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Gas-Heizung

16.09.2019

Heizen mit Erdgas: Die Gasheizung ist die beliebteste Heizung in Deutschland. Fast die Hälfte der Bestandswohnungen verfügen über eine Gasheizung. Viele Neubauten werden weiterhin mit einer Gasheizung ausgestattet. Die Umrüstung auf das Heizen mit Erdgas ist auch eine Alternative, wenn Sie Ihre alte Ölheizung umrüsten müssen oder möchten. Doch wie funktioniert das Heizen mit Erdgas? Wie hoch sind Kosten einer Gasheizung? Ist Heizen mit Gas günstiger als Heizen mit Öl? Und welches Gas wird eigentlich zum Heizen verwendet? Im Folgenden erhalten Sie wichtige Informationen rund um das Thema Gasheizung, Gastherme und Brennwerttherme.

Was sind die Vorteile einer Gas-Heizung?

Im Vergleich mit anderen Heizsystemen haben Gasheizungen zahlreiche Vorteile. Wir haben die Vorteile einer Gas-Heizung für Sie zusammengefasst.

Gasleitung direkt ins Haus

Kein Lagerraum notwendig

Kein Schornstein nötig

Erdgas ist jederzeit verfügbar – kein Nachfüllen nötig

Abgase des Brennwertkessels werden durch Leitung abgeführt

Hoher Wirkungsgrad des Heizkessels

Gasheizung weniger Emissionen als Ölheizung

Preis einer Gaszentralheizung ist relativ günstig 

Brennwerttherme gut mit erneuerbaren Energien kombinierbar

Kombitherme mit Solarenergie möglich

Staatliche Förderungen für Gasheizung möglich

 

Was sind die Nachteile einer Gas-Heizung?

Neben den vielen Vorteilen einer Gasheizung, gibt es auch einige Nachteile der Gas-Heizung, die vor allem entstehen, wenn noch kein Gashausanschluss besteht.

Gasanschluss im Haus notwendig

Teurer Neuanschluss ans Gasnetz

Erdgas nicht unbegrenzt verfügbar

Erdgaspreise steigen

Was kostet eine Gas-Heizung?

Die gesamtem Kosten für eine Gasheizung liegen zwischen 4.500 und 9.000 €. Ein Heizkessel mit Brennwerttechnik kostet zwischen 2.500 und 5.000 €. Eine moderne Gastherme ist schon für etwa 1.500 € erhältlich. Für eine Kombitherme bezahlen Sie 2.500 bis 3.000 €.
 

Kosten für Anschaffung und Installation

Möglicherweise müssen Sie auch Ihren Schornstein sanieren lassen, wenn Sie auf Brennwerttechnik umrüsten, da ein neues Abgassystem installiert werden muss. Hier müssen Sie mit zusätzlichen Baukosten zwischen 800 und 1.500 € rechnen. Falls Sie einen Warmwasserspeicher benötigen, erhöhen sich die Kosten noch einmal um etwa 800 €. Insgesamt können die Installationskosten je nach Aufwand zwischen 600 und 2.400 € betragen.

Sie können die Lebensdauer Ihrer Gasheizung verlängern, wenn Sie selbst regelmäßig Ihre Anlage überprüfen. Ein solcher Erdgas Anlagen-Check trägt auch dazu bei, Gasunfälle zu vermeiden.
 

Laufende Kosten

Die jährlichen Wartungskosten für eine Gasheizung liegen zwischen 100 und 200 €. Dazu kommt eine Jahresgebühr für den Schornstein von etwa 50 €. Und natürlich muss der monatliche Abschlag an den Gasanbieter gezahlt werden. Die jährlichen Kosten für eine Gaszentralheizung hängen von der Wahl Ihres Anbieters ab. Gerade zwischen Grundversorgungstarifen und den Angeboten alternativer Versorger besteht ein großer Unterschied. Je nach Haushaltsgröße können Sie bis zu 1.200 € sparen, wenn Sie aus der Grundversorgung zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln.
 

Was ist günstiger – Gas- oder Ölheizung?

Die Frage, ob eine Öl- oder Gasheizung installiert werden soll, stellt sich hauptsächlich, wenn eine alte Anlage modernisiert werden soll. In Neubauten werden kaum noch reine Ölheizungen eingebaut. Im Hinblick auf die Kosten lässt sich sagen, dass eine moderne Gasheizung mit Brennwerttechnik etwa 1.000 bis 1.500 Euro günstiger ist als eine entsprechende Ölheizung. In der Tabelle finden Sie den Vergleich zwischen einer Öl oder Gas-Heizung und die Kosten einer Heizung im Einfamilienhaus.

Kosten für Gasheizung und Ölheizung in einem Einfamilienhaus
  Gasheizung Ölheizung
Gerätekosten inkl. Installation 4.000-9.500 € 7.500-10.000 €
Wartungskosten ca. 150-200 €  ca. 250 €
Schornsteinfeger ca. 50 € ca. 50 €
Heizkosten ca. 1.400 €
(35.000 kWh Erdgas /Alternativanbieter)
ca. 1.200 €
(3.000 l Heizöl)

Der Heizbedarf war im Oktober 2019 nahezu identisch mit dem Vorjahresmonat. Die Gaspreisentwicklung und Heizölpreisentwicklung war im letzten Jahr aber sehr unterschiedlich. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Gas um sechs Prozent gestiegen, die Preise für Heizöl um 19 Prozent gesunken.

