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Kohleausstieg Italien verzichtet ab 2030 komplett auf Kohlestrom

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Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel Online am Dienstag berichtete, soll bereits ab 2025 in Italien kein Kohlestrom mehr fließen. Das plant zumindest Carlos Calenda, der Minister für wirtschaftliche Entwicklung. Die absolute Deadline für den italienischen Kohleausstieg ist allerdings zunächst 2030.
 

Kohlekraftwerk
Italien will ab 2030 auf Kohlestrom verzichten.
Italien will dann komplett auf Strom aus Kohlekraft verzichten und die bestehenden neun Kohlekraftwerke komplett vom Netz nehmen – für fünf von ihnen gibt es bereits Abschaltpläne. Stattdessen sollen neue Gaskraftwerke für die nötige Energiezufuhr sorgen.


Neue nationale Energiestrategie

Der Kohleausstieg soll Teil der neuen Energiestrategie sein, die laut Medienberichten im November veröffentlicht wird. Laut Minister Calenda will Italien für die neue Energiestrategie etwa 2,3 bis 2,7 Milliarden Euro investieren. Städte und Länder sollen künftig mehr neue Projekte im Energiesektor genehmigen.
 

72 Prozent der Deutschen wünschen sich den Kohleausstieg

Umweltschützer, wie beispielsweise Jan Kowalzig von Oxfam Deutschland, begrüßen den italienischen Vorstoß. Während hierzulande noch geklärt werde, ob sich eine mögliche Jamaika-Koalition In Deutschland einen Kohleausstieg zutraut, gehen andere Länder wie Italien mit gutem Beispiel voran. Dabei zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Umweltschutzverbands WWF und von Ökostromanbieter Lichtblick, dass 72 Prozent der Deutschen einen kompletten Verzicht auf Kohlestrom von der neuen Bundesregierung erwarten.
 

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