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Zukunft der Finanzgeschäfte Auch Digital Natives wollen in die Bankfiliale gehen

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Trotz Prognosen über das Ende der Filiale: Laut einer Studie der Postbank wünschen sich auch junge Bankkunden weiterhin Beratung vor Ort. Einen Teil des Service könnten künftig humanoide Roboter leisten.
Gerade jungen Bankkunden ist die persönliche Beratung in der Filiale wichtig.

Gerade jungen Bankkunden ist die persönliche Beratung in der Filiale wichtig.

Immer weniger Kunden nutzen die Filialen ihrer Bank, stattdessen erledigen sie ihre Geldgeschäfte lieber online. In den kommenden Jahren steht Deutschland daher eine Welle von Filialschließungen bevor. Trotzdem möchten gerade junge Bankkunden nicht auf die persönliche Beratung vor Ort verzichten. Das geht aus der repräsentativen Postbank-Studie „Deutsche wollen Online-Banking und Filiale“ hervor.

60 Prozent aller Bankgeschäfte werden demnach heute im Internet abgewickelt. Fast jeder Zweite nutzt hierfür bereits eine eigene Banking-App. Doch ausgerechnet die Digital Natives, also jene jungen Menschen, die schon mit dem Internet aufgewachsen sind, messen der Bankfiliale einen besonders großen Stellenwert bei. 84 Prozent der 18- bis 34-Jährigen gaben an, großen Wert auf ein dichtes Filialnetz zu legen. Bei den Älteren sind es lediglich 73 Prozent. Um sich über ein Bankprodukt zu informieren, würden sogar 86 Prozent der Jüngeren in die Filiale gehen. Bei Bankkunden über 34 Jahren liegt dieser Anteil nur bei 81 Prozent.

Video-Beratung, humanoide Roboter: ein Blick in die Zukunft

Die überraschende Beliebtheit der Vor-Ort-Beratung bei jungen Bankkunden mag darauf hindeuten, dass die Filialen länger Bestand haben werden als vielfach vorausgesagt. Die Befragung zeigt aber auch: Junge Menschen informieren sich insgesamt vielfältiger über Bankprodukte als ältere. So nutzen sie nicht nur die Filiale häufiger, sondern unter anderem auch Online-Vergleichsportale, Finanz-Apps, Blogs und Foren, Bank-Websites oder Social Media. Damit sind die jungen Bankkunden auch für jene digitalen Verfahren besonders aufgeschlossen, die die Bankfiliale langfristig ersetzen könnten.

Neben diesen schon heute weit verbreiteten Informationsmöglichkeiten zeigen sich die Verbraucher auch für noch eher futuristische Verfahren aufgeschlossen. Das Angebot von Serviceleistungen durch humanoide Roboter, wie sie eine japanische Bank schon getestet hat, würde zum Beispiel rund ein Fünftel der Kunden „wahrscheinlich“ oder „bestimmt“ in Anspruch nehmen. Video-Beratung über die Webcam oder virtuelle Finanzmanager würden jeweils 22 Prozent nutzen. Je ein Prozent gab an, solche Serviceleistungen bereits zu verwenden. Noch größer ist das Interesse beispielsweise an Erklär-Videos oder Online-Seminaren.

Ostdeutsche gehen bei der Digitalisierung voran

Am weitesten verbreitet ist Online-Banking aktuell im Osten der Republik. Unter allen Bundesbürgern erledigen die Sachsen die meisten Bankgeschäfte online (67 Prozent), dicht gefolgt von den Berlinern und Thüringern (66 bzw. 65 Prozent). Besonders wenig Anklang findet Onlinebanking dagegen bislang in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Schlusslichter in dieser Statistik sind allerdings die Bremer. Sie erledigen heute noch nicht mal jedes zweite Bankgeschäft (46 Prozent) online.
 

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