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Analyse 4,7 Prozent der Verbraucher wählen nachhaltigen Ökostrom

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Beim Wechsel ihres Stromanbieters entscheiden sich 4,7 Prozent der Verbraucher für nachhaltigen Ökostrom, wie eine CHECK24-Analyse zeigt. Rund 60,8 Prozent wählen Basis-Ökostrom. Ein Drittel der Verbraucher setzt nach wie vor auf konventionellen Strom.

Güntiger nachhaltiger Ökostrom
Nachhaltiger Ökostrom ist günstiger als die Grundversorgung.
Als nachhaltig werden Ökostromtarife bezeichnet, deren Anbieter nachweisen, dass sie in signifikantem Umfang in die die lokale Ökostromproduktion investieren. Gekennzeichnet sind diese Tarife zum Beispiel mit dem „ok-power-Siegel“ oder dem „Grüner-Strom-Label“. Anbieter von Basis-Ökostrom hingegen kaufen ihren Strom etwa aus bereits bestehenden Wasserkraftanlagen im Ausland und tragen so nicht maßgeblich zum Neubau sauberer Kraftwerke bei.

„Mit einem nachhaltigen Ökostromtarif tun Verbraucher nicht nur etwas für die Umwelt, sondern sie senken auch ihre monatlichen Haushaltskosten“, sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. „Durch einen Wechsel aus der Grundversorgung sparen sie leicht einige Hundert Euro.“
 

Mit nachhaltigem Ökostrom sparen

Eine Familie mit einem Verbrauch von 4.250 kWh zahlt durch den Wechsel aus der Grundversorgung zum günstigsten nachhaltigen Ökostromanbieter im Schnitt jährlich 364 Euro weniger.
Am größten ist das Sparpotenzial für nachhaltigen Ökostrom in Stuttgart. 480 Euro jährlich zahlen Verbraucher dort weniger, wenn sie aus der Grundversorgung wechseln. In Flensburg ist das Sparpotenzial beim Wechsel zu einem nachhaltigen Ökostromanbieter am geringsten – die Ersparnis beträgt aber trotzdem noch 184 Euro im Jahr.