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Kreditkarte Lexikon

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Kartengesellschaft

Kreditkartengesellschaften sind Unternehmen mit Kreditkartenmarken, die Lizenzen für die Ausgabe von Kreditkarten an Banken vergeben. Die weltweit bekanntesten Kreditkartengesellschaften sind die Unternehmen Visa, MasterCard, American Express und Diners Club. Die Lizenzvergabe ist von Kreditkartengesellschaft zu Kreditkartengesellschaft unterschiedlich geregelt. In der Regel erhält eine Bank von der Kreditkartengesellschaft die sogenannte Issuing-Lizenz. Das ist die Erlaubnis, Kreditkarten dieser Marke an Kunden auszugeben. Die kreditkartenausgebende Bank wird auch Issuing-Bank genannt.

Generell kann man zwischen verschiedenen Parteien-Systemen unterscheiden. Die bekanntesten Systeme sind dabei das Vier-Parteien- und das Drei-Parteien-System.

Bei dem Vier-Parteien-System vergibt die Kreditkartengesellschaft die Karte nicht direkt, sondern über Mitgliedsbanken, sogenannte Issuing-Banken. Diese Banken erhalten die Lizenz eine Kreditkarte der Marke herauszugeben und zahlen dafür eine Gebühr. Der Kunde erhält von einer solchen Issuing-Bank seine Kreditkarte und nutzt diese beispielsweise, um in einem Geschäft seine Einkäufe zu bezahlen. Der Händler des Geschäfts akzeptiert die Kreditkarte des Kunden für die Zahlung. Dafür benötigt auch die Bank des Händlers eine Lizenz für die Akzeptanz der Kreditkarte. Sie zahlt dafür ebenfalls eine Lizenzgebühr an die Kreditkartengesellschaft. Die Händlerbank wird auch Acquiring-Bank genannt. Bekannte Vier-Parteien-Systeme sind MasterCard und Visa. Von einem Drei-Parteien-System spricht man beispielsweise bei American Express: Hier wird keine Bank zwischengeschaltet, die Kreditkartengesellschaft vergibt die Kreditkarten direkt an ihre Kunden. Auch die Darlehen werden direkt von American Express an die Kunden vergeben, das Risiko trägt damit die Kreditkartengesellschaft selbst, bei Vier-Parteien-Systemen hingegen tragen die Mitgliedsbanken das Risiko.

Die erste Kreditkarte weltweit wurde im sogenannten Zwei-Parteien-System vergeben. Die zwei Akteure des Zwei-Parteien-Systems bestehen in der Regel aus dem Kunden, also dem Kreditkarteninhaber und der kreditausgebenden Partei, beispielsweise einem Hotel, Warenhaus oder Restaurant. Die Hotel Credit Letter Company gab im Jahr 1894 in den USA die vermutlich erste Kreditkarte weltweit aus. Am Ende des Aufenthalts in diesem Hotel mussten die Gäste ihren Aufenthalt nicht bar bezahlen, sondern konnten dafür auch die Karte verwenden. Da die Hotelrechnung somit erst am Ende des Aufenthalts bezahlt wurde – das Hotel somit in Vorleistung ging – kann dies auch als eine Art der Kreditvergabe gesehen werden. Auch heute noch ist mit dem Begriff Kreditkarte der Kredit untrennbar verknüpft. Auch wenn das nur noch die halbe Wahrheit ist, denn heutzutage gibt es für spezielle Kundengruppen auch Prepaid-Kreditkarten, die den Verbrauchern keinen Kredit gewähren. Eine Zahlung ist bei Prepaid-Kreditkarten nur aus dem Guthaben möglich.

Kreditkarten, die Kunden tatsächlich einen Kreditrahmen zur Verfügung stellen sind beispielsweise die Revolving Card, Charge Card und die Daily Charge Card. Der Kreditrahmen, der Kunden zur Verfügung steht wird auch Verfügungsrahmen genannt. Dieser wird anhand er Bonität berechnet. Zu diesem Zweck holt die Bank bestimmte Informationen vom Kunden selbst ein, dazu gehören beispielsweise Gehaltsnachweise und Kontoauszüge. Zudem fragt die Bank vor der Vergabe einer Kreditkarte mit Verfügungsrahmen die Schufa-Akte des Antragsstellers ab. Anhand dieser Informationen berechnet die Bank dann einen internen Score, der die Wahrscheinlichkeit wiedergibt, mit der der potentielle Kunde, den gewährten Kredit zurückzahlen kann. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa, ist also auch bei der Beantragung einer Kreditkarte relevant. Zudem wird die Kreditkarte auch mit dem Merkmal CC für Credit Card in der Schufa-Akte des Kunden vermerkt. Eine oder mehrere Kreditkarten können sich demnach negativ auf den Schufa-Score des Kunden auswirken.

 
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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