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Strompreise Stand-by kostet 350.000 Euro pro Stunde

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Die Earth Hour findet am 27. März statt. Diese soll auf dem Klimawandel aufmerksam machen.

Earth Hour
In jeder Stunde verbrauchen deutsche Privathaushalte circa 1,2 Millionen kWh für Elektronik im Ruhemodus.
Elektrogeräte im Stand-by bringen wenig Nutzen, verursachen dabei allerdings hohe Kosten. Stündlich verbrauchen deutsche Privathaushalte rund 1,2 Millionen Kilowattstunden (kWh) für Elektronik im Ruhemodus. Das entspricht Stromkosten von etwa 350.000 Euro pro Stunde. Im Jahr verschwenden die Deutschen circa zehn Milliarden kWh Strom, um ihre Elektrogeräte im Ruhemodus zu betreiben. Das entspricht in etwa der Jahresleistung eines mittleren Kernkraftwerks. Dadurch entstehen vermeidbare Kosten in Höhe von drei Milliarden Euro. Zur Earth Hour nicht nur Licht, sondern Stand-by-Geräte ausschalten und 465.000 kg CO2 sparen. Zur Earth Hour am 27. März schalten viele Städte weltweit für eine Stunde die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden aus, um auf den Klimawandel hinzuweisen. Verbraucher*innen können sich beispielsweise auch an der Aktion beteiligen, indem sie nicht verwendete Elektrogeräte wie Fernseher, Ladekabel oder Mikrowellen vom Stromnetz trennen. Das spart Geld und hilft zudem, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Geräte im Stand-by-Modus verursachen in Deutschland in einer Stunde einen CO2-Ausstoß in Höhe von 465.000 Kilogramm. Wer seine Klimabilanz beim Stromverbrauch dauerhaft verbessern möchte, entscheidet sich für nachhaltigen Ökostrom. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.250 kWh zahlt durch einen Wechsel aus der Grundversorgung in den günstigsten nachhaltigen Ökostromtarif im Schnitt der 100 größten deutschen Städte jährlich 348 Euro weniger.

"Mit einem nachhaltigen Ökostromtarif leisten Verbraucher nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz, sondern sie senken auch ihre monatlichen Haushaltskosten. Durch einen Wechsel aus der Grundversorgung sparen sie leicht einige Hundert Euro."
Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie CHECK24
 

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