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Private Krankenversicherung
für Studenten im Vergleich

  • Beste Leistungen während des Studiums
  • Günstige Studententarife
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Das Wichtigste zusammengefasst

  • Private Krankenversicherungen bieten spezielle Studententarife, die oftmals günstiger und leistungsstärker sind als die gesetzliche Krankenversicherung.
  • Jeder Student kann innerhalb von drei Monaten nach Studienbeginn in die PKV wechseln. Auch während des Studiums besteht zu bestimmten Gelegenheiten die Möglichkeit, in die PKV zu wechseln.
  • Wollen sich Studienanfänger nach ihrem Studium weiter privat versichern, lohnt es sich frühzeitig in die PKV zu wechseln.
  • Wer nach seinem Studium ein Angestelltenverhältnis beginnt und weniger als 64.350 Euro verdient oder arbeitslos wird und ALG I bezieht, muss automatisch zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorteile
  2. Kosten
  3. Wann lohnt sich die PKV für Studierende?
  4. Wechsel in die PKV
  5. Auslandsstudium/-semester und Urlaub
  6. Sparmöglichkeiten
  7. Alternative zur PKV
  8. Nach dem Studium
  9. Fazit
  10. Häufige Fragen

Vorteile: Davon profitieren Studierende bei einer PKV im Vergleich zur GKV

Die Leistungen einer privaten Krankenversicherung sind je nach Tarif deutlich besser als die der gesetzlichen Krankenversicherung. Viele Anbieter von privaten Krankenversicherungen bieten außerdem speziell vergünstigte Studententarife an, die weniger kosten als die gesetzliche Krankenversicherung. Da Studierende später oftmals in gut bezahlten Berufen arbeiten oder selbstständig werden, profitieren sie häufig davon, die Gesundheitsfragen für die Aufnahme in die PKV im jüngeren Alter beantwortet zu haben.

Kosten: Mit diesen Beiträgen solltest du rechnen

Die Kosten einer privaten Krankenversicherung fallen für Studierende – aufgrund von speziellen Studententarifen - deutlich geringer aus als etwa für Selbstständige. Je nach Höhe der Leistungen und der Selbstbeteiligung sowie dem Alter und dem Gesundheitszustand der versicherten Person können sich die Kosten allerdings stark unterscheiden.

Bereits für unter 100 Euro pro Monat können Studierende in einer privaten Krankenversicherung bessere Leistungen als in der GKV erhalten. Entscheidet man sich für eine höhere Selbstbeteiligung, gibt es private Krankenversicherungen bereits ab etwa 70 Euro pro Monat.

Reicht man während eines Jahres keine Rechnungen ein, kann man in vielen Tarifen eine Beitragsrückerstattung erhalten, durch die die effektiven Kosten für die Krankenversicherung noch niedriger liegen. Damit lohnt sich eine PKV besonders für junge Menschen, die im Regelfall deutlich seltener zum Arzt müssen.

Zum Vergleich: In der gesetzlich studentischen Krankenversicherung kommen Kosten von etwa 108 Euro pro Monat auf dich zu. Diese setzen sich zusammen aus den Beiträgen zur Krankenkasse, dem Zusatzbeitrag und dem Beitrag zur Pflegekasse. Bist du 30 Jahre oder älter, fallen die Kosten in der Regel deutlich höher aus. Nicht selten belaufen sie sich dann auf mehr als 200 Euro pro Monat, da der reguläre Mindestbeitrag bezahlt werden muss und keine Sonderkonditionen für Studenten mehr angeboten werden.

Solltest du Fragen zu den Kosten einer PKV in deiner speziellen Situation haben, beraten dich unsere Experten gerne unverbindlich per Telefon oder E-Mail.

Wann lohnt sich die PKV für Studierende?

Möchtest du während deines Studiums von höheren Leistungen deiner Krankenversicherung profitieren, ist die PKV grundsätzlich attraktiv. Zusätzlich zu den höheren Leistungen der privaten Krankenversicherung kann sie für Studenten auch die preiswertere Alternative sein. Besonders dann, wenn einer der folgenden Punkte auf dich zutrifft, ist eine private Krankenversicherung für dich interessant.

Nicht (mehr) familienversichert

Wenn du nicht kostenlos über die gesetzliche Familienversicherung deiner Eltern abgesichert bist (solange deine Eltern Kindergeld für dich erhalten), musst du eigene Versicherungsbeiträge bezahlen. Eine private Krankenversicherung kann deine monatlichen Kosten in diesem Fall spürbar senken. Vor allem wenn du sparen möchtest, lohnt sich eine private Krankenversicherung für Studierende durch niedrige Monatsbeiträge. Voraussetzung dafür ist allerdings ein guter Gesundheitszustand. Bei Vorerkrankungen können private Krankenversicherungen einen Risikozuschlag einfordern oder die Versicherung sogar ablehnen.

