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Kosten der privaten Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung werden die Beiträge nach dem Äquivalenzprinzip berechnet: Je höher die Leistungen sind, die ein Versicherter voraussichtlich in Anspruch nehmen wird, umso höher ist auch sein Beitrag. Die Beitragshöhe hängt daher vor allem vom gewünschten Versicherungsschutz sowie dem Alter und Gesundheitszustand beim Abschluss der Police ab.

Dies ist anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung, in welcher das Solidaritätsprinzip gilt. Hier zahlt jeder – unabhängig vom Eintrittsalter und seinem Gesundheitszustand – einen festgelegten Beitragssatz von seinem Einkommen. Das bedeutet, dass gut Verdienende mehr bezahlen und mit ihren Beiträgen Geringverdiener unterstützen. Der Gesetzgeber hat dabei für alle gesetzlichen Kassen den Leistungsumfang weitgehend festgelegt.

Besonders Gutverdiener können Kosten sparen

Obwohl der Versicherungsschutz in den meisten Tarifen umfassender ist, kostet eine private Krankenversicherung nicht automatisch mehr als der gesetzliche Schutz. Wer eine private Krankenversicherung möglichst früh abschließt und gut verdient, profitiert nicht nur von einer besseren Versorgung, sondern kann sogar Kosten sparen.

Verdient ein kinderloser Arbeitnehmer beispielsweise monatlich 5.500 Euro, zahlt er für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung den Höchstbeitrag von rund 425 Euro sowie die Hälfte des einkommensabhängigen Zusatzbeitrags seiner Kasse (Stand: 2020). Schließt er dagegen eine private Krankenversicherung ab und ist 30 Jahre alt, zahlt er für den privaten Schutz meist deutlich weniger.

Mit einer Selbstbeteiligung lässt sich der monatliche Beitrag senken. Dabei zahlt der Versicherte jedes Jahr einen exakt festgelegten oder prozentualen Teil der anfallenden Kosten selbst – beispielsweise 500 Euro im Jahr.

Allerdings sollte die Selbstbeteiligung nicht zu hoch sein. Mit einer hohen Selbstbeteiligung spart man zwar Versicherungsbeiträge. Hat man gesundheitliche Probleme, muss man die Selbstbeteiligung allerdings jedes Jahr aufbringen.

Selbstständiger spart noch mehr

Ein Selbstständiger mit dem gleichen Einkommen spart noch mehr. Da er keinen Arbeitgeberanteil erhält und einen Beitragssatz von 14,0 Prozent selbst zahlen muss, würde sich sein Beitrag in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf rund 811 Euro belaufen (ohne Zusatzbeitrag).

Daher ist für Selbstständige ab einem gewissen Einkommen eine private Krankenversicherung fast immer die bessere Wahl.

Altersrückstellungen für die Mehrkosten im Alter

Bei der privaten Krankenversicherung fließt ein Teil der monatlichen Beiträge in die Altersrückstellung. Dazu enthalten alle Tarife seit dem Jahr 2000 einen zehnprozentigen Beitragszuschlag, der bis zum 60. Lebensjahr erhoben wird. Die Altersrückstellung wird dazu verwendet, die Beiträge ab dem 65. Lebensjahr zu reduzieren. Das hilft, mögliche Beitragssteigerungen durch die höheren Gesundheitskosten im Alter abzumildern.

Im Alter halten Rückstellungen den Beitrag stabil

In jungen Jahren zahlen Privatversicherte im Schnitt mehr als ihre Behandlungen kosten. Im Alter sind die Behandlungskosten höher, ihre Beiträge bleiben jedoch vergleichsweise stabil.

Beitragskalkulation in der PKV

Die Kosten im Gesundheitswesen stiegen aufgrund des medizinischen Fortschritts in den letzten Jahrzehnten ständig. Dies trifft sowohl die privaten Krankenversicherer als auch die gesetzlichen Kassen. Was oft vergessen wird: Auch der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung wird regelmäßig erhöht. So hat sich der Beitragssatz vom Jahr 1970 mit 8,2 Prozent auf heute 14,6 Prozent (ohne Zusatzbeitrag) nahezu verdoppelt. Damals lag der Höchstbeitrag bei lediglich rund 50 Euro.

Gleichzeitig haben die gesetzlichen Kassen Versicherungsleistungen aus ihrem Katalog gestrichen. Davor sind Sie mit einer privaten Krankenversicherung geschützt: Der Versicherungsschutz, der bei Abschluss der Police vereinbart wird, ist vertraglich garantiert und kann nicht durch politische Entscheidungen gekürzt werden.

Private Krankenversicherung erstattet die Kosten

Gehen Sie zum Arzt, erhalten Sie als Privatversicherter eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Diese müssen Sie dann bei Ihrer Versicherung einreichen, damit die Kosten erstattet werden. In der Regel gewährt Ihnen der Arzt eine Frist von zehn bis vierzehn Tagen, um den Rechnungsbetrag zu begleichen.
 
Bei einem stationären Krankenhausaufenthalt können die Kosten für die Unterbringung oftmals direkt zwischen Klinik und privater Krankenversicherung abgerechnet werden. Hierzu erhalten Sie meist von Ihrer Krankenversicherung eine Versicherungskarte. In diesem Fall müssen Sie die Kosten nicht gesondert bei Ihrer Krankenversicherung einreichen.

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