Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 12 75 Hilfe und Kontakt
Ihre persönliche Versicherungsberatung
089 - 24 24 12 75

Montag - Sonntag von 8:00 - 20:00 Uhr

 

Gerne kontaktieren Sie uns per E-Mail:
pflege@check24.de

Pflegezusatzversicherung
Vergleich

  • Finanzielle Sicherheit im Pflegefall
  • Tarife kostenlos und unverbindlich vergleichen
Erstinformation - CHECK24 ist immer für Sie da, Ihr unabhängiger Versicherungsmakler und vielfacher Testsieger
CHECK24 Bewertungen
CHECK24 Versicherungen
4,9 / 5
14.580 Bewertungen
(letzte 12 Monate)
CHECK24 ist Testsieger
 
 
Unsere Partner
Previous
Next

Pflegezusatzversicherung

Pflegeversicherung im Video einfach erklärt:
Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung sorgen Sie finanziell für den Pflegefall vor. Denn die Bevölkerung wird immer älter. Im Jahr 2030 wird es nach aktuellen Prognosen in Deutschland mehr als 3,4 Millionen Menschen geben, die pflegebedürftig sind. 

Unabhängig davon, ob Sie privat oder gesetzlich krankenversichert sind: Die Leistungen der gesetzlich vorgeschriebenen Pflegepflichtversicherung reichen bei weitem nicht aus: Im Pflegefall droht eine Versorgungslücke.

Sollten Sie pflegebedürftig werden, müssen Sie bei den Pflegekosten mit einem hohen Eigenanteil rechnen – vor allem für einen Platz in einem Pflegeheim. Unabhängig von der Schwere Ihrer Pflegebedürftigkeit müssen Sie je nach Heim mit rund 1.500 Euro rechnen, die Sie jeden Monat aus eigener Tasche zahlen müssen. Um diese Pflegelücke abzusichern, ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll.

Tipp:
Sichern Sie Ihre Angehörigen ab: Mit einer Pflegezusatzversicherung verhindern Sie, dass beispielsweise Ihre Kinder für Sie aufkommen müssen. Das könnte der Fall sein, wenn Ihre eigenen Einkünfte und Ersparnisse die Pflegekosten nicht abdecken.

Die Formen der Pflegezusatzversicherung

Es gibt die Pflegezusatzversicherung in drei Varianten: Als Pflegetagegeldversicherung, Pflegekostenversicherung oder Pflegerentenversicherung.

Die häufigste Form ist die Pflegetagegeldversicherung. Sie zahlt im Pflegefall ein Pflegegeld aus, das sich nach dem Pflegegrad richtet und frei verwendet werden kann. Die Höhe des versicherten Pflegegeldes kann man bei Abschluss eines Vertrags in der Regel selbst wählen.

Die Pflegekostenversicherung deckt nur die tatsächlich anfallenden Pflegekosten ab. Während Versicherte mit einer Pflegetagegeldversicherung frei über ihr Pflegetagegeld verfügen können, müssen bei der Pflegekostenversicherung Rechnungen eingereicht werden, damit die Kosten erstattet werden. Bei einer häuslichen Pflege wird wenig oder überhaupt nicht geleistet.

Die Pflegerentenversicherung wird von privaten Lebensversicherern angeboten und zahlt im Pflegefall eine lebenslange Pflegerente aus. Sie ist allerdings die teuerste Variante der privaten Pflegevorsorge. Die Beiträge können bei vergleichbaren Leistungen sogar zwei bis drei Mal so hoch sein wie bei einer Pflegetagegeldversicherung.

 

Die Varianten im Überblick

  Pflegetagegeldversicherung Pflegekostenversicherung Pflegerentenversicherung
Leistungen im Pflegefall Monatliches Pflegegeld Erstattung der Pflegekosten bis zu einer bestimmten Höhe Monatliche Rente
Leistung frei verfügbar
Nur Erstattung von nachgewiesenen Kosten

Staatlicher Zuschuss
(Pflege-Bahr)
Bei bestimmten Tarifen: 5 Euro pro Monat

Höhe der Beiträge Vergleichsweise gering Vergleichsweise gering Vergleichsweise hoch
Stabilität der Beiträge Beiträge können steigen. Beiträge können steigen. Beiträge bleiben in der Regel stabil.
Wie lange müssen
Beiträge gezahlt
werden?
Lebenslang
Je nach Tarif bis zum Pflegefall
Lebenslang Bis zum Pflegefall
Oft gibt es eine Altershöchstgrenze.
Gesundheitsfragen
Ausnahme: Pflege-Bahr-Tarife

 

Häufige Fragen

Was leistet eine Pflegezusatzversicherung?