Ende der studentischen Krankenversicherung

Entfällt dein Anspruch auf eine studentische Krankenversicherung, bist du freiwillig versichert und deine Beitragskosten steigen deutlich.

Dein Anspruch auf studentische Krankenversicherung entfällt, wenn:

  • Du dich für eine private Hochschule, ein duales Studium oder ein berufsbegleitendes Studium entscheidest.
  • Du das 30. Lebensjahr vollendest. Ausnahmen sind bis zu einem Alter von maximal 37 Jahren möglich (z.B. längere Krankheit).
  • Deine wöchentliche Arbeitszeit außerhalb der Semesterferien über 20 Stunden liegt.
  • Du außerhalb der Semesterferien als Minijobber monatlich mehr als 520 Euro (für Werkstudierende 620 Euro) verdienst.
  • Du neben dem Studium selbstständig bist und monatlich mehr als 2.467,50 Euro verdienst.

Trifft einer dieser Punkte auf dich zu, kannst du mit einer privaten Krankenversicherung für Studierende monatlich mehr als 100 Euro einsparen.

Auch zukünftig Privatversicherung geplant

Gehst du davon aus, dass du nach deinem Studium die Kriterien zum Verbleib in der PKV erfüllst und dich auch privat versichern möchtest, ist es empfehlenswert, bereits als Student in die PKV einzusteigen. In diesem Fall berechnen sich gesundheitsbedingte Risikozuschläge nämlich anhand deines Gesundheitszustands zu Versicherungsbeginn. Damit ist eine Veränderung des Gesundheitsstatus während oder nach dem Studium unerheblich für den Vertrag. Welche Vorteile die PKV später mit sich bringt, erfährst du auf unserer Seite zur privaten Krankenversicherung.

Beamtenkinder

Solange deine Eltern Kindergeld für dich erhalten, hast du über den verbeamteten Elternteil Anspruch auf staatliche Beihilfe. Das heißt, die Bundes- oder Landesbeihilfe deiner Eltern übernimmt einen großen Teil der Kosten für deine Ärzte oder Medikamente – in der Regel 80 Prozent. Du selbst benötigst dann nur eine private Krankenversicherung für die verbleibenden 20 Prozent. So erhältst du für einen vergleichsweise geringen Beitrag einen privaten Versicherungsschutz.

Wechsel in die PKV: Wie und wann kann ich mich als Student privat versichern?

Jeder Student hat Möglichkeiten in eine PKV zu wechseln. Falls du dich für eine private Krankenversicherung interessierst, zeigen wir dir hier alle Zeitpunkte an denen du die Chance hast dich privat zu versichern.

Bis zu drei Monate nach der Immatrikulation

Grundsätzlich gilt, dass du bis zu drei Monate nach Beginn deines Studiums Zeit hast, dich für eine PKV zu entscheiden. Dafür musst du bei deiner aktuellen Versicherung einen Antrag auf Befreiung von der Krankenversicherungspflicht stellen.

Vollendung des 25. Lebensjahres

Solltest du familienversichert sein und im Verlauf deines Studiums 25 Jahre alt werden, ergibt sich für dich ebenfalls die Chance in die private Krankenversicherung zu wechseln. Mit der Vollendung des 25. Lebensjahres wirst du versicherungspflichtig, wodurch du dich zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung entscheiden kannst.

Freiwillig gesetzlich versichert

Endet deine Pflichtversicherung in der GKV (in der Regel mit Vollendung des 30. Lebensjahres), bist du freiwillig gesetzlich versichert. Ab diesem Zeitpunkt kannst du als Student den Wechsel in die private Krankenversicherung beantragen. Die Kündigungsfrist für einen Wechsel in die PKV beträgt zwei volle Monate zum Monatsende.

Auslandsstudium/-semester und Urlaub: So sicherst du dich ab

Studenten, die in Deutschland privat versichert sind, können ihre Krankenversicherung in der gesamten EU weiterführen. Außerhalb von Europa ist eine private Krankenversicherung für Studenten meist nur einen bis maximal drei Monate lang gültig. Für Urlaubsreisen reicht dies in der Regel zwar aus, ein Auslandsemester oder -studium benötigt allerdings längere Absicherung. Manche Versicherer bieten in diesem Fall die Möglichkeit zur Verlängerung des Zeitraumes an. Falls du planst, dein gesamtes Studium im EU-Ausland zu absolvieren, benötigst du definitiv eine Auslandskrankenversicherung. Durch sie bist du während eines Auslandsstudiums umfassend abgesichert.

