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Stromverbrauch: Vergleichswerte

13.09.2019

Viele Haushalte verbrauchen zu viel Strom. Finden Sie in unserem Ratgeber heraus, welche Faktoren Ihren Stromverbrauch beeinflussen können, wie hoch der Durchschnittsverbrauch eines Haushalts ist und was Sie tun können, um Ihren Stromverbrauch effektiv zu senken und Kosten zu sparen.

Stromverbrauch – Vergleichswerte für den Haushalt

Der Stromspiegel gibt den jährlichen durchschnittlichen Stromverbrauch verschiedener Haushalte in Kilowattstunden an. Darin finden Sie die Durchschnittswerte zum Verbrauch deutscher Haushalte sowie Richtwerte für einen geringen Stromverbrauch.

Durchschnittlicher Stromverbrauch und idealer Stromverbrauch:
Haushaltsgröße Durchschnittlicher Stromverbrauch Optimaler/geringer Stromverbrauch
1 Personen-Haushalt ca. 1.500 kWh/Jahr 800 - 1.300 kWh/Jahr
2 Personen-Haushalt ca. 2.500 kWh/Jahr 1.300 - 2.100 kWh/Jahr
3 Personen-Haushalt ca. 3.500 kWh/Jahr 1.700 - 2.600 kWh/Jahr
4 Personen-Haushalt ca. 4.250 kWh/Jahr 1.900 - 2.900 kWh/Jahr

 

Wenn Sie wissen möchten, wie hoch der Energieverbrauch in Deutschland im weltweiten Vergleich ist, werfen Sie einen Blick in unseren Ratgeber Stromverbrauch im Ländervergleich.

Davon ist der Stromverbrauch abhängig

  1. Ihr Stromverbrauch ist von der Zahl der Personen im Haushalt abhängig
  2. Der Stromverbrauch variiert zwischen Mietwohnungen und Einfamilienhäusern
  3. Kleinere Haushalte weisen oft einen höheren Pro-Kopf-Verbrauch auf
  4. Die Warmwasserbereitung kann ein großer Kosten-Faktor sein

Welche Faktoren Ihren Stromverbrauch beeinflussen

Zunächst richtet sich Ihr Stromverbrauch nach der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. Ein Haushalt mit mehr Personen verbraucht natürlich auch mehr Strom. Allerdings ist der Pro-Kopf-Verbrauch in größeren Haushalten bedeutend geringer, da Haushaltsgeräte gemeinsam genutzt werden. Geräte wie zum Beispiel der Kühlschrank, der immer in Betrieb ist, machen meist den Großteil des Stromverbrauchs aus. Auch die Größe Ihres Haushaltes entscheidet über Ihre Stromrechnung. So fällt der Stromverbrauch in einer Mietwohnung im Schnitt 36,6 Prozent niedriger aus als in einem Einfamilienhaus. Der Grund dafür sind die eigene Garage, der Garten und die Außenbeleuchtung, die sich als wahre Stromfresser entpuppen können. Letztlich ist aber auch Ihre Warmwasserbereitung für den Stromverbrauch entscheidend. Muss Ihr Wasser mit einem Durchlauferhitzer oder Boiler mit Strom erhitzt werden, erhöht das Ihren Verbrauch um rund 27 Prozent pro Kopf.

Spartipps für einen niedrigeren Stromverbrauch

Um Ihren Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu senken, gibt es einige Möglichkeiten. Große Stromfresser können vor allem veraltete Haushaltsgeräte sein. Um Strom zu sparen, kann es sich lohnen, einen neuen Kühlschrank oder Fernseher anzuschaffen. Achten Sie darauf, ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++ zu kaufen. Auf lange Sicht wird sich diese Investition lohnen. Wenn Sie einen Durchlauferhitzer oder Boiler haben, können Sie Ihren Stromverbrauch ganz einfach mit Sparduschköpfen und Durchflussbegrenzern senken. Eine effektive Sparmaßnahme ist beispielsweise aber auch der Einsatz von sogenannten Master-Slave-Steckdosenleisten. Diese smarte Steckdosenleiste erkennt, wenn das Hauptgerät abgeschaltet wird und kappt automatisch die Stromversorgung aller angeschlossenen Stand-by-Geräte.

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