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Baufinanzierung Lexikon

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Bausparsumme

Die Bausparsumme ist derjenige Geldbetrag über den der Bausparvertrag abgeschlossen wird und der ausgezahlt wird, wenn der Vertrag die Zuteilungsvoraussetzungen erfüllt. Die Bausparsumme ist aufgeteilt in den sogenannten Ansparbetrag und in das Bauspardarlehen – daher entspricht die Höhe der Bausparsumme demjenigen Geldbetrag, der bei Ablauf des Vertrages an den Kunden ausgezahlt wird.

Weitere Informationen:

Die Höhe der Bausparsumme bestimmt demnach einerseits, wie viel Geld der Verbraucher während der Sparphase seines Vertrages monatlich einzuzahlen hat. Andererseits ist die Bausparsumme zudem ausschlaggebend dafür, wie hoch die Tilgungsrate des Bauspardarlehens nach dessen Auszahlung ist. Standardtarife von Bausparverträgen sehen während der Ansparphase einen Regelbetrag von monatlich drei bis vier Promille der Bausparsumme vor – während der Tilgung hat der Kunde bei einem Standardtarif jeden Monat meist sechs Promille der Bausparsumme an die Bank zu zahlen. Darüber hinaus ist die Bausparsumme ausschlaggebend für die Höhe der einmaligen Abschlussgebühr, die in der Regel zwischen einem und 1,6 Prozent der Bausparsumme beträgt.

Wird nach Abschluss des Bausparvertrages deutlich, dass die gewählte Bausparsumme zu niedrig angesetzt ist und damit nicht den Finanzierungsbedarf deckt, kann diese meist auch nachträglich noch problemlos angehoben werden: Zahlt der Verbraucher nach der Aufstockung der Bausparsumme einen höheren Sparbetrag, erwirkt er sich so das Recht, nach der Zuteilung ein höheres Darlehen zu erhalten. Aufgrund der Erhöhung der Bausparsumme unterliegt die Zuteilung des Baukredites jedoch oftmals einer Sperrfrist von zwölf Monaten, die in die Planung der Baufinanzierung einkalkuliert werden muss. Dies hat den Hintergrund, dass durch die Anhebung der Bausparsumme der Mindestsparbetrag und die für die Zuteilung notwendige Bewertungszahl des Vertrages steigen.

Bis die Zuteilung des Vertrages erreicht ist, kann es für Bauherren und Immobilienkäufer notwendig sein, eine sogenannte Vor- oder Zwischenfinanzierung in Anspruch nehmen zu müssen. In diesem Fall würde das Institut seinem Kunden einen zusätzlichen Kredit gewähren, was jedoch zusätzliche Kosten verursacht. Eine Möglichkeit, dies zu verhindern ist es, die Bausparsumme nach Vertragsunterzeichnung abzusenken. Auf diese Weise reduziert sich der benötigte Ansparbetrag und in der Folge steigt zudem die Bewertungszahl des Vertrages, was eine schnellere Zuteilung des Darlehens zur Folge hat. Hier ist allerdings zu beachten, dass nicht alle Bausparkassen die zu hoch bezahlte Abschlussgebühr anteilig erstatten.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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