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Bankgeschäfte per PC oder Smartphone Jeder Siebte führt mehrere Konten über eine App

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Vor allem Bankkunden unter 40 verwalten ihre Finanzen über Multibanking-Anwendungen. Viele Nutzer solcher digitalen Dienste möchten darüber auch maßgeschneiderte Angebote erhalten, zeigt eine Umfrage des Beratungsunternehmens Oliver Wyman.
Kontomanager Verträge

Der CHECK24 Kontomanager erkennt Verträge und hilft bei deren Optimierung.

Wer nicht nur ein Girokonto hat, sondern vielleicht ein zweites gemeinsam mit dem Partner führt, dazu noch ein Tagesgeldkonto und ein Depot, kann alle zusammen mit einer sogenannten Multibanking-Anwendung von seinem Rechner oder Smartphone aus verwalten. Eine Umfrage des Beratungsunternehmens Oliver Wyman unter rund 2.000 Bankkunden zeigt jetzt: Drei Viertel derer, die solche Anwendungen kennen, nutzen sie auch. Besonders aufgeschlossen dafür sind Bankkunden unter 40 – jeder Fünfte aus dieser Altersgruppe führt mehrere Konten über eine Multibanking-Anwendung.

Die meisten haben mehr als ein Bankkonto

Allerdings haben viele Bankkunden bisher keine Begegnung mit Multibanking-Anwendungen gemacht: Bisher kennt nur jeder Fünfte solche Angebote. Grundsätzlich könnte die Möglichkeit, mehrere Konten über einen Zugang zu verwalten, laut der Wyman-Umfrage aber für die Mehrzahl der Bankkunden relevant sein: Nur 29 Prozent begnügen sich demnach mit einem Konto, 41 Prozent führen zwei Konten, die übrigen noch mehr.

Zwei Drittel der Nutzer von Multibanking-Anwendungen nehmen den Dienst ihrer Hausbank in Anspruch, die übrigen greifen auf eine Multibanking-Anwendung einer anderen Bank oder einer Nicht-Bank zurück – auch CHECK24 bietet mit dem Kontomanager eine Multibanking-Anwendung an. Der CHECK24 Kontomanager ist ein Beispiel für eine Multibanking-Anwendung, die nicht nur Überblick über Kontostände bietet und Überweisungen ermöglicht, sondern auch Verträge etwa für Versicherungen oder Strom erkennt und Vorschläge zu deren Optimierung macht. Für solche maßgeschneiderten Angebote sind die meisten von Oliver Wyman Befragten offen. Fast zwei Drittel würden dafür dem Anbieter einer Multibanking-Anwendung ihre Finanzdaten anvertrauen.

Die Befragung zeigt auch, dass Bankkunden sich nicht für alle Dienstleistungen an ihre Hausbank gebunden fühlen: Fast 60 Prozent der Befragten würden etwa über eine Multibanking-Anwendung ihrer angestammten Bank auch Bankprodukte anderer Anbieter nutzen. Die zunehmende Zahl von digitalen Angeboten und die Offenheit von Bankkunden dafür könnte laut den Experten von Oliver Wyman die Banklandschaft stark verändern.

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