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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Arten von Wärmepumpen

05.10.2020

Wärmepumpen beziehen Energie aus der Umwelt und wandeln diese in Heizwärme um. Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, je nachdem, woher die Energie entnommen wird. Jede Art von Wärmepumpe wird mit Wärmepumpenstrom betrieben und besitzt unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die bekanntesten Arten sind die Luftwärmepumpe, die Erdwärmepumpe und die Wasserwärmepumpe.

 

Wärmepumpenarten auf einen Blick

Luftwärmepumpe Erdwärmepumpe Wasserwärmepumpe
  • geringste Investitionskosten
  • keine behördlichen Auflagen
  • hohe Effizienz
  • lange Lebensdauer
  • höchste Effizienz
  • Wasserqualität ist zu beachten

Luftwärmepumpe

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe, oder kurz Luftwärmepumpe, ist die häufigste Art der Wärmepumpe. Sie nutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle. Diese wird über einen Ventilator angesaugt und dann in Wärme umgewandelt. Der große Vorteil einer Luftwärmepumpe ist ihr Preis: Sie ist im Vergleich zu anderen Wärmepumpen die günstigste Variante. Grund ist vor allem, dass für eine Wärmepumpe Kollektoren verlegt werden müssen und keine Sondenbohrungen durchgeführt werden müssen.

Die Anschaffung ist auch deshalb relativ unkompliziert, da keine behördlichen Genehmigungen eingehalten werden müssen. Ein weiterer Vorteil der Luftwärmepumpe: Sie beansprucht vergleichsweise wenig Platz. Nachteil der beliebten Luftwärmepumpe sind die etwas höheren Betriebskosten und die niedrigere Leistung, wobei diese immer besser wird und Experten zufolge fast annähernd mit der von Erdwärmepumpen vergleichbar ist.

Erdwärmepumpe

Die Erdwärmepumpe, auch Sole-Wasserwärmepumpe oder Solewärmepumpe genannt, nutzt Erdwärme zur Energiegewinnung. Um an die im Erdreich gespeicherte Energie zu gelangen, werden eine oder mehrere Erdsonden in den Boden eingelassen. In den Rohren der Sonde befindet sich die Sole. Diese Mischung aus Wasser und Frostschutz kann dem Erdreich Wärme entziehen. Sie muss jetzt nur noch in nutzbare Heizenergie umgewandelt werden.

 

Erdwärmepumpe kombiniert mit Flächenkollektoren

Die Bohrungen für die Sonde müssen vorab genehmigt werden. Eine Alternative zu den kostspieligen und aufwendigen Sondenbohrungen sind Flächenkollektoren, die meist unter dem Garten verlegt werden. Auch hierfür sind Erdarbeiten nötig, allerdings nur knapp unter der Erdoberfläche. Für die Flächenkollektoren muss jedoch natürlich ausreichend Platz zur Verfügung stehen.

Eine dritte Möglichkeit ist der Eisspeicher. Dieses relativ neue System kombiniert Luft- und Erdwärme und nutzt zusätzlich Solarenergie als Wärmequelle. Die Erd-Speicherbehälter und die solaren Luftabsorber, mit denen der Eisspeicher arbeitet, müssen anders als die Sonden und Flächenkollektoren nicht behördlich genehmigt werden.

Den relativ hohen Anschaffungskosten für die Erdwärmepumpe steht die sehr lange Nutzungsdauer der Sonde oder Kollektoren gegenüber. Ein großer Vorteil der Erdwärmepumpe gegenüber der Luftwärmepumpe ist, dass ganzjährig auf eine konstante Wärmequelle zurückgegriffen werden kann. Denn die Temperatur im Erdreich bleibt immer gleich. Dies wiederum macht die Wärmepumpe insgesamt sehr effizient. Die jährlichen Stromkosten, die für den Betrieb einer Erdwärmepumpe anfallen, sind deshalb geringer als bei einer weniger effizienten Luftwärmepumpe.

Wasserwärmepumpe

Die Wasserwärmepumpen nutzen das Grundwasser zur Wärmeerzeugung. Sie pumpen es aus der Erde und entziehen ihm Wärme. Danach wird das Grundwasser zurück in den Boden geleitet. Auch der Einbau einer Wasserwärmepumpe ist vergleichsweise aufwendig, denn es müssen genehmigungspflichtige Bohrungen durchgeführt werden. Für eine Wasserwärmepumpe werden zwei Brunnen benötigt. In einem wird das Grundwasser für die Wärmeabgabe gewonnen, in einem zweiten wieder in die Erde zurückgeführt. Das macht diese Art der Wärmepumpe in der Anschaffung relativ teuer.

Effizienz der Wasserwärmepumpe

Auch die Temperatur des Grundwassers bleibt übers Jahr hinweg relativ konstant. Sie liegt zwischen 10 und 12 Grad Celsius. Die Effizienz der Wasserwärmepumpe ist besonders hoch. Wer mit einer Wasserwärmepumpe heizt, darf sich also über besonders niedrige Stromkosten freuen.

Zu beachten ist jedoch, dass nicht überall eine Wasserwärmepumpe gebaut werden kann. Es muss zum einen genügend Grundwasser zur Verfügung stehen und zum anderen eine bestimmte Qualität aufweisen, um beispielsweise die Langlebigkeit der Brunnen zu garantieren. Deshalb geht dem Einbau einer Wasserwärmepumpe in der Regel eine Grundwasseranalyse voraus.

Wasserwärmepumpe

Häufige Fragen

Was kostet eine Luftwärmepumpe?

Für eine Luftwärmepumpe wird je nach Aufstellungsort und Ausführung zwischen 13.000 und 24.000 Euro fällig. Hinzu kommen die jährlich anfallenden Stromkosten.

Wann lohnt sich eine Luftwärmepumpe?

Das Energiekonzept des Gebäudes ist ausschlaggebend dafür, ob sich eine Luftwärmepumpe lohnt oder nicht. Eine Luftwärmepumpe eignet sich vor allem in kleinen Gebäuden und einem Heizleistungsbedarf von maximal 10 Kilowatt.

Wie tief muss für Erdwärme gebohrt werden?

Eine Erdwärmebohrung ist in der Regel zwischen 50 und 200 Meter tief. Für die Bohrung werden mehrere Tausend Euro veranschlagt.

Was kostet Erdwärme?

Die Anschaffung einer Erdwärmepumpe verursacht Kosten zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Hinzu kommt die Erschließung der Wärmequelle, diese kostet durchschnittlich 6.000 bis 12.000 Euro.

Alternativen zur Wärmepumpe?

Es gibt Alternativen zum Heizen mit der Wärmepumpe. Eine Alternative zur Wärmepumpe ist beispielsweise die Nachtspeicherheizung. Hier wird auch Wärmestrom bezogen. Die Nachtspeicherheizung gehört zu den Elektroheizungen und wird nachts mit Nachtstrom aufgeladen, tagsüber wird die gespeicherte Wärme abgegeben.

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