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Baufinanzierung Ratgeber

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Niedrige Raten bei der Baufinanzierung können zur Laufzeitfalle werden

Eine der wichtigsten Fragen beim Hauskauf ist für Privatleute oft, ob die Monatsrate ihres Finanzierungsvorhabens bezahlbar ist. Denn ist die monatliche Rate zu hoch, kann der Traum vom Eigenheim nicht finanziert werden. Doch eine niedrige Monatsrate hat nicht nur Vorteile.

In einer Niedrigzinsphase sind Kredite generell billiger – eigentlich eine optimale Voraussetzung für die Aufnahme einer Baufinanzierung. Doch Verbraucher sollten nicht nur eine möglichst günstige Monatsrate im Kopf haben, sondern auch bedenken: Je geringer die Summe ist, die Kreditnehmer monatlich an ihr Geldinstitut zurückzahlen, desto länger läuft der Immobilienkredit und desto teurer wird es. Die Höhe der Monatsrate sollte daher von Beginn an optimal bemessen sein – doch welche Einflussmöglichkeit haben Kreditnehmer?

Die monatliche Kreditrate setzt sich bei einem Annuitätendarlehen aus dem Tilgungssatz und dem Zinsanteil zusammen. Der Zinssatz wird vom Markt vorgegeben, den Tilgungssatz hingegen bestimmen Verbraucher beim Abschluss ihrer Baufinanzierung selbst. Üblicherweise wird der Tilgungssatz bei einem Prozent festgelegt – kann aber auch höher beispielsweise bei zwei, drei oder vier Prozent angesetzt werden. Verbraucherschützer und Experten raten, eine Tilgung von mindestens zwei Prozent zu wählen. Gerade in einer Niedrigzinsphase ist eine höhere Tilgung oftmals problemlos möglich. Je höher die Tilgung von Beginn an ist, desto günstiger wird es unter dem Strich für Kreditnehmer. Ansonsten ist der Kostenvorteil der günstigen Bauzinsen durch einen zu niedrig gewählten Tilgungssatz schnell dahin.

Zu Beginn des Annuitätendarlehens zahlen Verbraucher einen sehr hohen Zinsanteil und zahlen bei einem Tilgungssatz von einem Prozent im ersten Jahr lediglich ein Prozent des Darlehens ab. Da die Restschuld durch die Rückzahlung sinkt, steigt nach und nach der Anteil der Tilgung an der Monatsrate – der Zinsanteil wird im Laufe der Zeit geringer. Die Monatsrate hingegen bleibt über die gesamte Zeit der Abzahlung des Immobilienkredites gleich. Geht man beispielsweise von einem Zinssatz für die Baufinanzierung von 8 Prozent aus und einem Tilgungssatz von einem Prozent, dauert die Rückzahlung des Darlehens etwa 27,5 Jahre. Bei einem niedrigeren Zinssatz von 4,5 Prozent dauert es hingegen 38 Jahre bevor der Kreditnehmer schuldenfrei ist. Der Grund ist die höhere Monatsrate: Je höher die Rate ist, desto kürzer ist die Gesamtlaufzeit der Baufinanzierung. Verbraucher können so bereits Jahre früher schuldenfrei sein und sparen unter dem Strich oft Beträge in fünfstelliger Höhe.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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