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Wertverluste abfedern Inflation steigt - warum die Geldanlage jetzt besonders wichtig ist

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Seit Beginn des Jahres kennt die Inflation in Deutschland nur noch eine Richtung – steil nach oben. Hinzu kommen für viele Sparer auch Negativzinsen, die einige Banken neuerdings auf die Guthaben ihrer Kunden verlangen. Deshalb ist es gerade jetzt umso wichtiger, sein Geld mit der richtigen Strategie anzulegen.
Keine Panik trotz Inflation

Inflation ist kein Grund zur Panik, aber Geld richtig anzulegen ist aktuell umso wichtiger. Getty Images /Haueseler

Die Zeiten von Zinsen für Vermögen auf dem Girokonto sind schon lange vorbei. Wer aktuell sein Geld auf der hohen Kante liegen hat, muss sogar mit Gebühren rechnen. Im Bankendeutsch nennt sich das Verwahrentgeld. Man spricht dann auch von Negativzinsen, denn die Bank erhält in diesem Fall Geld für das Verwahren von Sparvermögen. Aktuellstes Beispiel ist die Direktbank ING, die ab einem Betrag von 50.000 Euro von Neu- und Bestandskunden 0,5 Prozent Negativzinsen verlangt. Die neuen Konditionen gelten vom 1. November 2021 an für alle und für ab dem 6. Juli neu eröffnete Giro- und Tagesgeldkonten. Viele Sparkassen, Volksbanken und weitere namhafte deutsche Institute haben diesen Trend schon vor einigen Monaten eingeläutet. Liegt also Geld einfach so auf diesen Konten, wird es über die Jahre immer weniger. Für zusätzlichen Wertverlust, wenn auch nicht so direkt spürbar, sorgt die steigende Inflation. Lag dieser Indikator der steigenden Verbrauchspreise im Dezember vergangenen Jahres noch bei minus 0,3 Prozent, ging es seit Anfang 2021 stetig nach oben. Höhepunkt ist aktuell der Mai – mit einer Inflationsrate von 2,5 Prozent. Die gute Nachricht ist, Kontobesitzer müssen diese Entwicklungen nicht tatenlos hinnehmen, wenn sie das Geld anderweitig anlegen. Beispielsweise auf einem sicheren Festgeldkonto, inklusive positiver Zinsen.

Warum ist die Geldanlage so wichtig?

Trotz aller vermeintlichen Negativmeldungen spielt bei der Geldanlage die langfristige Perspektive eine wichtige Rolle. Außerdem sollten Sparer ein gewisses Maß an Gelassenheit mitbringen und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Vor allem die Inflationsrate unterliegt durch die Corona-Krise besonderen Schwankungen und es ist gut möglich, dass sie sich auf einem gewissen Niveau wieder einpendelt. Hier gilt es in einem größeren Zeithorizont zu denken und zu planen, denn auch in Hinblick auf die Negativzinsen ist eine anderweitige Geldanlage alternativlos.

Der erste Schritt ist die Überlegung, wie viel Kapital tatsächlich für einen längeren Zeitraum verzichtbar ist. Liegt das Geld beispielsweise schon einige Jahre unberührt auf einem Girokonto und es stehen keine großen Anschaffungen an, sollte es sich bestens für eine Festgeldanlage eignen. Denn hierbei ist das Geld über die mit der Bank vereinbarte Laufzeit gebunden. Ein gewisser Teil des Vermögens sollte immer verfügbar sein. Dafür bietet sich ein verzinstes Tagesgeldkonto bei einer europäischen Bank an. So ist das Geld täglich verfügbar, aber gegen negative Verzinsung abgesichert. Ist diese Grundaufteilung erfolgt, können zukünftige Anleger im nächsten Schritt einen klaren Plan erstellen und verschiedene Angebote miteinander vergleichen.

Anleitung: So funktioniert die Treppenstrategie

Am einfachsten fällt vielen Sparern der Beginn ihrer Geldanlage mit einer klaren Strategie. Für Festgelder bietet sich die erprobte Treppenstrategie an. Teilweise spricht man auch von der Festgeldtreppe. Hierbei liegt nicht das ganze Sparvermögen auf einem einzigen Festgeldkonto, sondern wird mit unterschiedlichen Laufzeiten auf verschiedene Konten aufgeteilt.

Bei einem beispielhaften Sparvermögen von 100.000 Euro verteilen sich jeweils 20.000 Euro mit verschiedenen Laufzeiten auf fünf Festgelder. Wie in der Grafik sichtbar, könnten dann Laufzeiten von einem bis zu fünf Jahren bespart werden. Der große Vorteil liegt darin, dass die Teilbeträge nach einem Jahr Laufzeit wieder zur Verfügung stehen und Sparer sie jeweils zu den besten Zinsen erneut anlegen können. Alternativ kann man natürlich auch die Zinsen inklusive des Anlagebetrags kassieren. Dieser Logik folgend können erfahrenere Anleger ihre Strategie auf die persönliche Situation anpassen und beispielsweise die Laufzeiten variieren. Möglich ist es auch, die Anzahl der Festgeld-Treppenstufen zu erhöhen, falls mehr Vermögen zur Verfügung steht.


Die Festgeldtreppe

Auch mit Festgeld flexibel bleiben

Der großen Vorteil von Festgeld sind die besseren Zinsen, die Banken vor allem bei längeren Laufzeiten anbieten und das hohe Maß an Sicherheit. Denn in Europa angelegtes Geld ist durch die gesetzlich verankerte Europäische Einlagensicherung geschützt. Mit einer Strategie, die mehrere Laufzeiten beinhaltet, bleiben Sparer außerdem sehr flexibel aufgestellt. 

Alles unter Kontrolle mit dem CHECK24 Anlagekonto

Mit dem CHECK24 Geldanlagecenter haben Sie stets alle Tages- und Festgeldkonten Ihres CHECK24 Anlagekontos im Griff. Komfortables Ein- und Auszahlen, Prüfung Ihrer Umsätze sowie eine bequeme und übersichtliche Verwaltung - alles mit höchster Sicherheitsstufe für Ihre Daten. Sollten Sie Fragen rund um Ihre Geldanlage haben, stehen Ihnen die Finanzexperten von CHECK24 stets kostenlos zur Seite.

Trotz teilweiser negativer Berichterstattung über steigende Inflationszahlen und Negativzinsen sollten Vermögen keinesfalls brach auf unverzinsten Konten liegen. Denn dort verliert das Geld mit absoluter Sicherheit am meisten Kaufkraft über die Jahre. Mit der richtigen Strategie lässt sich der Wertverlust aktuell sehr gut abfedern. Sollten die Zinsen für Tages- und Festgelder steigen, besteht für Sparer dann die Möglichkeit, relativ schnell zu reagieren und sie können sich die neuen Bestzinsen sichern.

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