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Die Rolle der SCHUFA bei der Kreditvergabe

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz: SCHUFA, ist ein Unternehmen, das fast jeder Deutsche kennt, von dem aber nur die wenigsten wissen, was es genau macht. Laut einer von der Wirtschaftsauskunftei durchgeführten Befragung verbinden knapp 93 Prozent der Deutschen die SCHUFA mit den Begriffen Banken, Finanzen und Kredit. Zu Recht, denn bei der Vergabe von seriösen Bankdarlehen führt meist kein Weg an der SCHUFA vorbei. Die Tatsache, dass die SCHUFA aktiv in die Vergabe von Verbraucherkrediten involviert ist, löst nicht bei allen Beteiligten Euphorie aus: Während die Informationen der Wirtschaftsauskunftei für Banken und Sparkassen bei der Kreditvergabe unentbehrlich sind, fürchten viele potentielle Kreditnehmer die Wiesbadener Wirtschaftsauskunftei und insbesondere die Informationen, die möglicherweise in ihrer eigenen SCHUFA-Akte zu finden sind.

Vor der Kreditvergabe prüft die Bank die SCHUFA-Akte

Die Kommunikation zwischen den Banken und der SCHUFA beginnt bereits deutlich vor der eigentlichen Kreditauszahlung: Stellt ein Verbraucher über einen Kreditvergleich oder über die Bank selbst eine Finanzierungsanfrage, tritt das Geldhaus in Kontakt mit der Wirtschaftsauskunftei und meldet diese Konditions- oder Kreditanfrage an die SCHUFA.

Der SCHUFA-Tipp:

Auf der Suche nach den günstigsten Kreditkonditionen sollten Verbraucher den Bankmitarbeiter explizit darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Anfrage lediglich um eine Konditionsanfrage (KK), nicht um eine Kreditanfrage (KA) handelt. Auch, wenn mehrere verschiedene Banken oder ein Kreditvergleichsrechner bei Ermittlung der verschiedenen Kreditkonditionen hinzugezogen werden, muss auf die Unterscheidung in Konditionsanfrage und Kreditanfrage stets großer Wert gelegt werden.

SCHUFA Kreditvergabe

Die Bank muss jedoch beide Anfragearten, sowohl die Konditionsanfrage, als auch die konkrete Kreditanfrage, an die SCHUFA melden, um dafür im Gegenzug Informationen über die Kreditwürdigkeit des entsprechenden Verbrauchers zu erhalten. Während eine Konditionsanfrage keine Auswirkungen auf den SCHUFA-Score des Verbrauchers hat, kann eine Kreditanfrage die Bonität jedoch verschlechtern.

Nachdem ein Kunde bei einer Bank Kreditkonditionen angefragt oder ein Darlehen beantragt hat, liefert die SCHUFA der Bank relevante Informationen über den entsprechenden Verbraucher. Dadurch hilft die Auskunftei dem Geldhaus, das Risiko einer Kreditvergabe einschätzen zu können. Banken und Sparkassen sind sogenannte A-Vertragspartner der Auskunftei durch die SCHUFA-Anfrage erfahren sie bankenrelevante Positivinformationen und eventuell vorhandeneNegativinformationen über einen bestimmten Verbraucher. Welches Unternehmen die entsprechenden Daten an die SCHUFA übermittelt hat, erfährt das Geldhaus jedoch nicht.

Schlechter SCHUFA-Score führt meist zur Ablehnung des Kredit-Antrages

Erfährt die Bank von der SCHUFA beispielsweise, dass ein bestimmter Verbraucher seine Rechnungen in der Vergangenheit unzuverlässig bezahlt hat oder bereits mehrere Kredite bei anderen Banken aufgenommen hat, ist die Vergabe eines Darlehens an diesen Kunden mit einem sehr hohen Risiko für die Bank verbunden: Durch die schlechte Kreditwürdigkeit bzw. Bonität muss die Bank davon ausgehen, dass der Kunde seinen Verbindlichkeiten auch in diesem Fall nicht verlässlich nachkommen wird und dass die Bank auf dessen Schulden sitzen bleibt.

Sollte der Verbraucher einen schlechten SCHUFA-Scorewert haben oder sind in seiner SCHUFA-Akte mehrere Negativinformationen vermerkt, lehnt die Bank den Darlehensantrag mit hoher Wahrscheinlichkeit komplett ab. Für das Geldhaus ist in diesem Fall das Risiko zu hoch, dass es nach der Auszahlung des Geldbetrages zu einem Kreditausfall kommt. Verbraucher, die von einer seriösen Bank aufgrund ihrer schlechten Bonität abgelehnt wurden, finden im Internet zahlreiche Anbieter von sogenannten Krediten ohne SCHUFA. Diese, meist zwielichtigen Kreditvermittler, versprechen den gutgläubigen Verbrauchern, ein Darlehen auch unabhängig von der SCHUFA-Akte des Verbrauchers zu vergeben. Die SCHUFA warnt ausdrücklich vor diesen Anbietern, da bei einer Vermittlung dieser unbürokratischen Kredite meist sehr hohe Vorabgebühren fällig werden und teure Versicherungen zusätzlich abgeschlossen werden müssen.

Die Meinung der SCHUFA

Aus unserer Sicht ist der Kredit ohne SCHUFA nicht empfehlenswert und sollte nur in Notfällen in Anspruch genommen werden. Durch ein Schufafreies Kreditangebot kann sich die finanzielle Situation des Verbrauchers schnell verschlechtern. Viele Verbraucher greifen zudem auf den deutlich teureren Kredit ohne SCHUFA zurück, obwohl sie ein normales Bankdarlehen gewährt bekommen würden. Leider handeln einige der Anbieter von SCHUFA-freien Darlehen zudem teilweise unseriös oder gar gesetzeswidrig.

Sollte das Geldhaus den Antrag auf ein Darlehen aufgrund des schlechten SCHUFA-Scores eines Verbrauchers nicht gewähren, sollte der Verbraucher die Ablehnung zum Anlass nehmen, seine eigene finanzielle Situation zu analysieren. Von der Bank abgelehnte Verbraucher sollten sich einen umfassenden Überblick über ihre finanziellen Verhältnisse und über mögliche Zahlungsrückstände verschaffen. Damit es nach der Beantragung eines Darlehens nicht zu einer Ablehnung aufgrund der schlechten Bonität des Verbrauchers kommt, gibt die SCHUFA allen CHECK24-Kunden einen weiteren Tipp.

Der SCHUFA-Tipp:

Verbraucher sollten Ihre SCHUFA-Akte bereits vor der Kreditanfrage kennen. Mithilfe einer kostenlosen Selbstauskunft kann jeder Verbraucher einmal im Jahr einen Einblick in die, bei der Wirtschaftsauskunftei gespeicherten Daten, nehmen.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.