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Private Krankenversicherung wechseln

Sind Sie unzufrieden mit Ihrer privaten Krankenversicherung (PKV)? Etwa weil Ihre Beiträge im Vergleich zu den versicherten Leistungen zu hoch sind? Dann sollten Sie regelmäßig prüfen, ob Sie in einen günstigeren Tarif Ihrer Versicherungsgesellschaft wechseln können – vor allem, wenn Sie Ihren Vertrag bereits vor einigen Jahren abgeschlossen haben. In Ausnahmefällen kann es auch empfehlenswert sein, zu einem anderen Versicherer zu wechseln.

Wechselmöglichkeiten:

Das Tarifwechselrecht in der privaten Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung gibt es ein gesetzliches Tarifwechselrecht. Das heißt, Sie haben jederzeit das Recht, in einen anderen Tarif Ihres Versicherers zu wechseln. Ihr Anbieter darf Ihnen für eine solche Tarifoptimierung keine Kosten in Rechnung stellen. Dies regelt das Versicherungsvertragsgesetz im Paragraf 204 (§ 204 VVG). Bei einer Beitragserhöhung ist die private Krankenkasse sogar dazu verpflichtet, Sie über dieses Recht zu informieren.

Interner Tarifwechsel ohne Gesundheitsprüfung

Bei einem internen Tarifwechsel müssen Sie keine erneute Gesundheitsprüfung durchlaufen. Ihr aktueller Gesundheitszustand hat daher keinen Einfluss auf die Höhe der Beiträge. Dies gilt jedoch nur unter einer Bedingung: Sie wechseln in einen Tarif, der keine höheren Leistungen als Ihr bisheriger Tarif bietet.

Möchten Sie allerdings in einen Tarif wechseln, der mehr Leistungen bietet, wie etwa eine höhere Erstattung bei Zahnersatz, müssten Sie vor einem Wechsel Gesundheitsfragen beantworten. Bei gesundheitlichen Problemen kann dies dazu führen, dass die Krankenkasse einen Risikozuschlag verlangt oder die Zusatzleistungen vom Versicherungsschutz ausnimmt.

Die Versicherungsgesellschaft hat in diesem Fall auch das Recht, eine Wartezeit von einigen Monaten festzulegen, bevor Sie Leistungen in Anspruch nehmen können.

Das bringt ein Tarifwechsel

Ein interner Tarifwechsel kann besonders nach höheren Beitragssteigerungen in einem Tarif sinnvoll sein – wenn beispielsweise die Gesellschaft den Tarif für Neukunden geschlossen hat. Wechseln Sie dann in einen günstigeren Tarif Ihres Anbieters, kann dies den Versicherungsbeitrag deutlich senken.

Wechsel des PKV-Anbieters sorgfältig prüfen

Haben Sie eine private Krankenversicherung abgeschlossen, können Sie auch in den Tarif eines anderen PKV-Anbieters wechseln. Hier sollten Sie jedoch sorgfältig prüfen, ob sich ein Wechsel tatsächlich lohnt. Denn bei einem Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft würden Sie einen Teil der angesparten Alterungsrückstellungen – auch Altersrückstellungen genannt – verlieren, die im Alter für stabile Beiträge sorgen.

Zudem müssen Sie – wie bei einem internen Wechsel zu einem höherwertigen Tarif – erneut eine Gesundheitsprüfung durchlaufen.

Bei gesundheitlichen Problemen müssten Sie damit rechnen, dass die Versicherung Risikozuschläge auf den Beitrag erhebt oder bestimmte Leistungen ausschließt. Sie sollten daher eine bestehende private Krankenversicherung erst dann kündigen, wenn Sie einen neuen Vertrag abgeschlossen haben.

Kündigungsfrist beachten

Beachten Sie bei einer Kündigung die Kündigungsfrist: Diese beträgt drei Monate zum Ende eines Versicherungsjahrs, das bei vielen Versicherern mit dem Kalenderjahr identisch ist. Das heißt, Sie müssen in der Regel bis zum 30. September eines Jahres kündigen, um ab Beginn des folgenden Jahres zu einer anderen Versicherung zu wechseln.

Erhöht die Versicherung den Beitrag, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Sie können Ihren Vertrag dann innerhalb von zwei Monaten kündigen, nachdem Sie über die Erhöhung informiert worden sind.

Tipp:

Möchten Sie zu einem anderen Anbieter wechseln und Ihre bestehende private Krankenversicherung kündigen, sollten Sie dies schriftlich erledigen. Am besten senden Sie Ihre Kündigung per Einschreiben mit Rückschein. Dann haben Sie einen Beleg, dass Ihre Kündigung bei der Versicherung eingegangen ist.

Der Wechselprozess der privaten Krankenversicherung

Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung zur PKV

Wenn Sie als Angestellter ein Gehalt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze haben, sind Sie versicherungsfrei. Sie können dann von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung wechseln. Ein Wechsel ist möglich, sobald Ihr Jahresgehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt: Also nach Antritt einer entsprechend bezahlten Stelle oder nach einer Gehaltserhöhung, die Ihr Gehalt über diese Grenze anhebt.

Als Beamter, Selbstständiger und Freiberufler können Sie in jedem Fall eine private Krankenversicherung abschließen – unabhängig von der Höhe Ihres Einkommens.

Beratung durch unsere Experten

Möchten Sie Ihre private Krankenversicherung überprüfen oder von der gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV wechseln? Lassen Sie sich vor einem Wechsel von den CHECK24-Experten für die private Krankenversicherung beraten. Unsere Kundenberater prüfen gerne zusammen mit Ihnen, ob sich ein interner Tarifwechsel oder ein Wechsel des Anbieters für Sie persönlich lohnt.

Dabei können Sie mit unserem Vergleich eine hohe Beitragsersparnis erzielen. Unser Angebot ist für Sie völlig unverbindlich und kostenlos – rufen Sie uns ganz einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.