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Energie sparen

Kleine Tipps mit großer Wirkung: Mit wenigen Handgriffen lässt sich im eigenen Haushalt bereits viel Energie und damit auch Kosten sparen. Hier finden Sie unsere 24 besten und effektivsten Tipps, mit denen Sie Strom, Wärme und auch Wasser sparen können ─ und ganz nebenbei auch noch etwas Gutes für die Umwelt tun. Nicht nur im Haushalt, sondern auch bei Ihrer Heiztechnik gibt es einiges zu beachten. Einen reduzierten Strom- oder Gasverbrauch merken Sie schnell und deutlich auf der Abrechnung.

  1. Energieeffizient Heizen: Jedes Grad zählt & die richtige Heizstufe wählen
  2. Alte Heizungspumpe gegen eine moderne auswechseln
  3. Zusätzliche Dämmung hinter der Heizung um Wärmeverlust zu vermeiden
  4. Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper
  5. Die Heizung nicht zustellen oder bedecken
  6. Nachtabsenkung der Heizung auch am Tag nutzen, statt die Heizung komplett abzudrehen
  7. Rollläden nachts geschlossen halten, so vermeiden Sie überflüssigen Wärmeaustausch
  8. Lieber Stoßlüften statt Dauerkippen & nicht gleichzeitig heizen
  9. Statt Energiesparlampen LEDs verwenden
  10. Energiesparender Kühlschrank in der richtigen Größe
  11. Effizient Waschen durch volle Maschinen und niedrige Temperatur
  12. Wäsche lieber an der frischen Luft trocknen, als einen Trockner zu verwenden
  13. Spülmaschine nutzen, statt von Hand zu spülen - am besten im Eco-Programm
  14. Lieber alternativ kühlen, statt eine Klimaanlage verwenden
  15. Wasser im Wasserkocher erwärmen statt im Topf
  16. Lieber mit Umluft als mit Ober-/ Unterhitze backen
  17. Geräte ausschalten, statt sie im Stand-by laufen zu lassen
  18. Einbau eines Durchfluss-Begrenzers oder Verwendung einer Sparbrause
  19. Verbrauch kontrollieren mit Strommessgeräten - Welche Geräte sind die Stromfresser?
  20. Regelmäßig Energietarifanbieter vergleichen und wechseln
  21. Faltige Wäsche, statt Bügeln, kann sich nach kurzer Zeit auszahlen
  22. Aufladekabel ohne Funktion aus der Steckdose ziehen
  23. Lieber wiederaufladbare Akkus statt Batterien verwenden
  24. Beim Kauf eines neuen Gerätes, auf das Energieeffizienzlabel achten

Tipps um Energie zu sparen

Nahezu alle Geräte im Haushalt verbrauchen Energie. Daher sollten Sie beim Stromsparen zuerst auf den Verbrauch der Geräte achten. Neben kleinen Handgriffen bei den einzelnen Geräten, gibt es auch beim Umgang mit der Heizung viele Möglichkeiten den Energiebedarf zu senken. Insgesamt 20 Tipps zum Heizen, sowie zur Handhabung mit Geräten im Haushalt stellen wir Ihnen im Folgenden vor. Mit unseren smarten Energiespartipps sparen auch Sie Energie und Ihre Strom- und Gasrechnung sinkt in kürzester Zeit.

Tipp 1: Energieeffizient heizen

Während die einen sich erst bei 23 Grad wohlfühlen, reicht den anderen schon 20 Grad. Doch jedes Grad macht einen Unterschied in der Heizkostenrechnung. Pro Grad spart man in etwa 6 Prozent Energie. Daher empfehlen wir nochmal einen genauen Blick auf die Gradanzahl zu werfen. In der Küche reichen oftmals schon 18 Grad, da Herd, Backofen und Co mit heizen. Im Schlafzimmer reicht vielleicht sogar noch ein Grad kälter aus. Die Ersparnis kann sich schnell auf Ihrer Rechnung bemerkbar machen.

Tipp: auch bei einem kalten Zimmer den Heizkörper nicht ganz aufdrehen. Ob Sie die Stufe 5 oder 3 einstellen ändert nichts an der Heizgeschwindigkeit, es wird nur mehr Energie verbraucht. Denn die Stufen dienen nur der Aussteuerung der Zieltemperatur, sobald sie erreicht ist, hält das Thermostat die gewünschte Wärme. Das sind zum Beispiel bei Stufe 1 ca.12 Grad, Stufe 2 ca. 16 Grad usw. Jeder der Striche zwischen den Stufen zeigt ein weiteres Grad an.

