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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Strom sparen: Die Top 16 Tipps

17.07.2019

Strom sparen im Alltag ist nicht schwer und schont Klima und Geldbeutel. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu senken und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Dabei ist es wichtig auf das eigene Nutzungsverhalten zu achten, es gegebenenfalls zu ändern und den tatsächlichen Stromverbrauch von Haushaltsgeräten zu kennen. Tun Sie dies nicht, können Sie für Ihre Geräte ganz leicht den Stromverbrauch berechnen. Wir zeigen Ihnen ein paar simple Tipps und Tricks, mit denen Sie eine Menge Strom und Geld sparen können.

Wie spare ich Energie?

  1. Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen.
  2. Kühlschränke und Gefriergeräte optimal einstellen.
  3. Kochen mit Deckel.
  4. Auf LEDs umsteigen.
  5. Zu Ökostrom wechseln.
  6. Wäsche an der Luft trocknen.
  7. Die maximale Füllmenge bei Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler ausnutzen.
  8. Beim Wäschewaschen Temperatur verringern.
  9. Strommessgerät benutzen, um Energieschleudern zu identifizieren.
  10. Kleine Geräte verwenden, wenn man in einem Singlehaushalt lebt.
  11. Beim Ofen Umluft-Programm nutzen.
  12. Aufladekabel aus der Steckdose ziehen.
  13. Sparbrause verwenden.
  14. Geräte nicht im Stand-by-Modus lassen.
  15. Auf Effizienzlabel bei Neukauf von Elektrogeräten achten.
  16. Statten Sie Ihr Home Office mit energieeffizienten Geräten aus.

Strom sparen im Haushalt

Nahezu alle Geräte, die wir im Haushalt nutzen, benötigen Strom. Am leichtesten ist es daher, mit dem Strom sparen im eigenen Zuhause zu beginnen. In jedem Zimmer verstecken sich Stromfresser, die durch ein paar einfache Regeln stromsparender und effektiver genutzt werden können. Obwohl die Energieeffizienz von Elektrogeräten stetig verbessert wird, ist dennoch das Nutzungsverhalten entscheidend. Auch manche Angewohnheit kann die Stromrechnung unnötig in die Höhe treiben. In diesem Ratgeber haben wir die besten Stromspartipps für sie zusammengefasst.

Wasserkocher

1. Wasserkocher

Sie möchten Wasser zum Kochen bringen? Dann benutzen Sie doch den Wasserkocher dafür! Und das nicht nur zum Tee kochen – schüttet man das Wasser bereits kochend in den Topf zum Kochen um, lässt sich Energie einsparen.

Kühlschrank

2. Kühlschrank

Auf Platz 3 der größten Stromfresser im Haushalt folgt der Kühlschrank. Da er in Dauerbetrieb ist, lohnt sich der Austausch eines alten Geräts durch ein neues mit hoher Energieeffizienzklasse besonders. Er sollte zudem an einem schattigen, kühlen Ort stehen, damit er nicht zusätzlich gegen die Raumluft ankühlen muss. Wer das Gerät dann nicht überfüllt und regelmäßig abtaut, spart zusätzlich Strom und Geld.

kochen

3. Kochen

Rund 11 Prozent des Haushaltsstroms werden beim Kochen „verbraten“. Dabei können Sie auch beim Zubereiten von Mahlzeiten mit ein paar Tricks ganz leicht Strom sparen: Verwenden Sie einen Wasserkocher, anstatt einer Herdplatte, nutzen Sie beim Kochen Topfdeckel oder gleich einen Dampfkochtopf. Achten Sie zudem immer darauf, dass Herdplatte und Kochtopf die gleiche Größe haben. Auch beim Backen kann viel Energie gespart werden, wenn auf das Vorheizen verzichtet wird. Dies ist bei neuen Geräten nicht mehr nötig.

Licht

4. Licht

Dank LEDs und Co. verbrauchen wir für die Beleuchtung unserer vier Wände deutlich weniger Strom als noch in den vergangenen Jahren. Wer noch alte Leuchten nutzt, sollte diese schleunigst austauschen. Energiesparlampen gibt es in mehreren Lichtabstufungen und auch als dimmbare Version. Beim Kauf muss jedoch darauf geachtet werden, ob sich die Lampe für den Dimmer eignet. Außerdem sollten auch dimmbare Energiesparlampen die ersten hundert Stunden mit voller Helligkeit betrieben werden.

