Teil auch von den Voreinstellungen des Nutzers ab. Im Modell der Sparkassen etwa kann der Nutzer selbst darüber entscheiden, in welchem Zustand das Handy sein muss, damit Geld abgebucht werden kann. Um mit Google Pay zu bezahlen, reicht es dagegen, das Display zu aktivieren und das Gerät ans Terminal zu halten. Bei Fidor Pay (dem Bezahldienst der Fidor Bank) wiederum muss sich der Nutzer in regelmäßigen Abständen im Online-Banking neu anmelden. So kann es passieren, dass für den Bezahlvorgang die gesamten Zugangsdaten und zusätzlich die PIN eingegeben werden müssen. Die entfällt hier – im Gegensatz zu vielen anderen Apps – auch bei Beträgen unter 25 Euro nicht.

Auch in Sachen Akzeptanz gibt es wesentliche Unterschiede: Während die meisten Bezahldienste fast überall akzeptiert werden, wo auch Kartenzahlungen gängig sind, kann mit den Rabattsystemen von Edeka oder Payback nur in den teilnehmenden Ketten bezahlt werden.

Wo das Bezahlen am schnellsten geht

Am bequemsten läuft die Zahlung per Smartphone laut c’t mit den Apps der Sparkassen sowie Google Pay und Apple Pay ab. Hier funktioniert das Bezahlen bereits, sobald das Display aktiviert ist. Bei Apple Pay ist nicht mal das nötig. Noch flotter geht es vermutlich nur noch mit der Smartwatch: Wer damit bezahlt, muss nicht in der Tasche kramen. Die Uhr ist ja schon am Handgelenk. Auf der Smartwatch testete die Zeitschrift die Bezahlfunktionen von Google, Apple und Garmin Pay. Hier genügt es, die Uhr ans Terminal zu halten, um zu zahlen. Abhängig vom Geldbetrag und der verwendeten Anwendung muss gegebenenfalls noch die entsprechende App auf der Uhr geöffnet und die Karten-PIN eingegeben werden.

So steht es um Sicherheit und Datenschutz

Was, wenn jemand einfach ein Bezahlterminal an meine Hosentasche hält? Diese Frage stellt sich nicht nur beim mobilen Bezahlen mit dem Smartphone, sondern auch schon bei den zunehmend verbreiteten NFC-fähigen Kredit- und Girokarten. Die Tester bei c’t haben es ausprobiert und konnten tatsächlich ohne weiteres Zahlungen auf das mit dem Terminal verknüpfte Konto auslösen. Dass damit dem kontaktlosen Taschendiebstahl Tür und Tor geöffnet wird, glauben sie allerdings nicht. NFC-fähige Bezahlterminals sind zwar leicht zu beschaffen, müssen aber mit einem Girokonto verknüpft werden. Damit würde der Täter nicht unbekannt bleiben.

Auch schützte im Test bereits der neue Personalausweis (im Checkkartenformat) vor unbeabsichtigten Zahlungen. Der Ausweis enthält nämlich ebenfalls einen NFC-Chip, der auf das vom Terminal ausgesandte Funksignal reagiert. Damit blockiert er den Datenaustausch zwischen Terminal und dem NFC-Chip in Handy oder Bankkarte, so er in der gleichen Tasche steckt. Im Gegensatz zur NFC-fähigen Plastikkarte müssen beim Bezahlvorgang per Smartphone oder -watch zudem noch weitere Voraussetzungen erfüllt sein. In der Regel muss mindestens das Display des Mobilgeräts aktiviert sein, damit Zahlungen erfolgen können.

Kartendaten konnten ebenfalls nicht abgefischt werden. Zwar werden auf den Apps Bankkarten digital hinterlegt, die Diebe zum Beispiel auch fürs Online-Shopping nutzen könnten. Die Kartendaten, also zum Beispiel die Kreditkartennummer, wird auf dem Handy aber nicht abgespeichert. Stattdessen überträgt das Mobiltelefon bei der Zahlung immer nur ein sogenanntes Token. Dabei handelt es sich um eine Art Platzhalter, den nur der Kreditkartenanbieter (zum Beispiel Visa oder Mastercard) zuordnen kann. Sollte jemand diesen Platzhalter vom Smartphone auslesen und versuchen, damit auf einem anderen Gerät oder im Internet einzukaufen, gibt der Kreditkartenanbieter die Zahlung nicht frei. Der Händler kann die Identität des Kunden beim mobilen Bezahlen aus diesem Grund ebenfalls nicht nachvollziehen.

In Sachen Sicherheit und Datenschutz sei das kontaktlose Bezahlen mit Mobilgerät damit mindestens genauso sicher wie mit der Plastikkarte, so c‘t. Wer dabei allerdings nicht die Dienste der Hausbank, sondern zum Beispiel die von Google oder Payback nutzt, sollte beim Datenschutz auf die jeweiligen Nutzungsbedingungen achten und auf die Seriosität des Anbieters vertrauen.

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