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Gaskrise in Deutschland

26.11.2021
 
Aktuelle Gaspreiserhöhungen

** Aktuelle Gaspreiserhöhungen 26.11.21 ** 659 Gasgrundversorger erhöhen ihre Preise. **

Einzelne Versorger verdoppeln ihre Preise. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 25,5 Prozent und betreffen rund 3,3 Millionen Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 383 Euro pro Jahr.

Die europaweite Gaskrise hat Deutschland erreicht. Die Großhandelspreise für Gas sind im Vergleich zum Vorjahr um 465 Prozent gestiegen. Die Folge: Gasgrundversorger und Alternativanbieter geben die gestiegenen Einkaufspreise für Gas an ihre Kunden weiter. Erfahren Sie mehr zu den Entwicklungen am Gasmarkt, was Sie bei einer Gaspreiserhöhung tun können und wie Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen.

Was sind die Gründe für die Gaskrise?

Die aktuelle Lage am Gasmarkt und die extremen Preissteigerungen haben vielfältige Gründe:

  1. Nach der coronabedingten Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr hat sich der Gasmarkt ungewöhnlich schnell erholt. Der wirtschaftliche Aufschwung hat die Nachfrage nach Gas innerhalb kürzester Zeit auf das Niveau gehoben, das vor der Pandemie vorherrschte.
  2. Gleichzeitig zur erhöhten Nachfrage steht Europa vor ungewöhnlich leeren Gasspeichern. Durch den strengen Winter in der letzten Heizsaison wurden die Gasspeicher fast vollständig geleert.
  3. Üblicherweise werden die Gasspeicher über den Sommer wieder aufgefüllt. Durch viele Wartungs- und Reparaturarbeiten in der europäischen Gasinfrastruktur konnten die Gasspeicher weniger gut befüllt werden. Zudem scheuten sich viele Speicherbetreiber davor aufgrund der hohen Preise große Mengen Gas vorrätig zu halten.
  4. Die Bundesnetzagentur hat im November 2021 die Genehmigung der Ostseepipeline Nord Stream 2 vorläufig ausgesetzt. So wird sich die Inbetriebnahme der neuen Pipeline noch verzögern. Über Nord Stream 2 sollte günstiges Gas von Russland nach Deutschland transportiert werden.

Wie entwickelt sich der Preis am Gasmarkt?

Wie sich die Gaspreise 2022 entwickeln, hängt von der Nachfrage und der Versorgung ab. Bleiben die Liefermengen auf einem ähnlich niedrigem Niveau und lässt die Nachfrage nicht nach, werden die Gaspreise womöglich noch steigen. Zudem erhöht sich ab Januar 2022 der CO2-Preis. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Gasmarkt weiter zu beobachten und regelmäßig einen Gaspreisvergleich durchzuführen. Es kommen immer wieder neue Tarifangebote mit attraktiven Boni und Prämien auf den Markt.

Gaspreisentwicklung

Was kann ich tun, wenn mein Gasanbieter die Preise erhöht?

Die Preisexplosion auf dem Gasmarkt bekommen auch Verbraucher zu spüren. Viele Gasanbieter geben die gestiegenen Einkaufspreise an ihre Kunden weiter. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet das zusätzliche Kosten von mehreren hundert Euro im Jahr. Sie haben bereits eine Gaspreiserhöhung erhalten? Dann können Sie jetzt aktiv werden, ihr Sonderkündigungsrecht nutzen und ihren Gasanbieter wechseln. Wenn Ihr Energieanbieter die Preise erhöht hat, haben Sie ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht. Sie können üblicherweise ohne Einhaltung der Frist Ihren Gasvertrag kündigen. Beachten Sie, dass Sie bei einer Sonderkündigung selbst kündigen müssen. Nutzen Sie für Ihre Sonderkündigung unseren Kündigungsassistenten. Auf Grund der steigenden Preise sind auch in der Grundversorgung Gaspreiserhöhungen zu erwarten. Hier haben Sie generell eine kurze Kündigungsfrist von nur zwei Wochen. Sie können also sehr flexibel den Anbieter wechseln.

Welcher Gastarif ist krisensicher?

Die Gaspreisentwicklung ist derzeit schwer vorherzusagen, deshalb sollten Sie auf Nummer sicher gehen und einen Gastarif mit Preisgarantie wählen. Mit einer Preisgarantie schützen Sie sich vor weiter steigenden Preisen. Wählen Sie deshalb einen Tarif, der die Preise für die gesamte Dauer der Erstlaufzeit garantiert. Von CHECK24 empfohlene Tarife haben immer eine Preisgarantie von mindestens 12 Monaten. So sind Sie vor Preiserhöhungen durch den Anbieter geschützt.

Kann es durch die aktuelle Gaskrise zur Versorgungsunterbrechung kommen?

Könnte die Gaskrise zu Lieferengpässen führen? Das Bundeswirtschaftsministerium gibt hier Entwarnung: Auch im Winter 2015/2016 waren die Gasspeicher ähnlich gering befüllt wie jetzt. Damals kam es zu keinen Gaslieferengpässen. Sie müssen also nicht befürchten, dass Sie ohne Gas dastehen. Die unterbrechungsfreie Gaslieferung ist gesetzlich festgelegt. Auch bei einer Insolvenz des Energieanbieters ist eine unterbrechungsfreie Gasversorgung garantiert, denn die Ersatzversorgung des örtlichen Grundversorgers springt automatisch ein. 


CHECK24 Energieexpertin Sara Hofmann Sara Hofmann
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