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Kieferorthopädie: Kein Beleg für Nutzen von Zahnspangen und Klammern

München, 4.1.2019 | 12:42 | mst

Was bringen Zahnspangen und Klammern bei Kindern? Man weiß es nicht genau – das legt zumindest ein aktuelles Gutachten des Bundesgesundheitsministeriums nahe.

Gebiss eines Mädchens mit ZahnspangeRund jedes zweite Kind hierzulande erhält eine Zahnspange oder Klammer.
Nach Informationen des Bundesgesundheitsministeriums gibt es derzeit keinen wissenschaftlichen Beleg für den Nutzen von kieferorthopädischen Leistungen. Das berichtet die Bild-Zeitung und beruft sich dabei auf ein Schreiben des Ministeriums an den Bundestag.
 
Bereits im April 2018 hatte der Bundesrechnungshof kritisiert, dass es keine medizinischen Studien zum Nutzen kieferorthopädischer Behandlungen gebe. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte daher das wissenschaftliche Institut IGES mit einem Gutachten beauftragt.
 

Krankenkassen sollen Behandlungen bewerten

Das Gutachten hat jetzt laut der Bild-Zeitung die Zweifel des Bundesrechnungshofs bestätigt. Die Bundesregierung wolle den Spitzenverband der Krankenkassen damit beauftragen, den Nutzen der Behandlungen zu bewerten. Das sei keine staatliche Aufgabe, heißt es in dem Schreiben.
 
Die Krankenkassen geben derzeit jedes Jahr mehr als eine Milliarde Euro für kieferorthopädische Behandlungen aus – vor allem für Kinder. Mehr als die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland wird behandelt. Nach den Zahlen des Bundesrechnungshofs haben sich die Kosten pro Behandlungsfall zudem zwischen 2008 und 2016 verdoppelt. Viele Eltern zahlen darüber hinaus private Zusatzleistungen aus eigener Tasche.

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