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Preise und Zinsen steigen Drei Tipps - so erkennen Verbraucher eine passende Immobilie

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Seit Anfang des Jahres haben sich die Bauzinsen fast vervierfacht. Aktuell liegen sie bei über drei Prozent und ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht. Für Immobilien-Käufer und Bauherren hat das Auswirkungen: Die Kosten für eine Baufinanzierung steigen. Umso mehr ist bei einem finanzierten Immobilienkauf oder Bauvorhaben wichtig, dass der Kauf gleichzeitig eine wertstabile und zukunftssichere Anlage ist. Drei Tipps, wie Verbraucher eine passende Immobilie erkennen.
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Der Bauzins steigt: Wie Käufer und Bauherren trotzdem eine passende Immobilie finden. Foto: Westend61/Getty Images

Ein Mittagessen mit der Familie auf der Terrasse, den Kindern beim Spielen im Garten zusehen und nebenher ein Sonnenbad auf der Liege nehmen: Für viele Menschen ist der Kauf oder der Bau eines Eigenheims die Erfüllung eines Lebenstraums. Ein Lebenstraum, der zugleich immer teurer wird. Doch wie finden potenzielle Immobilienkäufer und Bauherren das passende Objekt oder ein geeignetes Grundstück? „Über das eigene Budget Bescheid zu wissen, ist der erste Schritt. Bei einer Finanzierung bedeutet das: Wie viel Eigenkapital habe ich und welche monatliche Rate kann ich mir leisten?“, sagt Ingo Foitzik, Geschäftsführer Baufinanzierung bei CHECK24. Erst wenn diese Eckdaten abgesteckt sind, sei eine zielgerichtete Suche möglich.

Eine passende Immobilie ist, abgesehen von der Frage des Geldes auch eine Frage der persönlichen Vorlieben. „Habe ich ein Problem mit landwirtschaftlichen Gerüchen oder brauche gute Infrastruktur vor Ort, sollte ich mich eher städtisch orientieren. Lege ich mehr Wert auf Ruhe und viel Natur um mich herum, dann ist der ländliche Raum eher etwas für mich“, sagt Foitzik. Für viele Menschen ist eine passende Immobilie aber vor allem eine Frage des Geldes. „Viele Käufer, die sich eher in der Stadt wohlgefühlt hätten, müssen auf das Umland ausweichen, weil sie sich die innerstädtischen Preise nicht mehr leisten können“, sagt Foitzik.


Steigende Bauzinsen: Warum Käufer und Bauherren zügig handeln müssen

Ist eine passende Immobilie gefunden, ist für Käufer und Bauherren schnelles Handeln gefragt. Auch wenn die Bauzinsen sich seit Jahresbeginn auf über drei Prozent nahezu vervierfacht haben. „Durch die Leitzinsanhebung der Europäischen Zentralbank im Juli werden die Bauzinsen voraussichtlich weiter steigen. Wer jetzt keine Baufinanzierung abschließt, für den kann es also noch teurer werden“, sagt Foitzik. „Zudem ist der Immobilienmarkt nach wie vor ein Verkäufermarkt. Es gibt also mehr Nachfrage als Angebot. Passende Objekte sind gerade in gefragten Regionen rar.“


Was bei einer Immobilie daher immer ein wichtiger Faktor ist, ist die anzunehmende Preisentwicklung. „Für die meisten Käufer ist eine Immobilie die größte Investition ihres Lebens. Umso wichtiger ist es, auf die Wertentwicklung des Objekts zu achten“, sagt Foitzik. Drei Tipps, mit denen Bauherren und Käufer eine passende Immobilie finden.

1. Makrolage: Was bietet die Region?

Der erste entscheidende Aspekt, der für die Wertentwicklung einer Immobilie wichtig ist, ist deren Standort. Im Kern geht es dabei zunächst um die Grundsatzfrage: Stadt oder Land? Der städtische Bereich punktet im Vergleich zu ländlich geprägten Regionen mit einer besseren Infrastruktur. „Der öffentliche Nahverkehr ist dort oft ausgebaut, es gibt im besten Fall einen ICE-Bahnhof und dazu ist die Entfernung zum nächsten Flughafen oder zur Autobahn geringer“, sagt Immobilien-Experte Foitzik. Aufpassen müsse ein Käufer nur, dass das Objekt nicht in der Flughafen-Einflugschneise oder direkt neben der Autobahn liegt. In ländlichen Regionen ist dafür oft mehr Platz oder Wohnraum für das Geld drin.

Weitere Faktoren für eine gute Wertentwicklung einer Immobilie sind vorhandene Glasfaseranschlüsse für schnelles Internet, eine gute medizinische Versorgung vor Ort und die wirtschaftliche Kraft der Region. „Befinden sich gute und große Arbeitgeber im unmittelbaren Umkreis, erhöht das den Wert einer Immobilie langfristig. Denn die Menschen ziehen dorthin, wo es gute Arbeit gibt“, erklärt Foitzik. „Das erzeugt Nachfrage nach Wohnraum und erhöht den Wert der eigenen Immobilie.“

2. Mikrolage: Wie ist die Lebensqualität vor Ort?

Doch nur anhand von wirtschaftlichen und infrastrukturellen Faktoren ist eine positive Wertentwicklung nicht abhängig. Ein Blick auf die Situation vor Ort ist vor dem Kauf oder dem Bau unerlässlich. „Will ich eine Immobilie kaufen, dann muss ich mir das unmittelbare Umfeld des Objekts ansehen. Passt die Immobilie in die Gegend oder ist Einfamilienhaus eher die Ausnahme und es sind ausschließlich Mehrfamilien- oder Hochhäuser in der Gegend“, sagt Foitzik. Zudem helfe ein Blick auf die Bausubstanz des Objekts. „Klare Risse in der Mauer kann auch ein Laie erkennen“, so Foitzik.

Weitere Faktoren in diesem Zusammenhang sind Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, Bildungsangebote wie Kitas, Kindergärten und Schulen sowie Nähe zum nächsten Krankenhaus und die Menge der Arztpraxen. Auch Freizeit- und Gastronomieangebote sollte sich ein Käufer ansehen, denn sie bieten zusätzliche Lebensqualität. „Wer ganz sichergehen will, sollte zusätzlich noch zu verschiedenen Tageszeiten durch die Nachbarschaft gehen. So ist zum Beispiel zu sehen, wie stark die Verkehrsbelastung durch den Berufsverkehr ist oder wie viel Sonne tatsächlich in den Garten kommt“, sagt Foitzik.

3. Bausubstanz: Stehen größere Modernisierungen an?

Ein Blick auf den Mauerputz reicht leider nicht aus, um den wahren Zustand einer Immobilie zu bestimmen. Hier müssen Käufer ganz genau hinsehen. Wichtige Punkte sind in diesem Zusammenhang

- das Baujahr,
- der aktuelle Energieausweis,
- Heizungsart (zum Beispiel Wärmepunkte, Gas- oder Ölheizung),
- optische Schäden bei der Besichtigung.

„Hat der Vorbesitzer Sanierungen machen lassen, würde ich mir das immer mit dem Jahr nachweisen lassen, in dem die Arbeiten ausgeführt wurden. Das geht zum Beispiel über die Rechnung“, sagt Foitzik. Darüber hinaus ist es gerade für Laien wichtig, einen Gutachter oder Immobiliensachverständiger um Rat zu fragen. „Ohne die nötige Erfahrung kann ich nicht erkennen, welche Risiken in den Mauern oder in der Technik eines Gebäudes verborgen sind“, sagt Foitzik. „Und das ist schnell teurer als einen Experten zu bezahlen.

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