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Scheine und Münzen vs. digitales Bezahlen Auch die meisten Digital Natives haben immer Bargeld dabei

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Kreditkarte oder gar Smartphone und Wearables: schön und gut – aber selbst die junge Generation bezahlt weitaus lieber mit Bargeld. Das zeigt eine GfK-Studie.
Digital Native bezahlt bar. Getty/HeroImages

Auch die junge Generation bezahlt lieber bar, wenn sie die Wahl hat. Foto: Getty / Hero Images

Auch wer seit frühester Jugend ganz selbstverständlich im Internet einkauft, übers Smartphone kommuniziert und Musik streamt, hält bisweilen an analogen und anfassbaren Dingen fest: Bargeld zum Beispiel. 80 Prozent der 14- bis 34-Jährigen haben laut einer repräsdentativen Umfrage des GfK Vereins unter 2.066 Verbrauchern immer Scheine und Münzen dabei. Das ist zwar weniger als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Doch die Tendenz ist klar: Auch die junge Generation bevorzugt Bares.

Man könnte einwenden, sie tue das gezwungenermaßen. Schließlich steht es um digitale Bezahlmöglichkeiten in Deutschland nicht in jeder Hinsicht allzu gut. Mit Girocard oder Kreditkarte zu bezahlen, ist zwar weithin möglich, oft aber noch immer erst ab einem Mindestbetrag. Und die Welt innovativer digitaler Bezahldienste gleicht bisher einem Flickenteppich. In anderen Ländern seit Längerem verfügbare Bezahldienste wie Apple Pay haben schließlich noch nicht einmal Starttermine für Deutschland bekannt gegeben. Doch das allein ist nicht der Grund. Selbst wenn sie die Wahl hätten, würden drei von vier 14- bis 34-Jährigen tägliche Einkäufe im Geschäft lieber mit Bargeld als mit elektronischen Zahlungsmitteln bezahlen.

Bargeldabschaffung findet auch unter Millennials keine Mehrheit

Bei beiden Fragen zeigt sich zwar: Die Millennials sind weniger auf Bargeld fixiert als ältere Generationen, vor allem als Menschen ab 65. In dieser Altersgruppe würden 92 Prozent Einkäufe eher mit Bargeld bezahlen, 96 Prozent von ihnen sind nie ohne Bargeld unterwegs. Eine klare Abkehr vom Bargeld lässt sich aber auch unter den Jungen keineswegs feststellen.

Das zeigt sich auch bei der Frage nach einer Abschaffung des Bargeldes. Wann immer dieser Gedanke in Deutschland in der öffentlichen Diskussion auftaucht, löst er heftige und teils emotionale Reaktionen aus. Häufige Argumente von Gegnern einer Abschaffung sind: Ein weiteres Stück Privatsphäre würde verloren gehen. Außerdem hätten Sparer keinerlei Chancen mehr, sich möglichen Strafzinsen zu entziehen.

Von den Befragten ab 65 Jahren würden einer Abschaffung von Scheinen und Münzen fast zwei Drittel „entschieden nicht zustimmen“, ein weiteres Fünftel wäre „vermutlich“ dagegen. Der Widerstand flaut zwar mit sinkendem Alter merklich ab. Aber auch von den 14- bis 34-Jährigen wäre noch fast jeder Zweite gegen eine Bargeldabschaffung – 28 Prozent wären klar dagegen, 21 Prozent vermutlich. Und die Befürworter machen auch in dieser Altersgruppe nur ein knappes Fünftel aus.

Alles zu den verschiedenen Bezahlverfahren im stationären wie auch im Online-Handel finden Sie auf unserer Service-Seite.

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