Biogas Steckdose

5. Ökostrom

Um das Klima zu schonen, ist ein Wechsel zu Ökostrom ebenfalls eine tolle Sache. An dem Strom, der aus der Steckdose kommt, ändert sich nichts. An der Erzeugung allerdings schon. Es kommen dabei erneuerbare Energien zum Einsatz. Und das Beste: Ökostrom ist nicht zwingend teurer als herkömmlicher Strom! Ein Ökostromvergleich lohnt sich in jedem Fall.

Trockner

6. Wäschetrockner

Durchschnittlich 7 Prozent unseres insgesamt verbrauchten Stroms benötigt allein der Wäschetrockner. Natürlich ist er äußerst praktisch, doch wer Strom sparen und seine Energiekosten reduzieren möchte, sollte die Wäsche nach Möglichkeit lufttrocknen. Vor allem im Sommer kann auf den Wäschetrockner gut verzichtet werden. Wenn die Wäsche zudem ordentlich geschleudert ist, trocknet sie schneller. Wer auf den Trockner absolut nicht verzichten möchte, sollte den Platz in der Trommel zumindest gut ausnutzen.

Spülmaschine

7. Spülen

Sie ist bequem und stromsparend: die Spülmaschine. Das Geschirr, Gläser und Besteck in der Spülmaschine zu reinigen, verbraucht außerdem deutlich weniger Wasser und Energie als das Spülen per Hand. Folgende Tipps optimieren den Verbrauch noch weiter: Nutzen Sie das sparsame eko-Programm, wenn das Geschirr normal verschmutzt ist, spülen Sie nur, wenn die Maschine voll beladen ist und lassen Sie die Vorwäsche per Hand weg. Lediglich stark verschmutzte Töpfe und Pfannen sollten vorher eingeweicht werden.

Waschmaschine

8. Waschmaschine

Die Waschmaschine verbraucht gut 5 Prozent unseres Stroms. Auch hier gilt: Wer ein paar Tricks beachtet, vermeidet beim Wäsche waschen unnötigen Stromverbrauch. In der Regel reicht eine Waschtemperatur von bis zu 40 Grad völlig aus und ist auch in puncto Hygiene absolut unbedenklich. Mit einer Fleckenvorbehandlung wird die Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen sauber. Dass die Maschine nicht nur wegen des Lieblings-T-Shirts, sondern ausschließlich voll befüllt gestartet werden sollte, versteht sich von selbst.

Strommessgerät

9. Strommessgeräte

Um die größten Stromfresser im Haushalt aufzuspüren und die Stromkosten zu senken, eignen sich Strommessgeräte. Hier sollte darauf geachtet werden, wie groß der Messbereich ist. Manche Messgeräte können erst eine Leistung ab fünf Watt erkennen. Alles was darunter liegt, wird nicht angezeigt. Um Stand-by-Verluste aufzuspüren, eignen sich deshalb nur präzise Apparate, die auch kleine Energiemengen wahrnehmen.

10. Netzstecker ziehen

Aufladekabel, die nicht benötigt werden, sollten aus der Steckdose gezogen werden. So wird nicht unnötig Strom verbraucht, wenn das Ladekabel gerade nicht benutzt wird. Eine weitere Empfehlung ist das Laden nur bei mindestens halbleeren Geräten durchzuführen. Bei vollem Akku – Stecker ziehen.

11. Geräte an Haushaltsgröße anpassen

Bei fast allen Geräten gilt: Weniger ist mehr. Ob Kühlschrank, Fernseher oder PC: Die Größe sollte immer auf den Haushalt abgestimmt sein. Ein Single-Haushalt braucht keinen Riesenkühlschrank und der Fernseher muss nicht die ganze Wand bedecken. Gerade bei Haushaltsgeräten, die einen lange begleiten, wie etwa Wasch- oder Spülmaschinen, lohnt es sich, auf Qualität und Energieeffizienz zu achten.

12. Ofen

Beim Ofen ist es energiesparender, das Umluftprogramm zu benutzen. Wer noch mehr Energie sparen möchte, kann die Restwärme des Backofens verwenden und den Ofen früher ausschalten. Ebenso ist der Verzicht auf das Vorwärmen des Ofens ein echter Stromspartipp. Bis zu 20 Prozent des Energieverbrauchs können hier eingespart werden.

13. Sparbrause

Wer beim Duschen einsparen möchte, hat mit einer Sparbrause das richtige Gadget an der Hand. Die Wassermenge wird dabei deutlich reduziert. Wird das Wasser mit Strom erhitzt, winkt innerhalb eines Jahres eine Ersparnis von bis zu 200 Euro.