Dabei solltest du darauf achten, dass die Auslandsreisekrankenversicherung für „medizinisch sinnvolle“ Krankenrücktransporte zahlt. Für „medizinisch notwendige“ Krankenrücktransporte sind die Bedingungen nämlich viel strenger. Damit die Versicherung leistet, müsste eine Behandlung im Ausland etwa sehr teuer oder gar nicht möglich sein. Andere Länder, wie etwa die USA, setzen für Studierende eine inländische Versicherung (oftmals über die dortige Hochschule) voraus.

Wenn du ein Auslandssemester planst, beraten dich unsere Versicherungs-Experten gerne unverbindlich per E-Mail oder Telefon. So bekommst du den Versicherungsschutz, den du möchtest und benötigst.

Sparmöglichkeiten: So hältst du deine Ausgaben gering

Neben den ohnehin vergünstigten Studententarifen gibt es weitere Möglichkeiten für Studierende, die effektiven Kosten einer PKV möglichst gering zu halten. Wir zeigen dir drei Tipps, wie du beim Abschluss einer PKV zusätzlich sparen kannst.

BAföG-Zuschuss

Falls du BAföG beziehst, kannst du dir deine Kosten sowohl für die gesetzliche als auch für die private Krankenversicherung bezuschussen lassen. Seit dem Wintersemester 22/23 beträgt der Zuschuss 122 Euro. Dieses Geld wird Studierenden allerdings nicht automatisch gewährt, sondern du musst selbst einen Antrag beim BAföG-Amt einreichen. Damit der Bezuschussung nichts im Weg steht, müssen folgende Punkte erfüllt sein:

  • Du beziehst BAföG unter dem Höchstsatz (Seit WiSe 22/23: 934 Euro)
  • Du bist nicht familienversichert
  • Du zahlst eigene Beiträge zur Krankenversicherung

Selbstbeteiligung

Die Selbstbeteiligung (auch Selbstbehalt genannt) ist eine vertraglich festgelegte Höchstsumme, die der Versicherungsnehmer aus eigener Tasche für medizinische Versorgungen bezahlt. Wenn du während deines Studiums jung bist und du dein Krankheitsrisiko eher gering einschätzt, kannst du durch eine hohe Selbstbeteiligung monatlich Beiträge einsparen. Ohne Selbstbeteiligung liegen die monatlichen Kosten eines Basis-Tarifs der privaten Krankenversicherung für einen 22 Jahre alten Studierenden beispielsweise bei etwa 130 Euro. Mit einer Selbstbeteiligung von 1.000 Euro zahlt er dagegen nur rund 60 Euro zuzüglich Pflegepflichtversicherung.

Falls du dich für einen Selbstbehalt entscheidest, sollte er nur so hoch sein, dass du ihn im Falle einer Behandlung auch bezahlen könntest.

 Solltest du regelmäßig ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, solltest du auf eine hohe Selbstbeteiligung verzichten, da die monatliche Ersparnis die selbst zu tragenden Behandlungskosten vermutlich nicht überwiegt.

Beitragsrückerstattung

Solltest du ein Jahr lang keine Rechnung bei der Versicherung einreichen, erhältst du von manchen Versicherern einen Teil deiner Beiträge zurück. Die Höhe der Erstattung ist je nach Tarif unterschiedlich. Während günstige Tarife teilweise Rückerstattungen von unter 50 Euro pro Jahr gewähren, gibt es auch Tarife, die mehr als 1.000 Euro rückerstatten. Meist liegt die Höhe der Beitragsrückerstattung für ein leistungsfreies Versicherungsjahr in einer privaten Krankenversicherung für Studierende zwischen 75 und 250 Euro.

Es kann sich daher lohnen, geringe Rechnungsbeträge selbst zu begleichen, um dafür am Ende des Jahres die Beitragsrückerstattung zu erhalten. In unserem Vergleich kannst du dir die potenziellen Beitragserstattungen der verschiedenen Versicherer anzeigen lassen.

Bei vielen Versicherern wird die Rückerstattung trotz Vorsorge bezahlt. Das heißt: es können Vorsorgeuntersuchungen eingereicht werden und man erhält dennoch die Beitragsrückerstattung.

