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Tipps zur Tarifauswahl

Den besten Tarif finden

Immer mehr Verbraucher sind angesichts der steigenden Strompreise daran interessiert, zu einem Strom- oder Gasanbieter mit günstigeren Tarifen zu wechseln. Doch viele sind noch immer verunsichert. Sie haben oftmals Angst, sie könnten durch einen Wechsel Probleme bekommen – etwa weil der neue Anbieter schlagartig die Preise erhöht oder weil die Belieferung mit Strom oder Gas nicht funktioniert. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie den optimalen Tarif für sich finden.

Automatische Sucheinstellungen

Mögliche Ersparnis durch Strompreisvergleich in fünf JahrenUm im Sinne des Verbrauchers möglichst optimale Tarife beim Stromvergleich bzw. Gasvergleich zu berücksichtigen, wurden bereits einige Voreinstellungen vorgenommen – etwa bei der Vertragslaufzeit, der Zahlweise oder auch der Kündigungsfrist. Natürlich lassen sich diese Filtermöglichkeiten jederzeit ganz leicht selbst anpassen, indem Haken an entsprechender Stelle gesetzt oder entfernt werden. So können Sie beim CHECK24-Vergleichsrechner die Tarifauswahl individuell an Ihre Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig. Nachfolgend haben wir einige weitere Empfehlungen zusammengestellt.

Vertragslaufzeit

Ähnlich wie Verbraucherschützer rät auch CHECK24 zu einer Vertragslaufzeit von maximal 12 Monaten. Damit bleiben Sie flexibel und können nach Ablauf der Liefervereinbarung erneut den Tarif mit dem günstigsten Preis aussuchen.

Preisgarantie

Damit innerhalb der Vertragslaufzeit keine böse Preisüberraschung droht, ist eine Preisgarantie über den gleichen Zeitraum ratsam. Hier gibt es verschiedene Stufen: Bruttopreisgarantie, Nettopreisgarantie sowie die Preisfixierung. Die Bruttopreisgarantie sichert sämtliche Bestandteile des Strompreises ab – hier bleibt der Strompreis also während der Vertragslaufzeit wirklich stabil. Die Kehrseite: Oftmals sind diese Tarife sehr teuer.

Bei der Nettopreisgarantie sind Kunden vor Preiserhöhungen aller Preisbestandteile sicher, mit Ausnahme der Mehrwert- und Stromsteuer. Auch diese Tarife sind oftmals teurer als Tarife ohne Preisgarantie oder mit einfacher Preisfixierung. Die Preisfixierung umfasst alle Bestandteile bis auf Steuern und Abgaben (z.B. EEG-Umlage, KWK-Umlage, Konzessionsabgabe) – hier kann der Strom- oder Gasanbieter also Preiserhöhungen vornehmen, sobald die Mehrwert-, beziehungsweise Stromsteuer steigt oder staatlich veranlasste Abgaben teurer werden.

Zahlweise

Bei der Zahlweise rät CHECK24 zur monatlichen Abschlagszahlung. Zwar sind sogenannte Vorkasse-Tarife, bei denen die vereinbarte Strommenge bereits im Voraus für ein Jahr bezahlt wird, in der Regel deutlich günstiger. Doch das finanzielle Risiko trägt der Kunde. Im Falle einer möglichen Insolvenz des Strom- oder Gasanbieters ist ein Großteil der gezahlten Summe in der Regel verloren. Wer dieses Risiko nicht scheut, kann beim Vergleich auch Vorauskasse-Tarife berücksichtigen lassen.

Bonus

Viele Strom- und Gasanbieter zahlen einen Neukundenbonus. Wird die Voreinstellung nicht geändert, wird der Bonus bereits beim Jahrespreis berücksichtigt. In den Preisdetails sieht der Verbraucher dann, welche Abschlagshöhe gezahlt werden muss. Der Bonus wird in der Regel - wenn nicht anders vereinbart – nach der Belieferung von zwölf Monaten mit der Jahresendabrechnung verrechnet. Lediglich ein Sofortbonus wird bereits nach einer kürzeren Belieferungszeit ausgezahlt – in der Regel ca. 60 Tage nach Belieferungsbeginn.

Wenn Verbraucher hier lieber ohne Bonus rechnen möchten, kann das Häkchen einfach entfernt werden.

Pakettarife

Bei Pakettarifen bucht der Verbraucher eine festgelegte Energiemenge, die innerhalb eines Jahres aufgebraucht werden kann. Auch hier bieten viele Strom- und Gastarife deutliche Ersparnisse. Zu beachten ist hier jedoch, dass nicht verbrauchte Kilowattstunden am Ende des Jahres verfallen. Allerdings lohnen sich diese Verträge nur dann, wenn der tatsächliche Verbrauch mit der bestellten Menge übereinstimmt. Wird weniger verbraucht, verfallen die Restmengen am Ende des Jahres. Eine Rückzahlung gibt es nicht. Fällt der Energiebedarf dagegen höher aus, wird der Mehrverbrauch zu einem erhöhten Preis in Rechnung gestellt, der meist über den ortsüblichen Tarifen liegt. Pakettarife sind daher nur für Kunden mit einem stabilen, gut abschätzbaren Verbrauch interessant.

Wer seinen Verbrauch nicht genau kennt, sollte eher einen anderen Tarif wählen, bei dem die verbrauchte Menge abgerechnet wird.

Weitere Sondertarife

Neben den Pakettarifen gibt es noch weitere sogenannte Sondertarife. Einige Tarife sehen beispielsweise noch einen Sonderabschlag vor, der noch vor Lieferbeginn zu zahlen ist. Dadurch entfällt eine mögliche Bonitätsprüfung. Das gezahlte Geld erhalten Kunden zwar in der Regel nach Vertragsende zurück, doch wird es nicht verzinst. Bei einer Insolvenz wäre das Geld allerdings möglicherweise verloren. Daher zeigt CHECK24 diese Tarife bei der automatischen Voreinstellung nicht an.

Tarife mit Mehr-/Minderverbrauchsaufschlag sind meist besonders günstig, doch weicht der tatsächliche Verbrauch am Ende vom angegebenen Verbrauch bei Vertragsabschluss hab, kann das sehr teuer werden. Tritt dieser Fall ein, erhöht sich automatisch der Arbeitspreis, der pro Kilowattstunde bezahlt werden muss. Dadurch ist es möglich, dass die Rechnung trotz eines gesunkenen Verbrauchs steigt. Fällt der Energiebedarf höher aus, erhöht sich die Rechnung sogar überproportional.

Ökostrom und Ökogas

In Zeiten der Energiewende bieten auch immer mehr Strom- und Gasanbieter Öko-Tarife an. Mit dem Bezug von Ökostrom oder Ökogas können Verbraucher damit ihren Teil zum Klimaschutz beitragen - und dennoch Geld sparen. Wer sich vorgenommen hat, auf regenerative Energieversorgung umzusteigen, kann bei den Filtereinstellungen einfach ein Häkchen bei Ökostrom, beziehungsweise Biogas oder Klimatarifen setzen. Stromkunden haben zusätzlich die Wahl zwischen „basis“ und „nachhaltig“ – letzere Tarife sichern durch Zertifikate zu, dass der Ökostromanbieter tatsächlich Strom einkauft, der komplett ökologisch erzeugt wurde oder aber nachweislich in die lokale Ökostrom-Erzeugung investiert wurde.

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