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Energiewende Pflichteinbau von Smart Meter

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Bis zum Jahr 2032 sollen alle Haushalte mit intelligenten Stromzählern, den sogenannten Smart Meter, ausgestattet werden. Die Umrüstung läuft bereits und ist für einige Verbraucher jetzt schon verpflichtend. Was können Smart Meter und wer erhält sie?

Smart Meter Einbaupflicht
Bis 2032 sollen alle Hauhalte mit Smart Meter ausgestattet sein.

Ein Smart Meter besteht aus einem digitalen Stromzähler und einem Kommunikationsmodul. Der Zähler misst den Stromverbrauch und speichert die Werte, das Modul übermittelt die Daten verschlüsselt an den Stromanbieter und den Netzbetreiber.
 

Wer bekommt Smart Meter?

Bis 2032 soll es in allen Haushalten Smart Meter geben – bereits jetzt sind einige Verbraucher zum Einbau verpflichtet. Die Einbaupflicht gilt unter folgenden Bedingungen: Bei einem jährlichen Stromverbrauch von über 6.000 Kilowattstunden, oder wenn mit der eigenen Solaranlage mehr als sieben Kilowatt Leistung Strom produziert wird oder für Heizstrom ein verringertes Netzentgelt bezahlt wird. Laut Bundesnetzagentur sind demnach rund fünf Millionen Verbraucher von der Einbaupflicht betroffen. Bei Haushalten, die weniger als 6.000 kWh im Jahr verbrauchen, entscheidet der Messstellenbetreiber, ob Smart Meter trotzdem eingebaut werden müssen. Nach Angaben der Netzagentur haben nur zehn Prozent der Betreiber den Einbau angekündigt.
 

Sind Smart Meter wichtig für die Energiewende?

Es gibt immer mehr Solaranlagen und Windräder, die Strom ins Netz einspeisen, so wird die Stromversorgung immer dezentraler und die Netzbetreiber stehen vor neuen Herausforderungen. Um die Netzstabilität in Zeiten der Energiewende zu gewährleisten, brauchen Netzbetreiber deshalb einen genauen Einblick über Angebot und Nachfrage von Strom – hier helfen Smart Meter.