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Immobilienkredit Ratgeber

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Immobilienkredit mit Bausparvertrag aufstocken

Zur Finanzierung des Traumhauses können Verbraucher zusätzlich zum Immobilienkredit auch auf ihren Bausparvertrag zurückgreifen. Das Praktische: Viele Verbraucher verfügen bereits über einen dieser Sparverträge, der oftmals im Jugendalter von den Eltern verschenkt oder abgeschlossen  wurde. Es ist auch sehr sinnvoll, den Bausparvertrag bereits sehr früh abzuschließen, da die Zuteilung des Darlehens oftmals erst nach sieben bis zehn Jahren möglich ist. Zunächst muss der Bausparer in der Ansparphase einen gewissen Geldbetrag auf das Bausparkonto einzahlen. Meist verlangt die Bank bei Abschluss des Bausparvertrages, dass der Kunde mindestens 40-50 Prozent der Bausparsumme in der Ansparphase in den Vertrag einzahlt. Die Guthabenverzinsung dieses Sparbetrages liegt aktuell zwischen einem und 2,5 Prozent. Bis der Kunde das Sparziel erreicht hat, ist eine Auszahlung des bereits angesparten Geldbetrages, ähnlich wie bei der Anlage auf einem Festgeldkonto, nicht möglich.

Wenn der Bausparer zu einem vereinbarten Stichtag einen gewissen Geldbetrag angespart hat und eine bestimmte Bewertungszahl erreicht wurde, kommt es zur Zuteilung des Bausparvertrages. Zu diesem Zeitpunkt hat der Bausparer die Möglichkeit, sich das bisher angesparte Guthaben auf dem Bausparvertrag auszahlen zu lassen und die noch ausstehende Bausparsumme als Kredit bei der gleichen Bank aufzunehmen. Die Konditionen für das Bauspardarlehen werden bereits bei Vertragsabschluss mit der Bausparkasse festgelegt. Verbraucher, die ihren Bausparvertrag bereits vor sieben oder zehn Jahren abgeschlossen haben, haben für das Bauspardarlehen in der Regel Zinsen zwischen vier und sechs Prozent mit der Bank vereinbart. Daher lohnt es sich für die meisten Bausparer aktuell, sich lediglich das angesparte Kapital aus dem Bausparvertrag auszahlen zu lassen und auf das Darlehen zu verzichten.

Aufgrund des niedrigen Leitzinses in der Euro-Zone sind die Zinsen für Immobilienkredite aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau: Viele Banken und Kreditvermittler bieten diese Darlehen bereits ab einem Zinssatz von zwei Prozent an. Zudem bieten viele Bausparkassen ihren Kunden Bonuszinsen oder eine Erstattung der Abschlussgebühr an, falls der Kunde auf die Auszahlung des Darlehens verzichtet. Verbraucher, die sich das angesparte Kapital ihres Bausparvertrages daher nur auszahlen lassen und den teuren Kredit der Bausparkasse nicht in Anspruch nehmen, können mehrfach profitieren: Durch die angesparte Summe erhöht sich das Eigenkapital des Verbrauchers und die benötigte Kreditsumme zur Finanzierung der Immobilie sinkt. Sollte die Bausparkasse zudem Bonuszinsen zahlen, wenn der Kunde auf die Auszahlung des Bauspardarlehens verzichtet, lohnt es sich umso mehr, einen Immobilienkredit bei einer unabhängigen Bank aufzunehmen.
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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