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Ökostrom RWE will Ökostrom-Anteil auf 50 Gigawatt steigern

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Das Energieunternehmen RWE will seine eigenen Ökostrom-Projekte vorantreiben. Bis 2030 will der Konzern insgesamt 50 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren.

RWE will Ökostrom-Anteil auf 50 Gigawatt steigern
Neben Windenergie setzt RWE immer noch auf Strom aus Gaskraftwerken.
Bis 2030 will RWE demnach den Ökostrom-Anteil seiner Stromerzeugung auf 50 Gigawatt im Jahr steigern. Das wäre doppelt so viel Ökostrom wie aktuell. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, muss das Ausbautempo deutlich anziehen. Von derzeit 1,5 Gigawatt im Jahr muss die Leistung auf 2,5 Gigawatt steigen. So soll sich unter anderem die Offshore Stromerzeugung von aktuell 2,4 Gigawatt bis 2030 auf acht Gigawatt im Jahr erhöhen. Bei Solar- und Windenergie ist ein Ausbau von sieben auf 20 Gigawatt geplant. Auch das Thema Stromspeicher will der Energieversorger noch mehr in den Vordergrund rücken. Hier soll die Kapazität von 0,6 Gigawatt im Jahr auf drei ansteigen. Auch bestehende Anlagen will der Energiekonzern grüner machen. Neben erneuerbarer Energien setzt der Energieversorger immer noch auf Gaskraftwerke, da sie bei Engpässen schnell Strom produzieren können. Mit 14 Gigawatt installierter Leistung besitzt RWE aktuell die Gaskraftwerke mit Europas zweitgrößter Leistung. Mit der neuen „grünen“ Strategie strebt RWE auch eine Gewinnsteigerung an. Die neue Richtung des Unternehmens wurde von Aktionärsvertreter Thomas Hechtfischer begrüßt. Laut Hechtfischer setzte RWE angesichts der Klimakonferenz in Glasgow „das richtige Signal“.