Eine Pflegezusatzversicherung zahlt im Pflegefall eine vereinbarte Leistung aus. In der Regel zahlt die Zusatzversicherung ein Pflegetagegeld, dessen Höhe sich nach dem Pflegegrad richtet. Abhängig vom Tarif leistet die Versicherung in sämtlichen Pflegegraden oder erst ab einem bestimmten Grad. Über das Tagegeld können Sie frei verfügen.

Wer sollte eine Pflegezusatzversicherung abschließen?

Eine Pflegezusatzversicherung ist für praktisch jeden zu empfehlen. Da die Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung im Ernstfall nicht ausreichen, sollte jeder privat vorsorgen. Das gilt sowohl für gesetzlich als auch privat Krankenversicherte.

Wie hoch sollte das Pflegegeld sein?

Wie hoch das Pflegetagegeld sein sollte, hängt vor allem von Ihren Einkünften ab. Bei einer stationären Pflege müssen Sie mit einem Eigenanteil von durchschnittlich 1.500 Euro rechnen. Davon können Sie Ihre regelmäßigen Einnahmen abziehen – etwa Rentenzahlungen oder Kapitalerträge. Den restlichen Teil sollten Sie über das Pflegetagegeld absichern.

Welche Pflegegrade gibt es?

Die Pflegepflichtversicherung und Pflegezusatzversicherung unterscheiden fünf verschiedene Pflegegrade. Dabei gilt: Je mehr Unterstützung man im Alltag benötigt, desto höher sind der Pflegegrad sowie die Leistungen, die ausbezahlt werden.
 

Pflegegrad

Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

1

geringe Beeinträchtigung

2

erhebliche Beeinträchtigung

3

schwere Beeinträchtigung

4

schwerste Beeinträchtigung

5

schwerste Beeinträchtigung
besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung


Bis zur Pflegereform, die am 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist, wurde die Pflegebedürftigkeit anhand von Pflegestufen gemessen. Die Pflegegrade ersetzen die bisherigen Pflegestufen.

Gibt es eine staatliche Förderung?

Der Staat fördert die private Vorsorge für den Pflegefall – allerdings nur bei speziellen Pflege-Bahr-Verträgen. Wer monatlich mindestens zehn Euro in einen solchen Vertrag einzahlt, erhält einen Zuschuss von fünf Euro.

Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und noch keine Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung erhält, kann einen Pflege-Bahr abschließen. Da beim Abschluss keine Gesundheitsfragen gestellt werden dürfen, ist das Risiko von künftigen Beitragserhöhungen hoch.

Zudem sind die Leistungen in der Regel vergleichsweise niedrig: Im Pflegegrad 5 kann etwa ein monatliches Pflegegeld von maximal 600 Euro abgesichert werden. Außerdem gibt es stets eine Wartezeit von fünf Jahren. Eine nicht geförderte private Pflegezusatzversicherung ist daher als Vorsorge meist sinnvoller.

Der CHECK24 Pflegezusatzversicherung Vergleich

Vergleichen Sie private Pflegezusatzversicherungen mit dem Online-Vergleich von CHECK24 – ganz einfach, schnell und bequem. Mit unserem Vergleichsrechner können Sie zahlreiche Tarife miteinander vergleichen und dabei bis zu 65 Prozent sparen.

Haben Sie noch Fragen rund um das Thema Pflegeversicherung? Unsere Experten sind auf die Pflegezusatzversicherung spezialisiert und beraten Sie gerne persönlich zu Ihrem individuellen Absicherungsbedarf. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an – wir sind an jedem Tag der Woche für Sie da.

Ihre Vorteile bei CHECK24:

  • Zahlreiche Tarife auf einen Blick
  • Schnell und einfach vergleichen
  • Experten beraten Sie kostenlos zur Pflegezusatzversicherung
  • Unverbindliches Angebot direkt online anfordern

CHECK24 – Deutschlands größtes Vergleichsportal

  • Transparent

    Mit nur wenigen Klicks bieten wir Ihnen einen Überblick über Preise und Leistungen von tausenden Anbietern

  • Kostenlos

    Für Kunden ist unser Service kostenlos. Wir finanzieren uns über Provisionen, die wir im Erfolgsfall von Anbietern erhalten

  • Erfahren

    Seit 1999 haben unsere Experten über 15 Millionen Kunden beim Vergleichen und Sparen geholfen