Tipp 2: Heizungspumpe erneuern

In die Jahre gekommene Heizungspumpen zählen in vielen Haushalten zu den Nummer eins Stromfressern. Die Investition in eine neue effizientere Pumpe, kann oft bis zu 80 Prozent Energie sparen. Hier empfiehlt es sich mit einem Fachmann über den Austausch der Pumpe zu sprechen.

Tipp 3: Hinter der Heizung zusätzlich dämmen

Ein oft unbekannter Tipp für das Sparen von Heizkosten ist es, eine zusätzliche Dämmung hinter dem Heizkörper anzubringen. Diese reduziert den Wärmeverlust über die Außenwand. Passende Dämmmatten, mit und auch ohne Alubeschichtung erhalten Sie im Baumarkt bereits unter 10 Euro. Die Dämmung rechnet sich meistens bereits nach einem Jahr, da sie pro Heizkörper bis zu 10 Euro im Jahr einsparen können.

Tipp 4: Heizung regelmäßig entlüften

Man dreht die Heizung auf, doch sie wird nicht mehr wirklich warm, sondern gluckert hörbar. Ein Problem, dass die meisten kennen werden. Oft liegt die Lösung sehr nahe: Die Heizung muss entlüftet werden. Dafür brauchen Sie auch meistens keinen Fachmann, sondern können es ganz einfach in fünf Minuten selbst machen. Sie brauchen dafür lediglich einen Heizkörperschlüssel, eine Schüssel und einen Lappen.

Zuerst sollten Sie die Heizung und damit auch die Umwälzpumpe abstellen, sodass kein weiteres Heizungswasser durch die Rohre strömt. Anschließend können Sie die Thermostatventile (nicht das Thermostat an sich) voll aufdrehen. Sicherheitshalber sollten Sie noch eine Weile warten, bis die Heizkörper abgekühlt sind, sonst besteht Verbrennungsgefahr. Nun können Sie sich von der unteren zur oberen Etage vorarbeiten. Halten Sie das Gefäß nahe unter den Entlüftungsstopfen und drehen Sie mit dem Schlüssel leicht gegen den Uhrzeigersinn, bis die Luft aus dem Heizkörper mit leichtem Zischen entweicht. Der Heizkörper ist entlüftet, sobald nur noch Wasser nachkommt. Durch regelmäßiges Entlüften der Heizkörper, können jährlich rund 25 Euro gespart werden.

Tipp 5: Den Heizkörper nicht bedecken

Wenn Sie im Winter richtig heizen und Ihren Energieverbrauch verringern wollen, dann lohnt es sich die Heizkörper nicht zuzustellen. Platzieren Sie keine Möbel, Gardinen oder nasse Wäsche direkt vor dem Heizkörper, so kann sich die Heizwärme besser im Raum verteilen. Damit heizen Sie den Raum effektiver und auch kostengünstiger.

Tipp 6: Nachtabsenkung der Heizung

Sie drehen beim Verlassen des Hauses die Heizungen runter? Keine gute Idee! Es kostet insgesamt deutlich mehr Energie kalte Räume erneut zu wärmen. Ebenfalls kann die kalte Luft weniger Luftfeuchtigkeit aufnehmen, wodurch die Gefahr von Schimmel an den Wänden besteht. Besonders in Räumen mit viel Feuchtigkeit, sollte daher eine konstante Wärmezufuhr herrschen. Wenn Sie viel unterwegs sind, können Sie die klassische Einstellung der Nachtabsenkung auch tagsüber einstellen. Das Thermostat regelt somit, dass die Temperatur nicht unter 16 Grad fällt. Damit lässt sich bis zu 15 Prozent Energie sparen. Für genaue Details zu einer möglichen Nachtabsenkung, wenden Sie sich an Ihren Heizungsfachmann.

Tipp 7: Nachts Rollläden runter

Energiesparendes Heizen im Winter bedeutet vor allem, möglichst wenig Wärme entweichen zu lassen. Um den Wärmeverlust über die Fenster zu reduzieren, sollte man besonders in den kalten Abend- und Nachtstunden die Rollläden runter lassen. Das verhindert den übermäßigen Wärmeaustausch von Innen und Außen und kann jährlich bis zu 55 Euro Kosten sparen.

Tipp 8: Stoßlüften statt Dauerkippen

Der Anblick eines dauerhaft gekippten Fensters ist keine Seltenheit. Doch gekippte Fenster sorgen nicht nur für ein Auskühlen der Wände, wodurch gerade in Altbauwohnungen Schimmel entstehen kann, sondern sind zusätzlich auch noch schlecht für den Energiebedarf. Am Besten ist es das Fenster drei bis viermal täglich für etwa fünf bis zehn Minuten komplett zu öffnen. Die Heizung sollte auf keinen Fall laufen, während das Fenster offen ist.