14. Goodbye Stand-by

Es gibt zwei Arten von Leerlaufverlusten: den Stand-by-Modus und das sogenannte Schein-Aus. Während das Gerät im Stand-by jederzeit ohne längere Wartezeit wieder aktiviert werden kann, hält das Schein-Aus keine Nutzfunktion bereit. Unter anderem taucht dieser Effekt bei Anrufbeantwortern, Netzteilen, DSL-Routern und schnurlosen Telefonen auf. Auch hier gilt: Nur wenn die Elektrogeräte tatsächlich vom Stromnetz getrennt werden, verbrauchen sie keine Energie.

15. EU-Effizienzlabel

Um ein möglichst effizientes Gerät zu finden, helfen die EU-Energielabel. Auf den Etiketten finden Verbraucher neben den Effizienzklassen und dem jährlichen Stromverbrauch auch wichtige zusätzliche Eigenschaften. So wird etwa bei Kühlschränken, Spül- und Waschmaschinen die Geräuschentwicklung angegeben. Sich neue Apparate anzuschaffen ist zwar nicht ganz billig, aber die Betriebskosten einer alten, energiefressenden Maschine summieren sich über die Jahre. Die Anschaffung eines stromsparenden Neugeräts zahlt sich meist schon nach dem ersten Jahr aus.

16. Home Office energiesparend einrichten

Um im Home Office Strom zu sparen, achten Sie auf energieeffiziente Geräte. Verwenden Sie am besten einen Laptop statt eines Desktop-Computers. Mit einem Laptop verbrauchen Sie 50 bis 70 Prozent weniger Strom. Verzichten Sie auf Bildschirmschoner, sie verbrauchen unnötig Strom. Wählen Sie einen sonnigen Platz für ihren Schreibtisch, so können Sie weitestgehend auf eine weitere Beleuchtung verzichten. Nutzen Sie am besten energiesparende LEDs für die Schreibtischlampe. Für die energieeffiziente Kaffeepause eignen sich eine French Press oder ein Espressokocher für den Herd.

An diesen Stellen können Sie im Haushalt Strom sparen

Herd und Backofen

11% des gesamten Haushaltsstroms werden beim Kochen verbraucht. Wer beim Kochen und Backen nicht zu viel Strom „verbraten“ möchte, sollte diese einfachen Hinweise beachten:

  • Wasserkocher statt Herd
  • Mit Topfdeckel kochen
  • Topf und Herdplatte sollten die gleiche Größe haben
  • Wärmeisoliertes Kochgeschirr verwenden
  • Zum Aufwärmen Mikrowelle benutzen
  • Vorheizen von Backöfen vermeiden
Spülmaschine

Die Spülmaschine benötigt 6 % des Haushaltsstroms. Und obschon die landläufige Meinung anders ist: Von Hand zu spülen verbraucht deutlich mehr Wasser und Strom. Mit dem richtigen Gerät und den passenden Programmen lässt sich viel Wasser und Energie sparen. 

Stromspar-Tipps:

  • Spülmaschine statt Handwäsche
  • Spülmaschine nur voll beladen anstellen
  • In der Regel reicht eine Spültemperatur von 50°C
  • Sparprogramm nutzen
  • Keine Vorwäsche mit der Hand
  • Stark verschmutztes Geschirr einweichen
     
Kühlschrank

Kühlen und Gefrieren haben einen Anteil von 17 % am Stromverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts. 

Stromspar-Tipps:

  • Kühler Standort für den Kühlschrank
  • Mindestens 10 cm Abstand zur Wand
  • Richtige Größe: Kleiner Haushalt - kleines Gerät
  • Nicht überladen – 70 % Befüllung ist optimal
  • Gefrierschrank bzw. –fach Regelmäßig abtauen
  • Kühlschrank vor dem Urlaub ausräumen und abstellen
     
Fernseher / Multimedia-Geräte

13 % unseres Stroms verbrauchen Fernseher und Multimedia-Geräte – Tendenz steigend.

Stromspar-Tipps:

  • Je kleiner der Bildschirm, desto kleiner der Verbrauch
  • Helligkeit des  Bildschirms verringern
  • TV-Gerät mit Ausschalttaste wählen
  • Generell Stand-by vermeiden, etwa durch Steckdosenleisten mit Ausschalter
     
Beleuchtung

Der Anteil der Beleuchtung an unserem Gesamtstromverbrauch geht dank Energiesparlampen zurück. Er beträgt heute im Schnitt 11 %.

