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Multi-Banking-Apps Alle Finanzen im Blick mit einer einzigen App

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Eine Anwendung für alle Geldgeschäfte, vom Girokonto über die Kreditkarte, Tagesgeld und Depot bis zu Bezahldiensten und Kundenkarten – das versprechen heute zahlreiche Online-Banking-Apps. Auch große Banken bieten mittlerweile solche Dienste an. Doch welche davon sind tatsächlich empfehlenswert und auf was sollten Nutzer dabei achten?
Multi-Banking-Apps

Mit Multi-Banking-Apps können Sie alle Bankgeschäfte in einer einzigen Anwendung verwalten.

Um Geld zu sparen, sollten Kunden ihre Bankgeschäfte möglichst online erledigen. Außerdem empfiehlt es sich, die verschiedenen Bankprodukte stets einzeln zu vergleichen und nur beim besten Anbieter für den persönlichen Bedarf abzuschließen. Wer das aber macht, hat schnell eine beachtliche Sammlung an Apps auf dem Tablet oder Smartphone – mit jeweils eigenen Zugangsdaten und Login-Verfahren.

Wie praktisch wäre es da, könnte man alle Konten mit einem einzigen Programm verwalten. Genau das leisten sogenannte Multi-Banking-Apps, die auch von immer mehr Banken angeboten werden. So gab erst vor wenigen Tagen die Postbank bekannt, als erste Bank eine App anzubieten, bei der Kunden alle anderen Banken in Deutschland einbinden können. Auch die Deutsche Bank will ihre App bald für Konten bei anderen Banken freizugeben. „Wir glauben nicht, dass die Kunden ihre Finanzen über drei, vier oder gar mehr Apps regeln wollen“, wird Markus Pertlwieser, der Leiter des Digitalbereichs im Privatkundengeschäft von der FAZ zitiert.

Die Sicherheit entscheidet

Wer auch immer eine Banking-App zur Verfügung stellt, bekommt potenziell Zugang zu streng geheimen Login-Daten und womöglich sogar Einsicht in die Geldgeschäfte der Nutzer. Daher sollten die Sicherheitsstandards und der Datenschutz stets die wichtigsten Kriterien bei der Wahl einer Banking-App sein. Hier genießen die etablierten Banken natürlich mehr Vertrauen als aufstrebende Startups.

Im großen Test der Zeitschrift Finanztest von insgesamt 38 Banking-Apps im vergangenen Jahr hat allerdings ausgerechnet die App eines solchen Startups den ersten Platz belegt: Outbank De. Die Anwendung schnitt sowohl bei den Passwort- und Datenschutzbestimmungen als auch beim Datensendungsverhalten besser ab als die Multi-Banking-App der Sparkasse, die im Test den zweiten Platz belegte. Aber was macht eigentlich eine sichere App aus? Die wichtigsten Fragen im Überblick:

Was passiert mit sensiblen Bankdaten?

Eine gute Banking-App sollte nach Möglichkeit nur Daten weiterleiten, die für ihre Nutzung zwingend erforderlich sind. Gerade Finanz-Startups könnten an der finanziellen Lage ihrer Nutzer durchaus interessiert sein. Die Daten ließen sich zum Beispiel nutzen, um über die App personalisierte Werbung zu schalten.  

Finanztest konnte im Test auch tatsächlich nachweisen, dass einige Apps unnötige Informationen, wie zum Beispiel die eindeutige Gerätekennung, weitergeben. Das war sowohl bei Apps von Startups als auch bei denen namhafter Banken der Fall. Richtig problematisch waren die Ergebnisse aber nur bei einer App: Centralway Numbrs schickte alle Zugangsdaten und TANs direkt an den Anbieter. Laut einem Bericht von Computer Bild soll die Anwendung außerdem alle Kontobewegungen ihrer Nutzer abspeichern. 

Wie funktioniert das TAN-Verfahren?

Als sicher gelten vor allem Verfahren, bei denen die TAN über einen separaten Kommunikationsweg versendet beziehungsweise erzeugt wird. Das hat den Vorteil, dass Hacker, die auf die Bankverbindung zugreifen könnten, nicht gleichzeitig auch noch die TAN einsehen. Es kann daher zum Beispiel sehr sinnvoll sein, das Online-Banking via Tablet zu erledigen und sich die TAN dabei via SMS auf das Smartphone schicken zu lassen.

