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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist das Klimalabel?

29.06.2020

Das Klimalabel gibt Auskunft darüber, wie viel CO2 bei dem Lebenszyklus eines Produkts ausgestoßen wird. Verbraucher können so auf einen Blick erkennen, wie klimafreundlich das entsprechende Produkt ist. Dabei soll der ökologische Fußabdruck der Ware möglichst genau erfasst werden, deshalb wird der CO2-Ausstoß jedes einzelnen Produktionsschritts von den Rohstoffen über die Herstellung bis zu Transport und Entsorgung berücksichtigt. Bisher gibt es noch kein einheitliches Klimalabel für Produkte in Deutschland, da der tatsächliche CO2-Ausstoß eines Lebensmittels sehr schwer zu berechnen ist.

Welchen Zweck erfüllt das CO2-Label?

Das Klimalabel soll die Kaufentscheidung von Verbrauchern positiv beeinflussen und helfen CO2 einzusparen. Da die menschliche Ernährung zwischen 19 und 29 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen ausmacht, könnte ein klimafreundlicher Lebensstil für eine echte Reduzierung der Klimagase sorgen. Zum anderen können die Klimalabel den Unternehmen wirklich dabei helfen, ihre Produktionsschritte und Transportwege nachhaltiger zu gestalten und dem Klimawandel entgegen zu wirken. Denn durch die CO2-Bilanzierung wird den Lebensmittelherstellern oftmals erst bewusst, wo sie CO2 und gleichzeitig Energiekosten einsparen können. Die Darstellung und Errechnung des ökologischen Fußabdrucks eines Lebensmittels ist allerdings schwieriger als z.B. die Energieeffizienz eines Elektrogeräts, die auf einem Energielabel dargestellt ist.

Englisches Vorbild: Klimalabel von Carbon Trust

Bereits 2007 kündigte die britische Supermarktkette Tesco an, rund 70 seiner Produkte künftig mit Klimalabeln zu versehen, um deren CO2-Fußabdruck sichtbar zu machen. Die britische Non-Profit-Organisation Carbon Trust übernahm die Ermittlung der CO2-Emissionen der unterschiedlichen Produkte. Nach kurzer Zeit stellte sich allerdings heraus, dass der Aufwand einer solchen CO2-Bilanzierung sehr groß ist, deshalb sind inzwischen nur wenige Produkte bei Tesco mit dem Carbon Trust-Label auszeichnet.

Klimalabel in Deutschland

Auch in Deutschland startete im Februar 2008 ein Pilotprojekt zur Verwendung von Klimalabeln. Das Projekt wurde vom WWF, dem Öko-Institut, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und THEMA1 ins Leben gerufen. Untersucht wurden dabei unter anderem die CO2-Emissionen von Waschmittel und Kaffee, aber auch von Telekommunikationsdiensten. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks für Lebensmittelproduzenten und Dienstleister Sinn macht, da es ihnen hilft ihre Unternehmen nachhaltiger und kostensparender zu gestalten. Die Verbraucher, die im Rahmen des Pilotprojekts befragt wurden, empfanden die Klimalabel größtenteils mehr verwirrend als aufklärend. Deshalb gaben die Projektleiter am Schluss die Empfehlung, kein Klimalabel für Verbraucher einzuführen. Zwar gibt es immer noch kein einheitliches Klimalabel für Deutschland, aber einige Hersteller haben in den letzten Jahren eigene Eco-Label eingeführt. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten von Klimalabeln: Die einen zeigen den tatsächlichen ökologischen Fußabdruck des Produkts an, die anderen zeigen an, dass das Unternehmen CO2 kompensiert, indem es Klimaschutzprojekte unterstützt.

Das Klimalabel von Stop Climate Change

Das Klimalabel von Stop Climate Change wird seit 2007 an deutsche Unternehmen und Produkthersteller vergeben. Wer das Label erhält, unterstützt mit einem regelmäßigen finanziellen Beitrag die Stop Climate Change-Initiative. Die Umwelt-Initiative wiederum engagiert sich weltweit für Klimaschutzprojekte, die mit dem Gold Standard ausgezeichnet sind. Allein im Jahr 2013 konnten damit 30.000 Tonnen CO2 kompensiert werden.

Wie kann ich nachhaltiger einkaufen?

Immer mehr Verbraucher wollen sich bewusster und umweltfreundlicher verhalten. Beim Einkaufen greifen deshalb viele Verbraucher bereits zu Bioprodukten und vermeiden unnötige Plastikverpackungen. Die Zero Waste-Bewegung versucht sogar jeglichen Alltagsmüll zu vermeiden. Um CO2 einzusparen, beachten Sie folgende einfache Alltagstipps:

Kaufen Sie regional und saisonales Obst- und Gemüse.

Greifen Sie zu Bio-Produkten.

Benutzen Sie Ihre eigene Einkaufstasche statt Mehrwegtüten.

Achten Sie auf seriöse Klimalabel (z.B. Stop Climate Change).

Um im Alltag noch mehr zum Klimaschutz beizutragen, können Sie zu Ökostrom wechseln. So schmälern Sie Ihren eigenen CO2-Fußabdruck und sparen gleichzeitig Geld.


CHECK24 Energieexpertin Sara Hofmann Sara Hofmann
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