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Worauf muss ich achten, wenn sich meine Lebenssituation ändert?

Eine Veränderung der Lebenssituation kann Auswirkungen auf den Versicherungsschutz Ihrer privaten Unfallversicherung haben.

Erfahren Sie hier, wann Sie Ihren Versicherungsschutz anpassen oder den Versicherer informieren sollten:

  1. Heirat / Lebenspartnerschaft
  2. Kinder
  3. Volljährigkeit oder Wechsel ins Senioren-Alter
  4. Berufs- oder Arbeitsplatzwechsel
  5. Umzug, Namensänderung oder neue Kontoverbindung


Heirat / Lebenspartnerschaft

Wenn ein Versicherungsnehmer heiratet oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingeht, ist der nicht-versicherte Lebenspartner in einigen Tarifen für einen bestimmten Zeitraum prämienfrei mitversichert. Meistens gilt diese kostenlose Familien-Vorsorgeversicherung ab dem Zeitpunkt der Heirat oder Eintragung der anerkannten Lebensgemeinschaft für maximal zwölf Monate.

Versicherungsschutz für Partner befristet und eingeschränkt

Der Versicherungsschutz für den beitragsfrei mitversicherten Partner ist in der Regel stark eingeschränkt und gilt nur einige Monate. Nur mit einer Partner- oder Familienunfallversicherung verfügen Sie und Ihr Partner über einen dauerhaften und vollwertigen Unfallschutz.

Kinder

Im Rahmen der Familien-Vorsorge­versicherung gewähren viele Unfallversicherer bei einer Schwanger­schaft, Geburt oder Adoption ebenfalls für einen begrenzten Zeitraum von meist einem Jahr einen prämienfreien Versicherungs­schutz.

Beantragt der Versicherungsnehmer, im Rahmen der Familienvorsorge ein neugeborenes oder adoptiertes Kind in den Versicherungsvertrag mit aufzunehmen, verzichten die Versicherer in der Regel auf eine Gesundheitsprüfung. Die beitragsfreie Vorsorgeversicherung ist in der Regel auf eine festgelegte Versicherungssumme begrenzt.

Es empfiehlt sich allerdings für das Kind einen eigenen, vollwertigen Kinderunfallschutz abzuschließen. Denn Kinder sind besonders unfallgefährdet.

Bei Familiengründung Absicherung überprüfen

Wer eine Familie gründet, sollte die Absicherung für den Fall eines Unfalls oder Todes überprüfen. Geprüft werden sollte, ob die einst gewählte Versicherungssumme einer Unfallversicherung einen ausreichenden Invaliditätsschutz bietet und ob die bezugsberechtigten Personen für eine Todesfallleistung geändert werden müssen.

Für den Todesfall sollten Angehörige zudem mit einer Risikolebensversicherung abgesichert werden.

Volljährigkeit oder Wechsel ins Senioren-Alter

Da das Unfallrisiko altersabhängig ist, nehmen die Unfallversicherer eine Beitragsänderung vor, wenn ein versichertes Kind das 18. Lebensjahr vollendet. Eine weitere altersabhängige Beitragsanpassung erfolgt, wenn der Versicherte als Senior gilt. Diese Altersgrenze liegt meist bei 65 Jahren. In beiden Fällen werden Sie vom Versicherer über die Änderungen informiert.

Berufs- oder Arbeitsplatzwechsel

Wenn die versicherte Person den Beruf wechselt, muss der Versicherer darüber informiert werden. Es wird dann geprüft, ob die neue berufliche Tätigkeit mit einem höheren oder niedrigeren Unfallrisiko verbunden ist. Je nach Berufsrisiko (Gefahrengruppeneinteilung nach dem Berufsgruppenverzeichnis) kann eine Beitragserhöhung oder -senkung die Folge sein.

Umzug, Namensänderung oder neue Kontoverbindung

Wenn Sie umziehen oder sich Ihr Name ändert, sollten Sie dem Versicherer Bescheid geben. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie auch zukünftig wichtige Mitteilungen erhalten. Auch eine neue Kontoverbindung sollten Sie zeitnah melden, damit Sie bei einer Einzugs­ermächtigung keinen Zahlungsverzug riskieren.

Online-Vertragsänderung mit CHECK24

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