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Welche Unternehmen nutzen Ökostrom?

01.08.2019

Unternehmen benötigen enorm viel Strom. Der Energiekonsum von Unternehmen macht einen Großteil der verbrauchten Elektrizität aus. Welche energieintensiven Unternehmen, etwa amerikanische Internetfirmen oder bekannte deutsche Großkonzerne, beziehen bereits Ökostrom – und warum ist das so wichtig?

Eine umweltbewusste Energieversorgung mit Ökostrom

Unter Ökostrom versteht man jene Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen, wie Solarenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse, gewonnen wird. Indem wir auf Energieerzeugungen durch Kernspaltung oder Kohleverbrennung verzichten, schützen wir unsere Umwelt vor schadstoffreichen Belastungen. Besonders namehafte Weltkonzerne können hierbei viel bewirken – damit die Energiewende in großen Schritten vorangeht. Der deutsche Strommix besteht aktuell noch zu 38,5 Prozent aus erneuerbaren Energien, 24,4 Prozent aus Braunkohle, 15,2 Prozent aus Steinkohle, 13,2 Prozent aus Kernenergie und zu 8,4 Prozent aus Erdgas. Gerade nukleare Energieträger können unserer Umwelt dabei erhebliche, irreversible Schäden zufügen. Neben der komplizierten Frage nach einer bestmöglichen Endlagerung radioaktiver Abfallprodukte existiert außerdem die berechtigte Sorge um eventuelle Zwischenfälle in Atomkraftwerken. Daher bedarf es einer vollständigen Wende hin zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

Warum sollten Unternehmen Erneuerbare Energien nutzen?

Bei einer ökologisch unbedenklichen Stromerzeugung werden keine fossilen Ressourcen verwendet. Die begrenzt zur Verfügung stehenden Rohstoffe unseres Planeten werden auf diese Weise nachhaltig geschützt. Zudem erfolgt die Energiegewinnung CO2-neutral und somit absolut emissionsfrei. Nachhaltigkeit zählt zu den absoluten Trends des 21. Jahrhunderts: Neben Bio-Produkten in Supermärkten und dem Car-Sharing, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut, findet sich in der Energiewirtschaft zunehmend Ökostrom als genutzte Ressource. Sauberer Strom wird von vielen Unternehmen nicht nur zu Marketingzwecken verwendet, sondern steht in Zeiten der Ressourcenknappheit und des fortschreitenden Klimawandels für eine völlig neue Unternehmensphilosophie. Doch welche Firmen machen ihre Energiebilanz tatsächlich öffentlich für Sie einsehbar?

Amerikanische Unternehmen und Ökoenergie

Google und Facebook bald mit 100% Ökostrom

Während Apple der Vorreiter in Bezug auf Ökostrom ist, möchte nun auch Google gänzlich auf Energie aus erneuerbaren Energieträgern umsteigen. Genauso greift Facebook bei 67 Prozent seines Energiebedarfs auf grünen Strom zurück und strebt zukünftig die 100-Prozent-Marke an.

Apple setzt auf Solaranergie und wird zum Stromanbieter

Gemeinsam mit Google steht Apple an der Spitze der Unternehmen, die grünen Strom verwenden. 2016 gründete Apple ein Tochterunternehmen namens Apple Energy LLC, mit dem der Konzern seitdem selbst als Ökostromanbieter am Markt platziert ist – und so für ein ökologisches Umdenken sorgt. Auf diese Weise kommt nicht nur Ihr Smartphone von der Marke Apple, sondern die Energie, die es jeden Tag benötigt, gleich mit. Das Unternehmen selbst setzt dabei vor allem auf Solarenergie: Für seine hochkomplexen Rechenzentren wird Strom aus Sonnenlicht erzeugt. Zudem investierte Apple rund 850 Millionen US-Dollar in einen 130 Megawatt-Solarpark, der klimaneutrale Energie aus Sonnenlicht speist. Und auch bei neuen Apple Stores, wie der kürzlich in San Francisco eröffneten Filiale, wird Tageslicht durch intelligente Glasböden und Glasdächer in Strom umgewandelt.