Tipp 9: LED statt Energiesparlampen

Mit den richtigen Leuchtmitteln können Sie mit wenigen Handgriffen Energie sparen. Herkömmliche Glühlampen nutzen nur rund fünf Prozent ihrer Energie für die Lichterzeugung. Die restlichen 95 Prozent werden in Wärme umgewandelt. Tauschen Sie alte Lampen durch LEDs aus. Diese sind sogar weitaus effizienter als Energiesparlampen. Wenn Sie alle Glühbirnen durch LED-Leuchten austauschen, sparen Sie rund 90 Prozent Ihres Lichtenergiebedarfs. Zusätzlich sollten Sie beim Verlassen eines Raumes immer das Licht ausschalten und nur so viel Leuchtmittel aktivieren, wie Sie wirklich gleichzeitig benötigen.

Tipp 10: Stromsparender Kühlschrank

Da der Kühlschrank anders als andere Elektrogeräte im Dauerbetrieb läuft, kann es sich lohnen, alte Stromfresser durch ein energiesparenderes Exemplar zu ersetzen. Im schlimmsten Fall kann der Stromfresser für ein Viertel des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich sein. Bei einem neuen Kauf kann man den Energiebedarf des Kühlschranks um bis zu 50 % senken. Achten Sie beim Kauf auf die Größe. Der Kühlschrank sollte nicht zu groß sein – für einen Singlehaushalt reicht beispielsweise ein kleineres Gerät, bei dem der Stromverbrauch natürlich um Einiges geringer ist. Außerdem sollten Sie sich an der Energieeffizienzklasse orientieren. 

Tipp: in vielen Haushalten ist der Kühlschrank zu kalt eingestellt. Sieben Grad reichen völlig aus, um Lebensmittel frisch zu halten. Achten Sie ebenfalls darauf, die Kühlschranktür nicht länger als nötig offen zu lassen. Durch die entweichte Kälte braucht der Kühlschrank viel Energie, um das zu kompensieren – auch hier können ca. 10 Euro jährlich eingespart werden. Ebenfalls sollten Sie vermeiden, noch warme Essensreste in den Kühlschrank zu stellen. Lassen Sie diese lieber vorher ausreichend abkühlen.

Tipp 11: Bei niedrigen Temperaturen Waschen

Gar nicht so einfach, schnell, sauber und gleichzeitig kostengünstig zu waschen. Mit ein paar hilfreichen Tipps geht es doch! Achten Sie grundsätzlich immer darauf Ihre Waschmaschine möglichst voll laufen zu lassen. Halb volle Waschmaschinen verbrauchen je nach Modell zwar weniger Wasser, jedoch bleibt der Stromverbrauch gleich. Auch wichtig: Sortieren Sie Ihre Wäsche vor dem Waschen gründlich, um möglichst oft bei niederen Temperaturen waschen zu können. Mehr als 75 Prozent der Energie beim Waschen, wird für das Erhitzen des Wassers benötigt. Wenn Sie Ihre Waschtemperatur von 60°C auf 30°C senken, wird nur rund ein Drittel des Stroms verbraucht. Allein hier lassen sich bis zu 40 Euro pro Jahr sparen. Wichtig: Bei modernen Waschmaschinen ist auch keine Vorwäsche mehr nötig. Die Wäsche wird auch im Hauptprogramm blitzsauber. Dies sind zusätzliche 15 Euro, die Sie pro Jahr sparen können.

Tipp 12: Wäsche energiesparend trocknen

Ein Wäschetrockner ist zwar sehr praktisch, sorgt aber auch für eine hohe Stromrechnung. Je nach Bauart und Alter verbrauchen die Geräte im Jahr bis zu 750 kWh. Bei einem jährlichen Ausstoß von rund 185 kg CO₂ können Sie, bei Verzicht auf einen Trockner, circa 180 Euro sparen. Sie haben ebenfalls die Möglichkeit Ihre Wäsche etwas stärker zu schleudern, so entnimmt die Maschine Ihrer Kleidung mehr Flüssigkeit und die Sachen sind schneller trocken. Im Sommer können Sie die Wäsche einfach draußen auf die Leine hängen. Wenn Sie keine Möglichkeit haben Ihre Wäsche draußen aufzuhängen, können Sie auch im Sommer diese ganz einfach in Ihrer Wohnung trocknen. Denn auch dort trocknet die Wäsche in Windeseile. Und da man sich ohnehin viel draußen aufhält, stören auch herumstehende Wäscheständer weniger. Wenn Sie nicht auf den Trockner verzichten möchten, ist es dennoch lukrativ ein Gerät der Klasse A++ oder höher zu wählen. Darüber hinaus brauchen Kondensationstrockner nur halb so viel Energie wie herkömmliche.