Außerdem weist Finanztest darauf hin, dass die TAN aus den Überweisungsdaten erzeugt werden und nur zeitlich begrenzt gültig sein soll. Die höchsten Sicherheitsstandards bieten demnach derzeit das Chip- und das Photo-TAN-Verfahren. Beide erfordern allerdings noch ein eigens dafür konstruiertes Gerät, mit dem jeweils eine vom Mobilgerät erzeugte Grafik eingelesen und daraus die Transaktionsnummer erzeugt wird.

Was sollten Nutzer zusätzlich beachten?

Einige Banking-Apps bieten ihren Nutzern an, ein personalisiertes Passwort direkt abzuspeichern, damit sie es künftig nicht mehr jedes Mal einzeln eingeben müssen. Das ist zwar komfortabel, widerspricht aber häufig den Nutzungsbedingungen der Banken. Die Nutzer riskieren damit, für durch Missbrauch entstandene Schäden selbst zu haften.

Abgesehen davon sollten sie die gleiche Vorsicht walten lassen wie beim klassischen Online-Banking am heimischen PC. Konkret heißt das, sie sollten ein aktuelles Antivirenprogram verwenden, die Transaktionen regelmäßig überprüfen und Mails, die zur Eingabe sensibler Daten auf verlinkten Websites auffordern, grundsätzlich ignorieren.

Drei gute Banking-Apps im Vergleich

Die beste Banking-App ist im Zweifelsfall also die, bei der Nutzer alle sicherheitsrelevanten Fragen positiv beantworten können. Bevor Verbraucher eine Multi-Banking-App kaufen und womöglich auch viel Zeit in die erstmalige Einrichtung investieren, sollten sie am besten auch prüfen, ob die jeweilige Anwendung auch wirklich alle wichtigen Konten unterstützt. Hinweise darauf finden sich in den App-Shops und den Websites der Anbieter. Was sich mit Multi-Banking-Apps heute schon alles anstellen lässt, zeigt unser Vergleich:

Finanzblick wird von einigen IT- und Computermagazinen favorisiert. Laut Chip (07/2016) handelt es sich aktuell um die sicherste Banking-App. Viel Lob gibt es auch für die komfortablen und schön aufbereiteten grafischen Auswertungen. Finanzblick ist für alle derzeit gängigen Betriebssysteme verfügbar, unter anderem auch für Blackberry und Windows. Über 4.000 Banken werden aktuell unterstützt.

Funktionen: Kontostände, Kontoauszüge, Überweisungen, Daueraufträge, grafische Auswertung
Unterstützte Konten: Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarten, Bezahldienste, Punkte- und Kundenkarten
Preis: Kostenlos

Sparkasse+ lohnt sich besonders, aber längst nicht nur, für Sparkassenkunden. Sie können damit nämlich auf einer Karte stets die nächsten Sparkassen-Automaten und -Filialen finden. Mit der App lassen sich laut Sparkasse außerdem „beliebig viele Konten bei nahezu allen Sparkassen und Banken“ verwalten. Eine besonders praktische Funktion ist der Kontowecker. Damit können sich Nutzer zum Beispiel benachrichtigen lassen, sobald sie einen Dispokredit aufnehmen, bestimmte Beträge abgebucht werden oder ein bestimmter Kontostand über- oder unterschritten wird. Die App wird aktuell für Android und iPhone angeboten.

Funktionen: Kontostände, Überweisungen, Daueraufträge, grafische Auswertung, Automatensuche
Unterstützte Konten: Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarten, Bausparer, Depots
Preis: 0,99 Euro

Outbank wurde im vergangenen Jahr von Finanztest als beste Banking-App ausgezeichnet. Dabei schnitt die App nicht nur bei der Sicherheit und dem Datenschutz gut ab, sondern wurde auch für ihre Funktionen und die Nutzerfreundlichkeit als gut beziehungsweise sehr gut bewertet. Das Ergebnis bezog sich allerdings auf die mittlerweile nicht mehr verfügbare Variante Outbank De. Die neue Version von Outbank ist bislang nur für iPhone uns iMac erhältlich. Wichtige Funktionen wie Überweisungen und die grafischen Auswertungen sind ebenfalls noch nicht integriert. Beides soll aber bald nachgeholt werden. Outbank unterstützt derzeit über 4.000 Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Funktionen: Kontostände
Unterstützte Konten: Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarten, Bezahldienste, Depots
Preis: Kostenlos, Grundgebühr für Premium-Nutzer

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