Obwohl sich die Energiepreise in den vergangenen zwölf Monaten zugunsten der Heizölkunden entwickelten, zahlen diese immer noch mehr fürs Heizen als Gaskunden. Die geplante Bepreisung des CO2-Ausstoßes belastet Verbraucher mit Ölheizung stärker. Bei einem CO2-Preis von 35 Euro pro Tonne zahlt ein Musterhaushalt (20.000 kWh Jahresverbrauch) mit Ölheizung 221 Euro pro Jahr zusätzlich. Für Gaskunden werden 167 Euro fällig.

Heizen mit Gas vs. Heizöl

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Wenn Sie zum Beispiel noch einen Niedertemperaturkessel besitzen und auf effiziente Brennwerttechnik umrüsten möchten, können Sie sich diese Effizienzmaßnahme von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern lassen. Seit Januar 2020 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nur noch Gas-Brennwertheizungen, die im Rahmen von Effizienzhaus-Sanierungen eingebaut werden. Das BAFA fördert die Gas-Heizung bei gleichzeitigem Einbau eines Brennwertkessels (Gas-Hybridheizung) mit einem Investitionskostenzuschuss von 30 bis 40 Prozent. Eine Förderung von 40 Prozent bekommen Sie, wenn Sie Ihre alte Ölheizung austauschen. Egal, ob KfW- oder BAFA-Förderung – die Sanierungsmaßnahmen müssen eine energetische Verbesserung aufweisen und den CO₂-Ausstoß senken, damit sie genehmigt werden.

Wie funktioniert eine Gas-Heizung?

Die Technologie der Gasheizung hat sich mit den Jahren deutlich verbessert. Neueste Geräte arbeiten mit der hocheffizienten Brennwerttechnik, bei der Abgase als Wärmequelle wiederverwertet werden. Ältere Geräte werden häufig noch mit einem ineffizienten Niedertemperaturkessel betrieben. Eine moderne Gasheizung besteht aus mehreren Bestandteilen. Dabei nimmt der Brennwertkessel den meisten Platz ein und wird deshalb üblicherweise im Keller installiert. Eine Kombitherme für Heizung und Warmwasser befindet sich hingegen meist direkt in den Wohnräumen. Abgasleitung, Heizungsrohre und Heizkörper gehören ebenfalls zum Gasheizsystem.

Mit welchen Heizsystemen kann ich meine Gasheizung kombinieren?

Gasheizung kombiniert mit Solarthermie

Gut lässt sich die Gasheizung mit Solarthermie kombinieren. Für die Warmwasserbereitung eines Vier-Personen-Haushalts benötigen Sie eine Sonnenkollektorfläche von etwa vier Quadratmetern. Sie können mit 1 bis 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche pro Person rechnen. So erzeugen Sie genügend Warmwasser, um in den Sommermonaten zu duschen und zu baden. Zudem können Sie auch die Warmwasserkosten im Winter um einiges senken. Insgesamt können Sie rund 60 Prozent Ihres Warmwasserbedarfs über die Solarthermie-Anlage abdecken. Mittlerweile gibt es viele Heizungshersteller, die Kombilösungen anbieten, in denen Brennwertheizung, Solaranlage und Wasserspeicher enthalten sind. Für Anschaffung und Installation müssen Sie mit 6.000 € bis 12.000 € rechnen.

Gasheizung kombiniert mit Wärmepumpe

Auch mit einer Wärmepumpe kann die Gasheizung kombiniert werden. Laut Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) muss dabei allerdings die Wärmepumpe mindestens 50 Prozent der Wärme erzeugen. Sie können sowohl Erd-, als auch Wasser- oder Luft-Wärmepumpen dazu nutzen. Die Investitionskosten können je nach Modell bis zu 20.000 € hoch sein. Da Sie im Gegenzug 50 Prozent der Gaskosten einsparen, amortisiert sich die Anschaffung nach relativ kurzer Zeit.

Wie funktioniert eine Gas-Heizung?

Die Technologie der Gasheizung hat sich mit den Jahren deutlich verbessert. Neueste Geräte arbeiten mit der hocheffizienten Brennwerttechnik, bei der Abgase als Wärmequelle wiederverwertet werden. Ältere Geräte werden häufig noch mit einem ineffizienten Niedertemperaturkessel betrieben. Eine moderne Gasheizung besteht aus mehreren Bestandteilen. Dabei nimmt der Brennwertkessel den meisten Platz ein und wird deshalb üblicherweise im Keller installiert. Eine Kombitherme für Heizung und Warmwasser befindet sich hingegen meist direkt in den Wohnräumen. Abgasleitung, Heizungsrohre und Heizkörper gehören ebenfalls zum Gasheizsystem.

Heizen mit Ökogas

Sie können auch mit Biogas heizen. Um mit Biogas beliefert zu werden, wählen Sie einen entsprechenden Tarif aus. Üblicherweise handelt es sich dabei um Erdgastarife, denen Biogas beigemischt wird. Zwar sind diese Tarife üblicherweise etwas teurer als die Angebote für herkömmliches Erdgas, aber dafür wird das Klima unterstützt. Denn beim Verbrennen von Biogas entsteht kein klimaschädliches CO2, das die Atmosphäre belastet.

Eine weitere umweltfreundliche Tarifvariante ist Klimagas. Hier bieten die Gasversorger handelsübliches Erdgas an, verpflichten sich aber die entstehenden CO2-Emissionen auszugleichen. Vergleichen Sie die Preise - mit unserem Ökogasvergleich ist es ganz leicht. Einfach die fehlenden Angaben ergänzen. Schon sehen Sie die günstigsten Angebote für Ökogas.


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