Tipp 13: Spülmaschine statt Handwäsche

Sie spart nicht nur viel Zeit, sondern auch eine Menge Strom und Wasser: Die Spülmaschine. Dabei gibt es jedoch weitere Tipps, wie Ihr Verbrauch noch geringer wird. Nutzen Sie wenn möglich das sparsame Eco-Programm. Hier läuft Ihre Spülmaschine zwar etwas länger, verbraucht jedoch insgesamt weniger Energie. Lassen Sie die aufwendige Vorwäsche von Hand weg, das ist nur bei stark verschmutzen Gefäßen oder eingebrannten Essensresten nötig. Falls nötig können Sie Pfannen, Töpfe und Auflaufformen kurz einweichen und anschließend spülen oder in die Maschine geben. Lassen Sie die Maschine außerdem bestenfalls nur voll laufen.

Tipp 14: Verzicht auf die Klimaanlage

An besonders heißen Tagen im Jahr ist der Wunsch nach einer Klimaanlage absolut verständlich und doch gehören Klimaanlagen zu den größten Stromfressern überhaupt. Knapp 165 kg CO₂ stößt eine Klimaanlage bei 30 Tagen á Acht Stunden aus. Je nach Tarif sind hier bis zu 75 Euro Sparpotenzial pro Jahr möglich.

Mit der richtigen Methode zum Kühlen ist eine Klimaanlage nicht unbedingt notwendig. Tipp: Lassen Sie tagsüber Rollos oder Jalousien geschlossen. So vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und verhindern, dass sich die Räume zu sehr aufheizen. Am effektivsten ist Sonnenschutz, wenn er außen am Gebäude angebracht ist. Denn so wird die Sonne abgehalten, bevor sie ins Haus eindringen kann. Doch auch innen am Fenster befestigte Rollos oder Jalousien schützen vor Hitze. Lassen Sie zudem wenn möglich die Fenster tagsüber geschlossen damit keine heiße Luft eindringt. Zum Lüften sollten die kühleren Stunden abends und nachts genutzt werden. Sollten Sie dennoch eine Klimaanlage verwenden wollen, ist es ratsam nur Geräte mit Energieeffizienzklasse A+ zu nehmen.

Tipp 15: Wasserkocher statt Topf

Das Wasser anstatt auf dem Herd im Wasserkocher zu erhitzen spart bereits eine Menge Energie. Wichtig ist aber auch immer nur so viel Wasser zu erhitzen, wie man braucht. Ein nicht benötigter Liter Wasser am Tag summiert sich zu jährlich 25kg CO₂ mehr auf. Das kann eine Einsparung von bis zu 10 Euro bedeuten. Tipp: Wenn Sie nur eine Tasse brauchen, füllen Sie das Wasser zuerst in die Tasse und dann in den Kocher, so haben Sie die optimale Menge (Achtung: Mindestmenge beim Wasserkocher beachten!). Schlechte und alte Wasserkocher laufen teilweise bis zu einer Minute weiter, obwohl das Wasser bereits kocht. Hier empfehlen wir das Gerät manuell auszuschalten, oder in ein modernes und qualitativ hochwertiges Gerät zu investieren. Sollten Sie doch lieber mit dem Topf das Wasser erhitzen, achten Sie darauf einen Topfdeckel zu verwenden. Das Wasser heizt sich dadurch schneller auf und Sie sparen ebenfalls Energie.

Tipp 16: Ofen auf Umluft nutzen

Grundsätzlich ist es deutlich energiesparender das Umluftprogramm zu nutzen. Hier lässt sich die Temperatur als Faustregel auch zumeist um 20°C - 30°C geringer einstellen als bei Ober- und Unterhitze. Bei neueren Backöfen kann man sich zusätzlich das Vorheizen sparen, das gilt besonders für Produkte wie Kuchen, Brot oder Tiefkühlware. Wer noch mehr Energie sparen möchte, kann die Restwärme des Backofens verwenden und den Ofen früher ausschalten. Ebenso ist der Verzicht auf das Vorwärmen des Ofens ein echter Stromspartipp. Bis zu 20 Prozent des Energieverbrauchs können hier eingespart werden.

