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Europaweiter Trend Nur die Deutschen zögern bei mobilen Geldgeschäften

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Onlinebanking am Tablet, Shopping mit Smartphone, Bezahlen via Wearable: Von unterwegs digital zu zahlen, ist in nur einem Jahr europaweit von einer Randerscheinung zum Massenphänomen geworden. Über die Hälfte der Europäer nutzt bereits regelmäßig ein Mobilgerät für Geldgeschäfte. Nur die Deutschen halten sich noch zurück.
Mit Mobilgeräten zu bezahlen ist in Europa ein Massenphänomen, in Deutschland weniger.

Mit Mobilgeräten zu zahlen ist für viele Deutsche noch keine Selbstverständlichkeit.

So schnell kann es gehen: Waren mobile Finanzgeschäfte im vergangenen Jahr noch vor allem etwas für die digitale Avantgarde, so zahlt heute bereits die Mehrheit der europäischen Verbraucher regelmäßig mit einem Mobilgerät. Das geht aus der Digital-Payment-Studie von Visa hervor. Der zufolge nutzten 2015 nicht mal ein Fünftel (18 Prozent) der Europäer regelmäßig das Smartphone, Tablet oder ein Wearable, um Einkäufe zu bezahlen oder Rechnungen zu begleichen. In diesem Jahr dagegen gab bereits über die Hälfte (54 Prozent) der Befragten an, regelmäßig mit dem Mobilgerät zu zahlen.

Die Zahl der Skeptiker ist dagegen auf einen Bruchteil zurückgegangen. 2015 gaben noch 38 Prozent der Europäer an, weder in der Vergangenheit mit einem Mobilgerät gezahlt zu haben, noch dies künftig vorzuhaben. In diesem Jahr zählen sich gerade mal noch zwölf Prozent zu dieser Gruppe. Besonders verbreitet ist das Bezahlen mit mobilen Geräten in nordeuropäischen Ländern wie Norwegen und Dänemark, aber auch zum Beispiel in der Türkei. In diesen Ländern zahlen bereits über 70 Prozent der Verbraucher regelmäßig mit Mobilgerät. Der am häufigsten genannte Grund für das digitale Bezahlen ist, dass die Nutzer es als besonders komfortabel empfinden.

In der Visa-Studie zählt jeder als Nutzer eines digitalen Bezahlsystems, der mit einem Mobiltelefon, Tablet oder einem Wearable wie etwa einem Payment-Ring Geld verwaltet oder damit bezahlt, sei es im Geschäft, online oder über eine App. Gemeint ist also weit mehr als das kontaktlose Bezahlen mit einem Smartphone am Kassenterminal. Auch eine Online-Überweisung oder der Einkauf in einem Internetshop fallen darunter.

Deutsche sind Schlusslichter beim mobilen Bezahlen

Die Deutschen gehören bei mobilen Geldgeschäften europaweit zu den Schlusslichtern. Nur jeder dritte Deutsche zahlt regelmäßig mit Smartphone und Co. Gerade mal 59 Prozent haben es überhaupt schon mal ausprobiert – weniger als in jedem anderen der untersuchten 19 Länder. Hierzulande sind es vor allem die jungen Erwachsenen, die beim mobilen Bezahlen mit weitem Abstand vorangehen. 78 Prozent der 18- bis 24-Jährigen haben schon einmal mit Mobilgerät gezahlt.

Unter den Deutschen, die Geldgeschäfte mobil erledigen, nutzen besonders viele (43 Prozent) das Gerät, um hohe Beträge wie zum Beispiel für Reisen oder Möbel zu begleichen. 42 Prozent kaufen häufig Medien wie Musik oder Filme. 40 Prozent nutzen das Mobilgerät öfter, um Geld an Familie oder Freunde zu überweisen. Etwas weniger (38 Prozent) bezahlen damit online bestellte Mahlzeiten oder Bus- und Zugfahrkarten (37 Prozent).

Im Laden schauen, im Internet kaufen

Offenbar tun sich die Deutschen auch besonders schwer, auf die Vorteile des klassischen Ladengeschäfts zu verzichten. Selbst drei von vier Internetkäufern gehen in Deutschland vor der Online-Bestellung noch persönlich ins Geschäft, um die Produkte dort anzusehen. Damit liegen die Deutschen allerdings nur leicht über dem europäischen Schnitt (69 Prozent). Am häufigsten gehen die Briten dieser Angewohnheit nach (80 Prozent).
 

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