Welche Unternehmen nutzen keinen Ökostrom?

Auch wenn bereits viele Unternehmen rund um den gesamten Globus nachgerüstet haben und verantwortungsvoll für die notwendige Nachhaltigkeit eintreten, haben hierbei trotzdem noch viele Firmen einen deutlichen Nachholbedarf. Folgende Unternehmen verwenden keinen oder kaum Ökostrom:

  • Microsoft
  • IBM
  • Amazon
  • Samsung
  • Netflix
  • Pinterest
  • Spotify

Unternehmen wie Microsoft, IBM, Amazon oder Samsung sind die Schlusslichter in der Ökostromentwicklung und liegen aktuell bei Anteilen von 11 bis 32%. Bei Netflix, Pinterest und Spotify (verwenden AWS-Cloud), die auf Kohle- und Atomstrom zurückgreifen, lässt die Energiewende noch auf sich warten.

Welche deutsche Unternehmen verwenden Ökostrom?

Auch zahlreiche Unternehmen hierzulande versuchen ihre Umweltbilanz bereits zu verbessern und somit ihren Teil zur klimaneutralen Energiewende beizusteuern.

  • Ritter Sport: Das Unternehmen produziert seine Ware schon seit Jahren ausschließlich mit Ökostrom und bekennt sich zu einem nachhaltigen Handel sowie umweltbewussten Import der Rohstoffe. Ein ressourcenschonender Energiemix aus Sonne, Wind und Biomasse sichert hierbei die umweltfreundliche Produktion des Schokoladenherstellers.
  • Deutsche Post: Im Rahmen des Umweltschutzprogrammes „GoGreen“ hat die Deutsche Post die Umweltziele erreicht und bietet an, Briefe völlig klimaneutral zu versenden.
  • Deutsche Bahn: Das Verkehrsunternehmen möchte den Ökostromanteil von 42 Prozent bis zum Jahr 2030 auf 70 Prozent erhöhen. Seit 2018 fahren bereits alle Passagiere im Fernverkehr mit 100 Prozent Ökostrom. Zudem unterstützt die DB zahlreiche Projekte zum Artenschutz, zum Beispiel stellt sie Imkern kostenlos Grünflächen zur Verfügung.
  • BMW Group: Das Unternehmen will ab 2020 weltweit ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien beziehen (laut Nachhaltigkeitsbericht betrug Ende 2016 der Anteil noch 63 Prozent) und kommt damit ihrem Ziel einer CO2-freien Produktion deutlich näher.
  • REWE: Der Supermarkt deckt annährend seinen gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Energien.
  • ALDI SÜD: Auch Aldi versorgt alle Filialen, Verwaltungsstandorte und Logistikzentren mit grüner Energie. Zudem verringert das Unternehmen seinen CO2-Ausstoß und setzt auf einen klimaneutralen, verantwortungsvollen Handel ihrer Waren. Die Filialen werden größtenteils mit selbst erzeugten Solarstrom versorgt. Zudem kompensiert Aldi Süd entstandenes CO2 in verschiedenen Klimaschutzprojekten. Aldi Süd ist neben IKEA Deutschland ebenfalls Mitglied der „Klimaschutz Unternehmen“.
  • VAUDE: Das Outdoor-Unternehmen hat das Thema Nachhaltigkeit fest in der Unternehmensstrategie verankert und verwendet ausschließlich Strom aus regenerativen Quellen. Zudem kompensiert das Unternehmen seinen gesamten CO2-Verbrauch durch die Investition in Klimaschutz- und Aufforstungsprojekte. Seit 2012 darf sich Vaude klimaneutrales Unternehmen nennen.
  • IKEA Deutschland: Auch bei der Möbelkette IKEA wird das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben. So erzeugt der Möbelhersteller insgesamt 73 Prozent des gesamten Energiebedarfs selbst und bietet weltweit Ladestationen für Elektroautos an. Bei IKEA Freiburg können Kunden sich sogar kostenlos ein Elektroauto mieten, um ihre Möbel nach Hause zu transportieren. Bei der Möbelproduktion setzt das Unternehmen vermehrt auf nachhaltige Rohmaterialen. IKEA Deutschland gehört zum Verband „Klimaschutz Unternehmen“, der sich für Klimaschutz und Energieeffizienz einsetzt.

