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E-Health: Ärzte offen für digitale Anwendungen

München, 1.2.2018 | 13:00 | mst

Ob Videosprechstunde oder Apps: Die Ärzte sind offen für digitale Anwendungen. Vor allem jüngere Mediziner wünschen sich mehr digitale Lösungen.
 

Eine Videosprechstunde mit dem Arzt ist hierzulande nur erlaubt, wenn es vorher bereits einen persönlichen Kontakt gab.Eine Videosprechstunde mit dem Arzt ist hierzulande nur erlaubt, wenn es vorher bereits einen persönlichen Kontakt gab.
Die deutschen Ärzte sind offen für digitale Lösungen in der Medizin. Das zeigt eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit. So nennen 80 Prozent der befragten Mediziner Videosprechstunden und Online-Coachings als sinnvolle Ansätze. Allerdings sind nicht alle E-Health-Lösungen gleichermaßen bekannt: Zwar kennen vier von fünf Ärzten Videosprechstunden. Die digitale Patientenakte ist hingegen nur jedem Zweiten bekannt. Die Mediziner glauben, dass solche Angebote konkrete Vorteile für die Behandlung bringen.
 

DAK: Andere europäische Länder sind Deutschland voraus

Eine Videosprechstunde ist in Deutschland derzeit nur eingeschränkt möglich, wie die Krankenkasse betont. Es gilt ein Fernbehandlungsverbot: Ein Arzt darf einen Patienten nur per Videochat beraten, wenn er ihn vorher bereits persönlich untersucht hat. Das Bundesministerium für Gesundheit will diese Regelung überprüfen.
 
„Das Fernbehandlungsverbot muss grundlegend modifiziert werden, um mehr Spielräume für Ärzte und Patienten durch digitale Lösungen zu schaffen“, fordert Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. Andere Länder Europas seien im Bereich E-Health bereits viel weiter als Deutschland.
 

Drei Viertel sehen Vorteile für den Praxisalltag

Drei Viertel der befragten Ärzte sehen in digitalen Lösungen Vorteile, die über den reinen Patientennutzen hinausgehen – etwa eine Zeitersparnis im Praxisalltag. 85 Prozent der Mediziner gehen davon aus, dass sich neue medizinische Erkenntnisse damit schneller verbreiten lassen. 90 Prozent glauben zudem, dass sich wissenschaftliche Studien mit digitalen Methoden in kürzerer Zeit durchführen ließen.
 
Allerdings sind jüngere Ärzte, die seit maximal zwei Jahren berufstätig sind, offener für digitale Lösungen als Ältere. So geht jeder zweite Jüngere davon aus, durch digitale Lösungen Zeit zu sparen. Bei den Älteren, die seit mindestens 20 Jahren praktizieren, ist davon nur jeder Vierte überzeugt.
 
Für den DAK-Digitalisierungsreport 2018 hatte die Krankenkasse zusammen mit anderen Organisationen – wie dem Hartmannbund – bundesweit mehr als 1.100 Mediziner befragt.
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