Alternative zur PKV: Zusatzversicherungen als Ergänzung zur GKV

Wenn du während deines Studiums mehr Leistungen als die der GKV beziehen möchtest, eine PKV für dich aber nicht infrage kommt, dann kannst du private Zusatzversicherungen abschließen. Bist du beispielsweise noch familienversichert, musst du dich nur um die Kosten der Zusatzversicherungen kümmern. Bausteine, wie etwa eine Zahnzusatzversicherung, bieten zusätzlichen Versicherungsschutz und sind günstig abschließbar. Außerdem kannst du deine Kosten geringhalten, indem du nur die Zusatzversicherungen abschließt, die du für notwendig erachtest. Um welche Zusatzversicherungen du deine gesetzliche Versicherung erweitern kannst, findest du in unserer Übersicht für Krankenzusatzversicherungen.

Falls du allgemein prüfen möchtest, welche Versicherungen für dich sinnvoll sind und ob du möglicherweise Versicherungen abgeschlossen hast, auf die du verzichten kannst, empfehlen wir dir unseren Bedarfscheck für Studenten.

Nach dem Studium: Das passiert mit deiner PKV

Mit dem Ende deines Studiums endet auch dein Studentenstatus mit Blick auf deine Krankenversicherung. Was mit deiner privaten Krankenversicherung passiert, hängt dann ganz von deinem weiteren Karriereweg ab.

Angestellt

Bist du nach deinem Studium in einem Unternehmen angestellt, ist dein Verbleib in der PKV anhängig davon, ob dein Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von 64.350 Euro liegt. Ist dies nicht der Fall, wirst du wieder sozialversicherungspflichtig und musst dich gesetzlich versichern. Sollte dein Gehalt oberhalb der Grenze liegen, musst du hingegen in der PKV verbleiben. Wenn du damit rechnest, dass dein Gehalt in ein paar Jahren über der Entgeltgrenze liegen wird, solltest du eine Anwartschaftsversicherung abschließen. Damit sicherst du dir für wenig Geld die Konditionen für den Gesundheitszustand und das Alter bei Abschluss deiner PKV. Sobald dein Jahresgehalt über der Grenze liegt, kannst du dadurch viel günstiger in die private Krankenversicherung zurückwechseln.

Selbstständig

Bist du nach deinem Studium selbstständig oder freiberuflich tätig, kann deine PKV problemlos weiterlaufen, wodurch dein Studententarif automatisch in einen regulären PKV-Tarif umgewandelt wird. Alternativ kannst du dich freiwillig in der GKV versichern. Je nachdem, wie hoch deine Gewinne in der Selbstständigkeit ausfallen, wie es um deine Familiensituation steht und welche Leistungen du beziehen möchtest, können beide Varianten sinnvoll sein.

Beamtenanwärter

Möchtest du als Beamtenanwärter auch nach deinem Studium privat versichert bleiben, hast du die Möglichkeit, deinen Studententarif in einen Beamtenanwärter-Tarif umzuwandeln. Das ist beispielsweise dann möglich, wenn du nach einem Lehramtsstudium ein Referendariat beginnst. Wie auch Tarife für Kinder und Studenten sind Tarife für Beamtenanwärter sogenannte Risikotarife, die noch keine Alterungsrückstellungen bilden. Diese Tarife zeichnen sich durch geringere Beiträge während dieser Zeiten aus. Zudem erhältst du als Beamtenanwärter Beihilfe, die mindestens 50 Prozent deiner Krankheitskosten deckt. Dadurch fallen deine effektiven Beiträge deutlich geringer aus als beispielsweise für Selbstständige, du erhältst aber trotzdem vollen Versicherungsschutz. Erst bei der Verbeamtung auf Probe ist der reguläre Tarife inklusive Alterungsrückstellungen zu zahlen. Da diese Tarife langfristig abgeschlossen werden, helfen unsere Kundenberater auch hier gerne bei der Auswahl der passenden privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter weiter.

Arbeitslos

Bist du nach dem Studium arbeitssuchend, bleibt deine PKV bestehen. Ein Wechsel zurück in die GKV ist nur dann möglich, wenn du aufgrund eines früheren Angestelltenverhältnisses Arbeitslosengeld I beziehst. Wenn ein Wechsel für dich nicht möglich ist, übernimmt das Arbeitsamt einen Teil der Beitragskosten. Außerdem kannst du in günstigere Tarife wechseln, um deine Beitragskosten zu senken.

Fazit: Ist eine PKV für Studierende empfehlenswert?