Entrepreneurs for Future

Unter dem Namen “Entrepreneurs for Future” haben sich Unternehmen und Start-Ups zusammengeschlossen, die den Klimaschutz in Deutschland vorantreiben wollen. Die Idee entstand aus der Fridays-for-Future-Bewegung. Die Unternehmer fordern bessere politische Rahmenbedingungen, um mehr klimaschonende Technologien und Geschäftsmodelle zu fairen Wettbewerbsbedingungen zu realisieren. Sie haben eine Stellungnahme zu den Protesten für mehr Klimaschutz erstellt, die online von weiteren Unterstützern unterzeichnet werden kann.

 

Klimaschutz-Unternehmen

Die Vorreiter-Initiative „Klimaschutz-Unternehmen e.V.“ besteht aus 37 Unternehmen, die sich zum Ziel gesetzt haben Klimaschutz und Energieeffizienz voranzutreiben. Dieses Engagement lassen sich die Mitglieder regelmäßig durch externe Gutachter nachweisen. Sie bekennen sich nachdrücklich zu den klimapolitischen Zielen Deutschlands. Die bekanntesten Mitglieder sind Aldi Süd und IKEA Deutschland. In folgendem Praxisbeispiel kann man sehen, wie viel Unternehmen sparen können, wenn sie aus der Grundversorgung zu einem Ökostromanbieter wechseln.

Praxisbeispiel

Stromkosten von Unternehmen mit Grundversorger vs. Ökostrom
Versorger Preis / Jahr Ersparnis zum Grundtarif
Stadtwerke München (Ersatzversorgung) 26.170,90 €
enviaM (konventioneller Stromtarif) 22.094,73 € 4.076,17 €
E.ON (Ökostromtarif) 22.501,36 € 3.669,54 €
Jahresverbrauch: 90.000 kWh, Stand 22. Februar 2018

Anreize für die Umstellung von Ökostrom in Unternehmen

  • Image: Mit der Nutzung nachhaltiger Energiequellen lässt sich das Unternehmensbild positiv beeinflussen. Bei der Wahl des Versorgers achten die Kunden nicht nur auf den Geldbeutel. Auch ökologische Aspekte sind wichtig.
  • Kosteneinsparung: Der steigende Wettbewerb von Erneuerbaren Energien führt zu sinkenden Preisen (Ökostrom ist inzwischen günstiger als Gas, Kohle und Öl).
  • Preissicherheit: Schutz vor Preiserhöhungen.

 

Stromanbieter vergleichen – jetzt auf Ökostrom umsteigen

Mit ein paar Klicks machen auch Sie Ihr Unternehmen grüner und sparen gleichzeitig Kosten. Viele Ökostromtarife stellen besonders im Vergleich zur Grundversorgung eine deutliche Ersparnis pro Jahr dar. Aber der Preis alleine sollte nicht entscheiden: Verbraucher achten auch auf die Herkunft des Stroms. Hierbei helfen die unterschiedlichen Gütesiegel und Ökostromzertifikate. Werden Sie aktiv und vergleichen jetzt, wie hoch Ihr Sparpotenzial bei einem Wechsel zu den Ökostromanbieter ist. Ein Stromanbieterwechsel lohnt sich vor allem bei energieintensiven Unternehmen. Die Kombination aus Ökostrom/ Nachhaltigkeit (umweltbewusste Markenidentität) und Kostenersparnis dürfte jedoch am innovativsten sein.

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