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Kreditkarte Lexikon

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Kontaktloses Bezahlen

Mit der kontaktlosen Bezahlfunktion können Verbraucher Kleinbeträge in Sekundenschnelle per Funk bezahlen. Dazu wird die Karte im Abstand von einigen Zentimetern an ein Lesegerät an der Kasse gehalten und bereits innerhalb weniger Sekunden ist der Betrag abgebucht. Grundlage dieser Bezahlfunktion ist die sogenannte Near Field Communication, zu Deutsch „Nahfeldkommunikation“, die häufig mit NFC abgekürzt wird. Damit Kreditkarten Zahlungen per Funk bewerkstelligen können, ist ein besonderer NFC-fähiger Chip in der Karte erforderlich. Mit diesem werden die Daten verschlüsselt per Radiowelle an das Terminal gesendet. Die NFC-Technologie basiert auf RFID, der Radio Frequency Identification. NFC kann somit als Erweiterung der RFID-Technik gesehen werden und wurde speziell für sichere Datenübertragungen konzipiert. Bei NFC verwendet die induktive Kopplung und somit ein hochfrequentes, magnetisches Feld. Die Datenübertragung ist auf einen bestimmten Frequenzbereich genormt, der sich auf 135kHz bzw. 13,56MHz beläuft.

Da beide Geräte – etwa das Lesegerät an der Kasse und die Kreditkarte – auf einen bestimmten Frequenzbereich eingestellt sind, ist eine Kommunikation untereinander möglich. Die Kommunikation kann dabei auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Beispielsweise sind bereits viele Smartphones mit NFC-Chips ausgestattet. Die Handys können somit gleichberechtigt untereinander kommunizieren, keines ist dabei nur Sender oder Empfänger. Andererseits gibt es auch sogenannte NFC-Tags. Diese Tags sind kleine Aufkleber, die selbst über keine Stromquelle verfügen und damit als passiv bezeichnet werden. Sobald ein NFC-fähiger Stromlieferant – etwa ein Handy – ausreichend nahe kommt, können Daten ausgetauscht werden. Die Tags funktionieren ähnlich wie QR-Codes, die Datenübertragung erfolgt bei Tags jedoch wesentlich schneller. Bei der Kreditkarte ist in der Regel das Lesegerät bzw. Terminal an der Kasse die Stromquelle. Die Datenübertragung mit Hilfe der Near Field Communication funktioniert dabei prinzipiell nur über sehr kurze Strecken von wenigen Zentimetern, sodass ausgeschlossen werden kann, dass Kunden mit ihrer Kreditkarte aus Versehen im Vorbeigehen die Rechnung eines anderen bezahlen.

Bei der Kreditkartengesellschaft MasterCard heißt diese kontaktlose Bezahlfunktion PayPass und es können Beträge bis zu 20 Euro ohne PIN und Unterschrift bezahlt werden. Der Konkurrent Visa nennt die Bezahlmethode payWave und erlaubt Kunden, Beträge bis zu 25 Euro ohne die Eingabe eines PINs  zu begleichen. Dabei soll diese Funktion nicht nur praktisch und bequem, sondern ebenso sicher sei, wie die traditionelle Kartenzahlung. Das Sicherheitsrisiko der kontaktlosen Bezahlung wird durch die Festlegung bestimmter Maximalbeträge beschränkt. Die NFC-Technologie wurde ursprünglich unter anderem von dem Chip-Hersteller NXP und dem Elektrokonzern Sony entwickelt. Von Beginn an wurde diese Technologie im Hinblick auf Bezahlsysteme entwickelt und vorangetrieben.

 
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