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Strompreis Deutsche Haushalte zahlen dritthöchste Strompreise in Europa

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Die deutschen Strompreise für Privathaushalte sind unter den höchsten in Europa, so das Ergebnis einer aktuellen Datenabfrage des Statistischen Bundesamtes im Auftrag der Linksfraktion. Die exklusiven Informationen, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegen, zeigen, dass deutsche Haushalte nur von ihren belgischen und liechtensteinischen Nachbarn in puncto Strompreisen überboten werden.

Strommast
Blick auf die Stromrechnung: Deutsche Haushalte tragen eine der höchsten Lasten in Europa.
Besonders belastend sind die Stromkosten für kleine und mittlere Haushalte mit einem Jahresverbrauch von unter 5.000 Kilowattstunden. Deutsche Haushalte mit einem Jahresverbrauch von weniger als 2.500 Kilowattstunden zahlen einen Preis von 45,36 Cent pro Kilowattstunde – ein Wert, der einen Einpersonenhaushalt betrifft. Dieser Preis liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt von 31,88 Cent pro Kilowattstunde.

Auch für Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch zwischen 2.500 und 5.000 Kilowattstunden liegen die deutschen Strompreise mit 41,25 Cent pro Kilowattstunde europaweit an der Spitze. Nur in den Niederlanden, Liechtenstein, Belgien und Rumänien sind die Strompreise noch höher als in Deutschland.

Dietmar Bartsch, der Vorsitzende der Linken im Bundestag, kommentiert die alarmierenden Zahlen: "Privathaushalte in Deutschland zahlen die dritthöchsten Strompreise in Europa, während Stromkonzerne wie RWE satte Gewinne verzeichnen. Die Zahlen verdeutlichen, dass die Strompreisbremse der Bundesregierung weitgehend wirkungslos blieb. Fast alle europäischen Länder haben es besser gemacht", fügte er hinzu. Diese Enthüllung wirft nicht nur ein Licht auf die finanzielle Belastung der deutschen Haushalte, sondern stellt auch die Effektivität der politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Strompreise infrage.

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