Ob sich eine private Krankenversicherung während deines Studiums lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In einigen Fällen kannst durch eine Privatversicherung deutlich sparen. Wenn du dich beispielsweise für einen Basistarif mit hoher Selbstbeteiligung und Beitragserstattung bei Leistungsfreiheit entscheidest, kannst du monatlich teilweise mehr als 50 Euro im Vergleich zur GKV einsparen. Bei einer Regelstudienzeit von 6 Semestern würde dies am Ende eine Gesamtersparnis von mehr als 1.800 Euro bedeuten.

Besonders, wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft, kann eine PKV für dich die bessere Wahl sein:

  • Du bist nicht mehr familienversichert (in der Regel mit Vollendung des 25. Lebensjahres).
  • Du bist bereits zu Studienbeginn (oder kurz danach) 30 Jahre oder älter.
  • Mindestens eines deiner Elternteile ist verbeamtet.
  • Du hast keine gesundheitlichen Beschwerden.
  • Du weißt, dass du dich nach deinem Studium privat versichern möchtest.

Wenn du während deines gesamten Studiums familienversichert sein kannst, beziehungsweise die Familienversicherung erst kurz vor deinem Studienabschluss endet, ist die Familienversicherung immer die preiswertere Wahl. Willst du trotzdem mehr Leistungen beziehen als im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen vorgesehen ist, nach deinem Studium aber nicht in einer PKV versichert bleiben, dann empfehlen wir dir den Abschluss von Krankenzusatzversicherungen.

Häufige Fragen

  • Wie teuer ist eine private Krankenversicherung für Studenten?

    Die Kosten der PKV für Studenten können stark variieren. Je nach Leistung der Versicherung, Höhe der Selbstbeteiligung sowie deinem Alter und Gesundheitszustand reichen die Kosten für eine PKV für Studenten von etwa 60 bis über 200 Euro pro Monat. PKV-Tarife mit guten Leistungen gibt es teilweise für weniger als 100 Euro im Monat.

  • Ist eine private Krankenversicherung für Studenten sinnvoll?

    Eine PKV kann für Studenten oftmals sinnvoll sein. Vor allem, weil sie nach ihrem Studium verhältnismäßig einfach in die GKV zurück wechseln können. Bereits früh in eine PKV einzusteigen bringt außerdem Vorteile mit sich, da der Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss für die gesamte Vertragslaufzeit gilt. Besonders wenn du damit rechnest, dass du dich nach deinem Studium weiterhin privat versichern wirst, ist eine PKV auch schon während des Studiums sinnvoll. Außerdem benötigen die meisten Studenten durch ihr junges Alter eher selten ärztliche Leistungen, wodurch sie häufig von geringeren Beitragskosten profitieren.

  • Was müssen Studenten ab 25 zum Thema PKV beachten?

    Sind deine Eltern gesetzlich versichert, entfällt mit der Vollendung des 25. Lebensjahres deine Familienversicherung. Die Beiträge zur GKV musst du ab diesem Zeitpunkt selbst bezahlen. Inklusive Pflegeversicherung liegen diese bei etwa 110 Euro pro Monat. Hast du keine Vorerkrankungen und rechnest du nicht damit, häufig ärztliche Leistungen in Anspruch zu nehmen, kann eine PKV während deines Studiums für dich deutlich preiswerter sein als die gesetzliche Krankenversicherung. Auch wenn du kurz nach deinem Studienbeginn 25 wirst, kann es sich finanziell lohnen, bereits vorher in einen Tarif der PKV zu wechseln.

  • Wechsel PKV in GKV: Wann ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich?

    Wenn du dich während deines Studiums für eine PKV entscheidest, gilt diese Entscheidung in der Regel für dein gesamtes Studium. Zurück in die GKV gelangst du, wenn du wieder versicherungspflichtig wirst. Das ist dann der Fall, wenn du ein Angestelltenverhältnis mit einem Jahresgehalt von unter 64.350 Euro antrittst oder arbeitslos werden solltest und ALG I beziehst.

  • Ist eine PKV für Studenten steuerlich absetzbar?

    Der Gesetzgeber sieht private Krankenversicherungen als Vorsorgeaufwendungen. Als Sonderausgaben kann der Hauptanteil, im Schnitt 80 Prozent, steuerlich abgesetzt werden. Dein Versicherungsanbieter bescheinigt dir jährlich den Anteil deiner Beiträge, die als Basisabsicherung verbucht sind. Sowohl diese als auch die Beiträge zur Pflegeversicherung sind vollständig steuerlich absetzbar. 

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