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Barmer Zahnreport 2020: Jeder dritte Zwölfjährige von Karies betroffen

München, 28.5.2020 | 14:20 | mst

Rund jedes dritte zwölfjährige Kind hierzulande ist von Karies betroffen. Das zeigen aktuelle Zahlen der Barmer. Die Zahnerkrankung wäre damit unter Kindern ein größeres Problem als bisher angenommen.
 

Junge beim Zahnarzt im BehandlungsstuhlJunge beim Zahnarzt: Laut Barmer ist Karies bei Kindern weiter verbreitet als bislang gedacht.
Ein Drittel der zwölfjährigen Kinder in Deutschland hat bereits Karies an den bleibenden Zähnen. Das zeigt der aktuelle Barmer Zahnreport, den die Krankenkasse am Donnerstag vorgestellt hat.
 
Damit wäre Karies deutlich weiter verbreitet, als bisherige Studien zeigen. Nach den Zahlen der Barmer wurden im Jahr 2018 etwa 33 Prozent der Zwölfjährigen – das sind insgesamt rund 240.000 Kinder – wegen Karies beim Zahnarzt behandelt.
 
Für den Zahnreport hatte die Krankenkasse die Abrechnungsdaten ihrer Versicherten im Zeitraum 2010 bis 2018 ausgewertet. Bisherige Untersuchungen gingen davon aus, dass lediglich ein Fünftel der Zwölfjährigen von Karies betroffen ist. „Zahnpflege darf nicht erst im bleibenden Gebiss beginnen, sondern sollte schon bei den Milchzähnen zur täglichen Routine gehören. Dass hier offenbar deutliche Defizite bestehen, zeigt unser Zahnreport sehr eindrücklich“, sagte Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer.

Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien betroffen

Mehr als 15 Prozent der Kinder unter sechs Jahren waren zudem noch nie bei einem Zahnarzt. Das sind insgesamt 720.000 Kinder.
 
Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien sind laut dem Barmer-Zahnreport von Karies betroffen. Es gebe einen Zusammenhang zwischen dem Therapiebedarf und dem Einkommen von Vater oder Mutter. So entfielen 85,2 Prozent der Therapiekosten auf eine Gruppe von zehn Prozent der unter 18-Jährigen.
 
Kinder haben bereits häufig schon Karies an den Milchzähnen. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Zehnjährigen benötigte hierfür eine Behandlung.

Ausgaben von 194 Euro pro Versichertem

Insgesamt gab die Barmer für Zahnbehandlungen eines Versicherten im Jahr 2018 knapp 194 Euro aus. Das sind im Schnitt nur unwesentlich mehr als 2017. Für Männer lagen die Ausgaben pro Kopf bei knapp 184 Euro, für Frauen bei 203 Euro.
 
Im Schnitt gingen 70,8 Prozent der Versicherten mindestens einmal zum Zahnarzt (2017: 71,5 Prozent). Am seltensten suchten Saarländer (65 Prozent der Versicherten) einen Zahnarzt auf, am häufigsten Thüringer (76,2 Prozent).

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