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Baufinanzierung Lexikon

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Immobilienfinanzierung

Kaum jemand kann den Traum vom Eigenheim allein aus den eigenen Ersparnissen finanzieren. Für den Kauf einer Immobilie wird daher in der Regel eine Immobilienfinanzierung aufgenommen. Die Bank vergibt ein Darlehen, wobei die finanzierte Immobilie als Sicherheit dient. Die Laufzeit einer Immobilienfinanzierung kann bis zu 30 Jahre betragen und ist daher eine langfristige Entscheidung. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Anbieter von Baufinanzierungen, deren Angebote sich teilweise deutlich unterscheiden. Verbraucherschützer raten, mindestens drei oder mehr Angebote einzuholen, bevor eine Immobilienkreditfinanzierung abgeschlossen wird. In jedem Fall sollte auch die Hausbank angefragt werden, denn diese kennt die Kontobewegungen ihres Kunden genau, aus diesem Grund haben die künftigen Hausbesitzer dort meist eine gute Verhandlungsbasis. Dennoch kann die Hausbank nicht immer das beste Angebot bieten. Insbesondere Direktbanken sind in der Regel günstiger als Filialbanken: Bis zu 0,5 Prozentpunkte können sich Verbraucher beim Abschluss einer Baufinanzierung über eine Direktbank sparen, das entspricht dem Gegenwert eines Kleinwagens.

Am einfachsten und schnellsten können die Angebote verschiedener Direktbanken über einen kostenlosen Baufinanzierungsrechner im Internet verglichen werden. Hat der Hausbesitzer so die günstigste Immobilienfinanzierung gefunden, müssen bestimmte Parameter des Kredites festgelegt werden. Dazu gehört etwa die Höhe der Monatsrate, der Tilgungssatz, die Sollzinsbindungsfrist und vieles mehr. Die Monatsrate sollte so gewählt werden, dass sie vom Kreditnehmer ohne Probleme bezahlt werden kann, sie sollte allerdings auch nicht zu niedrig angesetzt werden, um die Laufzeit nicht unnötig zu verlängern. Die monatliche Kreditrate setzt sich aus einem Zinsanteil und einem Tilgungssatz zusammen. Die Höhe der aktuellen Zinsen bestimmt, welcher Zinssatz bezahlt werden muss. Den Tilgungssatz hingegen können Immobilienkreditnehmer selbst festlegen. Dieser Wert gibt an, wie viel Prozent des Darlehensbetrages Verbraucher im ersten Jahr zurückzahlen. Gerade in einer Niedrigzinsphase sollte der Tilgungssatz mindestens zwei Prozent betragen, um die Laufzeit und damit die Gesamtkosten so gering wie möglich zu halten.

Auch die Zinsbindungsfrist muss vom Verbraucher selbst festgelegt werden. Die Sollzinsbindungsfrist bestimmt, über welchen Zeitraum der zu Beginn der Baufinanzierung von der Bank offerierte Zinssatz festgeschrieben ist. Während der Sollzinsbindung haben Verbraucher dadurch absolute Planungssicherheit und wissen genau, welche Monatsrate für ihre Immobilienkreditfinanzierung fällig wird. Der Zinssatz kann über einen Zeitraum zwischen fünf und 30 Jahren gebunden werden. Endet die Zinsbindungsfrist, bevor der gesamte Immobilienkredit zurückgezahlt wurde, müssen Verbraucher eine Anschlussfinanzierung aufnehmen. Wenn der Marktzins in der Zwischenzeit gestiegen ist, werden hierfür deutlich höhere Zinssätze fällig, als zu Beginn der Immobilienfinanzierung. Aus diesem Grund raten Verbraucherschützer in einer Niedrigzinsphase zu einer möglichst langen Sollzinsbindung. Mit der passenden Immobilienfinanzierung können künftige Eigenheimbesitzer schnell einen fünfstelligen Betrag sparen.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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