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GDV-Halbjahresbilanz: Unwetter verursachen Schäden in Milliarden-Höhe

München, 27.8.2019 | 15:45 | cfo

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) liegt die Summe der Schäden durch Sturm, Hagel, Blitz und Starkregen im ersten Halbjahr 2019 bei rund 1,3 Milliarden Euro und damit auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Das geht aus der aktuellen Halbjahresbilanz Naturgefahren des GDV hervor.

SturmschädenZählen zu den häufigsten Sturmschäden: abgedeckte Dächer und kaputte Dachstühle.
730 Millionen Euro dieser Schäden entfallen dabei auf Wohngebäude, der Rest auf Kraftfahrzeuge. Die Wohngebäudeversicherungen leisteten mit 660 Millionen Euro den Großteil für Schäden durch Sturm- und Hagelschäden. Alleine die März-Stürme „Dragi“ und „Eberhard“ trugen laut GDV fast die Hälfte (300 Millionen Euro) zu diesem Betrag bei.
 
Für Schäden durch erweiterte Naturgefahren wie Starkregen, Überschwemmungen und Erdgefahren leisteten Versicherer die vergleichsweise geringe Summe von 70 Millionen Euro.
 

Elementarschäden: oft unterschätzt und nicht versichert

Bernhard Gause, Mitglied der Geschäftsführung des GDV, nennt einen Punkt, den viele Hausbesitzer möglicherweise unterschätzen: „Einige wenige Ereignisse können in kurzer Zeit hohen Schaden anrichten.“ Das zeigen sowohl die März-Stürme als auch der Starkregen im Juni, der einen Schaden von rund 25 Millionen Euro verursachte.
 
Dabei bleiben Wohngebäudebesitzer oft auf den Kosten sitzen, denn mehr als die Hälfe von ihnen (57 Prozent) ist nicht durch eine Elementarschadenversicherung gegen erweiterte Naturgefahren abgesichert. Somit dürften die tatsächlichen Schäden durch Naturgefahren noch deutlich höher liegen.
 
Mit 1,3 Milliarden Euro liegt der Wert der Halbjahresschäden insgesamt auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.

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