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Häufige Fragen zum Thema Girokonto

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Was ist ein Dispositionskredit?

Ein Dispositionskredit (kurz: Dispokredit) ist ein monatlicher Kreditrahmen, den Banken ihren Kunden einräumen. Das bedeutet, dass diese ihr Girokonto bis zu dem im Vorfeld festgelegten Betrag überziehen können. Girokonten, die mit einem Dispokredit ausgestattet sind, werden auch als Kontokorrentkonten bezeichnet. Das bedeutet, sie können sowohl im positiven Bereich (Haben) als auch im negativen Bereich (Soll) geführt werden.

Die Höhe des Dispokredits richtet sich nach der Bonität beziehungsweise der Einkommenshöhe des Kontoinhabers. Steigt das Gehalt im Laufe der Zeit an, so erhöhen die Institute häufig auch den Kreditrahmen. Selbstverständlich kann dieser auf Wunsch des Kunden auch herabgesenkt oder sogar ganz gesperrt werden. Eine Änderung des Kreditrahmens ist auch zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit möglich. Aus Sicherheitsgründen werden Dispokredite nur Kunden mit ausreichender Bonität eingeräumt. Minderjährige, Studenten, Arbeitslose sowie Personen mit unregelmäßigem Einkommen oder einem Schufa-Eintrag erhalten den Kreditrahmen in der Regel nicht.

Der Dispokredit wird vor oder nach der Kontoeröffnung festgelegt

Ein Dispokredit kann auf verschiedene Weisen beantragt werden. Bei einigen Banken wird der gewünschte Kreditrahmen bereits bei der Kontoeröffnung abgefragt. Das Institut prüft dann anhand der Einkommenshöhe und der Schufa-Auskunft des Antragstellers die Vertretbarkeit der Kredithöhe. Fällt die Prüfung positiv aus, wird der Kredit bewilligt. Andernfalls bietet die Bank einen niedrigeren Rahmen an oder lehnt – bei mangelnder Bonität – den Antrag auf einen Dispokredit ab.

Andere Institute räumen ihren Kunden dagegen einen standardmäßigen Überziehungskredit ein. Dieser kann im Nachhinein von beiden Seiten nach oben oder unten angepasst werden. Im dritten Fall wird das Girokonto zunächst ohne Dispokredit eröffnet. Nach einigen regelmäßigen Gehaltseingängen wird der Kunde dann als kreditwürdig eingestuft und erhält einen Kreditrahmen. Dessen Höhe erfährt er entweder per Post oder über eine Mitteilung auf den Kontoauszügen.

Der Dispokredit kann zur Kostenfalle werden

Der Nachteil am Dispositionskredit sind die hohen Sollzinsen, die auf die überzogene Summe anfallen. Diese können im Extremfall bis zu 15 Prozent im Jahr betragen und übersteigen die Zinsen für einen gewöhnlichen Ratenkredit deutlich. Auf diese Weise besteht die Gefahr, dass sich Verbraucher bei einer regelmäßigen Nutzung des Überziehungskredits weiter verschulden.

Auch wenn kein Dispokredit vorhanden oder dieser für den Monat bereits ausgeschöpft ist, kann das Konto häufig weiter überzogen werden. Man spricht dann von einer ungenehmigten Kontoüberziehung. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da diese Überziehungszinsen in der Regel sogar noch höher ausfallen, als beim Dispokredit. Zudem können sich ständige ungenehmigte Überziehungen negativ auf das Schufa-Rating auswirken.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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