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Zweirichtungszähler

28.01.2020

Zweirichtungszähler kommen bei Betreibern von Photovoltaikanlagen zum Einsatz. Die Zähler verfügen über zwei Zählwerke und können sowohl den Strom, den Sie in das öffentliche Netz einspeisen, als auch den Strom, den Sie aus dem Stromnetz beziehen, messen. Betreiber einer Photovoltaikanlage können mit einem Zweirichtungszähler auf zwei separate Zähler verzichten und Platz im Zählerschrank sparen.

 

Das Wichtigste zuerst:

  1. Ein Zweirichtungszähler ist eine Kombination aus Einspeisezähler und Bezugszähler.
  2. Betreiber von Photovoltaikanlagen können den Zweirichtungszähler beim Netzbetreiber oder Stromanbieter mieten.
  3. Saldierende Zähler können Strom auf allen Phasen messen und sind deshalb für Anlagenbetreiber von Vorteil.

Zweirichtungszähler – was ist das?

Es gibt verschiedene Arten von Stromzählern. Um die Funktionsweise eines Zweirichtungszählers nachvollziehen zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Funktionen die einzelnen Stromzähler erfüllen:

Einspeisezähler

Erfasst die Strommenge, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Bezugszähler

Erfasst die Strommenge, die aus dem öffentlichen Stromnetz für den Eigenverbrauch bezogen wird.

Ertragszähler

Erfasst den Strom, der von der Photovoltaikanlage insgesamt produziert wird.

Ein Zweirichtungszähler ist eine Kombination aus Einspeisezähler und Bezugszähler. Der Zweirichtungszähler vereint also zwei einzelne Zähler und die jeweilige Funktion, die dieser erfüllt. Ein Zählwerk erfasst, wie viel Strom in das öffentliche Netz eingespeist wird. Ein zweites Zählwerk misst den Haushaltstrom, der aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen wird. Im Ausland eingesetzte Zähler, die vorwärts und rückwärts laufen können, je nachdem ob Strom eingespeist oder bezogen wird, sind in Deutschland eher unüblich. Anlagenbetreiber, die den produzierten Strom ihrer Solaranlage selbst nutzen wollen, sollten einen saldierenden Zähler nutzen. Diese können Strom auf allen Phasen messen und summieren.

Wie funktioniert ein Zweirichtungszähler?

Der Zweirichtungszähler übernimmt die Funktion des Einspeisezählers und des Bezugszählers. Er misst sowohl den durch die Photovoltaikanlage produzierten Strom, der der in das Netz eingespeist wird als auch die Strommenge, die aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen wird. Gleichzeitig wird auch der Eigenverbrauch an selbst produziertem Solarstrom berücksichtigt. Der Wechselrichter wandelt dabei den gewonnenen Gleichstrom aus der Solaranlage in Wechselstrom um. Nur so kann der Strom selbst genutzt werden oder auch in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Zweirichtungszähler Infografik

Wozu ist ein Zweirichtungszähler notwendig?

Es ist eine Vorgabe der Bundesnetzagentur, dass jede Strommenge, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist oder entnommen wird, erfasst und genau gemessen werden muss. Das soll eine genaue Abrechnung ermöglichen. Der Anlagenbetreiber soll für den eingespeisten Strom eine entsprechende Einspeisevergütung erhalten. Gleichzeitig wird auch der Strom gemessen, der beim Stromanbieter eingekauft wird und kann entsprechend abgerechnet werden.

 

Zweirichtungszähler richtig ablesen

Verschiedene Typen von Zweirichtungszählern zeigen den Zählerstand unterschiedlich an: Mechanische Zähler zeigen den Stand für den Bezug und die Einspeisung separat an und sind entsprechend leicht abzulesen.

Elektronische Zähler zeigen dagegen eventuell nur einen Zählerstand an. Die Anzeige wechselt dabei in der Regel zwischen Strombezug und Stromeinspeisung. Der Vermieter des Zweirichtungszählers kann bei Problemen weiterhelfen.

Was kostet ein Zweirichtungszähler?

Der jeweilige Netzbetreiber oder Stromanbieter stellt den Zweirichtungszähler gegen eine Miete zur Verfügung. In diesem Fall wird auch die regelmäßige Eichung vom Netzbetreiber übernommen. Die Kosten für die Miete eines Zweirichtungszählers belaufen sich auf ungefähr 40 Euro jährlich.

Vor- und Nachteile von Zweirichtungszählern

Die Zweirichtungszähler haben einen Vorteil: Sie sind platzsparender im Vergleich zu zwei einzelnen Zählern. Zudem sind oftmals Fernabfragen möglich und die Wartung wird ebenfalls übernommen. Ein Nachteil besteht in der Pflicht, den Zweirichtungszähler zu mieten. Der Verbraucher hat nicht die Möglichkeit, sich ein kostengünstigeres Gerät zu kaufen. Die jährlichen Mietkosten können zudem höher ausfallen als bei zwei einzelnen Zählern. Der Wechsel des Stromanbieters ist darüber hinaus automatisch mit einem Wechsel des Zweirichtungszählers verbunden, da das gemietete Gerät Eigentum des jeweiligen Anbieters bleibt.

Platzsparend

Wartung wird übernommen

Höhere Mietkosten

Bei Stromanbieterwechsel muss der Zähler ebenfalls gewechselt werden

Ein Stromanbieterwechsel mit einem Zweirichtungszähler ist über CHECK24 nicht möglich


CHECK24 Energieexpertin Johanna Röttig Johanna Röttig
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