Stromspar-Tipps:

  • Alte Glühbirnen durch Energiesparlampen tauschen
  • Auf die Lichtfarbe achten: Energiesparlampen gibt es auch in weichen Lichtabstufungen
  • Energiesparlampen gibt es auch in Birnenform
  • Helligkeit ist am Lumen-Wert erkennbar
  • Auch Weihnachts- oder Gartenbeleuchtung mit LEDs wählen
     
Computer / Büro

Bürogeräte wie PC und Drucker verbrauchen 14 % unseres Haushaltsstroms. Anders als bei anderen Geräten gibt es für Computer und Laptop noch keine einheitlichen Energieeffizienzklassen. Dennoch gibt es auch im Büro viel Potenzial zum Strom sparen.

Stromspar-Tipps:

  • Beim Kauf auf die Label „Blauer Engel“, „Epeat Gold“ oder „TCO“ achten
  • Laptop statt Desktop-Rechner
  • Bei Desktop-Rechnern kleineren Monitor wählen
  • Helligkeit reduzieren
  • Bei Computer, Scanner, Drucker und Co. Stand-by vermeiden
     
Heizung

Auch wer mit Gas oder Öl heizt, benötigt Strom fürs Heizen. Denn die Umwälzpumpen, die für die Heizung benötigt werden, verbrauchen auch Strom – und das oftmals nicht zu knapp. An unserem Gesamtstromverbrauch haben sie im Schnitt einen Anteil von 7%.

Energiespar-Tipps:

  • Alte Heizungspumpen erneuern
  • Raumtemperatur um ein Grad senken
  • Heizkörper nicht mit Möbeln verstellen
  • Stoßlüften statt Fenster kippen
  • Programmierbare Thermostate verwenden
Heizung

Auch wer mit Gas oder Öl heizt, benötigt Strom fürs Heizen. Denn die Umwälzpumpen, die für die Heizung benötigt werden, verbrauchen auch Strom – und das oftmals nicht zu knapp. An unserem Gesamtstromverbrauch haben sie im Schnitt einen Anteil von 7%.

Energiespar-Tipps:

  • Alte Heizungspumpen erneuern
  • Raumtemperatur um ein Grad senken
  • Heizkörper nicht mit Möbeln verstellen
  • Stoßlüften statt Fenster kippen
  • Programmierbare Thermostate verwenden
Waschmaschine

Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht 5 % des Gesamtstroms beim Waschen. Viel Einsparen kann hier, wer mit niedrigen Temperaturen wäscht und einige weitere Tipps beachtet.

Stromspar-Tipps:

  • Waschmaschine nur voll befüllt anschalten
  • Auf Vorwäsche verzichten
  • Waschtemperatur von 20 bis 40°C reicht in der Regel aus
  • Flecken vorbehandeln
  • Stark verschmutzte Wäsche gleich in die Maschine
Wäschetrockner

Ein Wäschetrockner ist ein wahrer Stromfresser. Im Schnitt benötigt der Trockner 7 % unseres insgesamt verbrauchten Stroms.

Stromspar-Tipps: 

  • Wäsche gut schleudern 
  • Wenn möglich Wäsche lufttrocknen lassen
  • Trockner immer voll befüllt starten

Stromkosten senken, Klima schonen

Wer alle Energiespar-Tipps beherzigt, kann seine jährlichen Stromkosten um bis zu 478 Euro senken. Dabei wird nicht nur die Haushaltskasse entlastet, sondern auch mit einer jährlichen CO2–Ersparnis von 929 Kilogramm das Klima geschont.

So viel Geld und CO2 ersparen Sie sich mit diesen Maßnahmen im Haushalt
Sparmöglichkeit jährliche Ersparnis CO2-Ersparnis
Wasserkocher statt Herd 10 € 20 kg
Schnellkochtopf 17 € 34 kg
Öko-Spülprogramm 31 € 62 kg
Richtige Kühlschrank-Größe 38 € 52 kg
Kühlschrank-Temperatur senken 10 € 20 kg
Kleine PC- und TV-Monitore 33 € 65 kg
Stand-by vermeiden 100 € 200 kg
Energiesparlampe 19 € 36 kg
Niedrige Waschtemperaturen 110 € 220 kg
Heizungspumpe austauschen 110 € 220 kg
Ersparnis 478 €* 929 kg*

CHECK24 Energieexpertin Jenny Harms Jenny Harms
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