Tipp 17: Standby-Modus vermeiden

Achten Sie unbedingt darauf, dass die Geräte tatsächlich aus sind und nicht auf Stand-by laufen. Sonst verbrauchen sie ununterbrochen Strom – und das nicht zu knapp. Auch den Netzstecker ziehen hilft, Energie zu sparen. Mehrfachsteckdosen mit Kippschaltern helfen außerdem dabei, schnell und einfach mehrere Geräte vom Netz zu trennen. Mit diesem Tipp lässt sich bis zu 60 Euro pro Jahr sparen. Das Umweltbundesamt schätzen die unnötigen Kosten durch Standby auf rund vier Milliarden Euro jährlich in Deutschland.

Tipp 18: Durchfluss-Begrenzer und Sparbrause

Wenn Sie Durchfluss-Begrenzer bei Wasserhähnen einsetzen, können Sie sowohl Energie als auch Wasser sparen. Besonders effektiv ist das Duschen mit einer Sparbrause: Es wird weniger Wasser benötigt und zudem muss auch weniger Wasser erhitzt werden. Wenn Sie darüber hinaus auch noch Ihre Duschzeit verringern, sinkt Ihre Energierechnung noch weiter.

Tipp 19: Mit Strommessgeräten den Verbrauch prüfen

Wenn Sie sich nicht sicher sind welcher Ihrer Geräte am meisten Strom frisst, empfehlen wir den Griff zu einem Strommessgerät. Hier sollte darauf geachtet werden, wie groß der Messbereich ist, da viele Geräte erst eine Leistung ab fünf Watt erkennen. Um ebenfalls den Stromverbrauch im Stand-by zu messen, eignen sich deshalb nur präzise Apparate.

Tipp 20: Regelmäßiger Vergleich Ihres Energieanbieters

Durch einen regelmäßigen Vergleich Ihres Energieanbieters, können Sie jährlich eine Menge Geld sparen. Der Energiemarkt ist sehr dynamisch, wodurch immer wieder neue lukrative Energietarife auf den Markt kommen. Hier kann es sich lohnen zu vergleichen und auch des Öfteren den Anbieter zu wechseln. Besonders Neukunden profitieren von großen Ersparnissen und möglichen Boni.

Tipp 21: Lieber Falten statt Bügeln

Der Stromverbrauch beim Bügeln sollte nicht unterschätzt werden. Empfehlenswert wäre daher nur die Kleidungsstücke zu bügeln, bei denen es wirklich notwendig ist. Tipp: Sparen Sie sich die leicht zerknitterten Teile für den Schluss auf, stecken Sie das Bügeleisen vorzeitig aus und bügeln Sie diese mit Restwärme.

Tipp 22: Aufladekabel aus der Steckdose ziehen

Ladekabel, die gerade kein Gerät laden, sollten immer aus der Steckdose gezogen werden. So wird der unnötige Stromverbrauch im Leerzustand vermieden. Ladekabel und Netzstecker verbrauchen auch Strom, wenn sie kein weiteres Gerät laden. Bei vielen Geräten kann es auch sinnvoll sein, den Stecker zu ziehen, sobald diese voll sind. So wird das Weiterladen und die Gefahr des überladen umgangen.

Tipp 23: Wiederaufladbare Akkus verwenden

Nicht wegwerfen - lieber Aufladen! Wiederaufladbare Akkus sind langfristig gesehen deutlich kostengünstiger als Batterien. Am Besten sind natürlich Geräte an Netzsteckern, diese sind zumeist energiesparender. Neben dem Senken der Kosten, tun Sie durch aufladbare Akkus auch noch etwas für die Umwelt. Achten Sie bei verbrauchten Batterien darauf, diese fachgerecht zur nächsten Sammelstelle (bspw. einem Supermarkt) zu bringen.

Tipp 24: Auf die Energieeffizienzklassen achten

Beim Kauf eines neuen Gerätes, sollten Sie unbedingt auf die EU-Energielabel achten. Jedes Elektro-Gerät wird in der EU mit einem solchen Etikett ausgestattet. Anhand dessen kann der Verbraucher neben den Effizienzklassen und dem jährlichen Stromverbrauch auch wichtige zusätzliche Eigenschaften des Gerätes ablesen. Bei Kühlschränken, Spül- und Waschmaschinen wird beispielsweise ebenfalls die Geräuschlautstärke mit angegeben. So können sich die Anschaffungskosten eines neuen Gerätes oftmals schon nach einem Jahr durch den geringeren Energieverbrauch rechnen.