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Häufige Fragen zum Thema Girokonto

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Was ist ein P-Konto?

Das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) soll Schuldnern ein Leben ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. Das wird sichergestellt, indem ein bestimmter Freibetrag auf dem Konto nicht gepfändet werden kann. Über diesen Betrag können Verbraucher, die sich in einem laufenden Zwangsvollstreckungsverfahren befinden, weiterhin frei verfügen. Aus Sicht des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz erfüllt das P-Konto damit zusätzlich den Zweck, dass Schuldner nicht auf soziale Sicherungssysteme angewiesen sind. Bei dem Pfändungsschutzkonto handelt es sich grundsätzlich um ein Girokonto, das für den normalen Zahlungsverkehr genutzt werden kann. Sollte der Fall der Kontopfändung eintreten, bietet das P-Konto Schuldnern Schutz. Das P-Konto wurde im Juli 2010 in Deutschland eingeführt mit dem Ziel bei einer Kontopfändung möglichst unbürokratisch Zugriff auf den unpfändbaren Teil des Einkommens zu haben. Unbürokratisch ist das P-Konto vor allem deshalb, weil es den Freibetrag automatisch schützt und dieser nicht wie früher bei einem Gericht oder einer pfändenden Behörde beantragt werden muss.

Dieser Freibetrag ist auf dem P-Konto sicher

Guthaben bis zu einem Betrag von 1.054,04 Euro sind auf diesem Konto vor Pfändung sicher. Im Einzelfall können auch darüber hinausgehende Beträge wie beispielsweise Kindergeld geschützt werden. Mit einem P-Konto ist es zudem auch möglich, Beträge aus dem nicht völlig ausgeschöpften Freibetrag des vergangenen Monats in den nächsten Monat zu übertragen. Das ist allerdings nur einmalig möglich. Das Pfändungsschutzkonto erleichtert es Schuldnern damit, weiterhin über eine Grundsicherung zu verfügen, die ihnen die Teilnahme am wirtschaftlichen Leben ermöglicht, ohne von Sozialleistungen abhängig zu sein. Vor der Einführung des P-Kontos mussten Kontoinhaber vor Gericht oder bei der pfändenden Behörde einen monatlichen Freibetrag beantragen.

So eröffnen Sie ein Pfändungsschutzkonto

Ein Pfändungsschutzkonto wird nicht automatisch erstellt. Schuldner, die sich in einer Zwangsvollstreckung befinden, müssen dieses Konto einrichten lassen. Hierzu ist es möglich, ein Girokonto neu zu eröffnen und dieses gleich als Pfändungsschutzkonto zu deklarieren. Alternativ ist es auch möglich, ein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln. Egal, ob Neueröffnung oder Umwandlung: Der Schuldner muss einen speziellen Antrag an seine Bank richten. Wichtig zu wissen ist für den Verbraucher: Jede Bank und Sparkasse ist gesetzlich verpflichtet, Kunden innerhalb von vier Tagen nach der Antragsstellung ein Girokonto in ein entsprechendes P-Konto umzuwandeln. Pro Person darf insgesamt nur ein Pfändungsschutzkonto eröffnet werden.

(Stand: Januar 2015)
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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